Nach Unmutsbekundungen beim FC Bayern

Keeper Neuer zeigt Verständnis für öffentliche Kritik von Hoeneß

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Versteht die kritischen Äußerungen von Uli Hoeneß: Bayern-Keeper Manuel Neuer spricht in der tz.

Manuel Neuer zeigt Verständnis für die kritischen Äußerungen von Uli Hoeneß zur Situation beim FC Bayern. Zudem findet der Torwart, dass sich jeder Spieler in der Krise selbst hinterfragen müsse.

Leipzig - Bayern Münchens Kapitän Manuel Neuer hat Verständnis für die jüngsten Unmutsbekundungen von Präsident Uli Hoeneß gegenüber der Mannschaft des Fußball-Rekordmeisters gezeigt. "Klar, dass die Verantwortlichen - egal, wer es ist von oben - uns immer kritisieren dürfen. Dieser Kritik muss sich jeder Spieler dementsprechend stellen", sagte der Torwart der tz *.

Bayern-Präsident Hoeneß hatte am Donnerstag im kicker den Druck auf die Mannschaft, die nach der 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund auf Platz fünf bereits sieben Punkte Rückstand zum Tabellenführer hat, drastisch erhöht. "Man muss den Spielern schon sagen, dass sie die nächsten drei, vier Monate unter Druck sind", sagte Hoeneß. Dann müsse man sehen, "wer zu gebrauchen ist, und wer nicht".

Auch Neuer nahm seine Mitspieler nun in die Pflicht. "Gerade wenn es nicht läuft und wir keine guten Spiele machen, muss sich jeder Spieler selbst hinterfragen: Tut er alles für den Erfolg? Ist er mit sich selbst zufrieden? Da sind wir aber unsere schärfsten Kritiker", sagte der Kapitän der Nationalmannschaft weiter.

sid

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerkes

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