Kadlec nach Attacke erfolgreich operiert

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Michal Kadlec ist von einem Hooligan attackiert worden

Köln - Hooligan-Opfer Michal Kadlec von Bayer Leverkusen ist am Montagmorgen in einer Kölner Klinik erfolgreich an seiner gebrochenen Nase operiert worden.

Dies teilte der Vizemeister auf seiner Homepage mit. Am Dienstag folgt die routinemäßige Nachuntersuchung bei dem tschechischen Abwehrspieler, der mit einer Spezialmaske am kommenden Samstag im Bundesligaspiel gegen Hannover 96 auflaufen will.

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Zwei Männer hatten Kadlec am Samstagnacht in Köln angegriffen und ihm die Nase gebrochen. Die mutmaßlichen Täter sind in der Datei „Gewalttäter Sport“ gelistet und darin mit einer Zugehörigkeit zum 1. FC Köln benannt.

Der 1. FC Köln hat sich bei den Verantwortlichen von Bayer 04 entschuldigt. „Ich habe am Sonntag von dem Vorfall erfahren und unmittelbar danach Wolfgang Holzhäuser kontaktiert, um mich im Namen des 1. FC Köln bei Michal Kadlec und bei Bayer 04 Leverkusen für diesen tätlichen Angriff ausdrücklich zu entschuldigen. Wir werden auch das direkte Gespräch mit Michal Kadlec suchen, um uns bei ihm persönlich zu entschuldigen und ihm unser Bedauern über diese hässliche Tat auszudrücken“, äußerte Kölns Geschäftsführer Claus Horstmann auf der FC-Homepage.

Horstmann bot zudem Hilfe bei der Strafverfolgung an. Der 1. FC Köln werde umgehend prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten er ausschöpfen kann: „Es darf nicht sein, dass sich Spieler anderer Vereine in Köln nicht frei bewegen können und attackiert werden, nur weil sie bei einem Ligakonkurrenten Fußball spielen. Wir verurteilen diese Tat aufs Schärfste.“

sid

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