Inter schießt sich für Bayern warm - Kritik an Toni

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Goran Pandev (l.) bejubelt mit Samuel Eto'o, Gianpaolo Pazzini und Wesley Sneijder sein 4:1

Mailand - Bayern Münchens Champions-League-Gegner Inter Mailand hat sich mit einem Schützenfest im Kampf um die italienische Fußball-Meisterschaft eindrucksvoll zurückgemeldet.

Am Sonntag zerlegten die Nerazzurri den FC Genua vor heimischer Kulisse mit 5:2 (0:1). Rodrigo Palacio brachte die Gäste kurz vor der Halbzeit in Führung (40.), ehe Giampaolo Pazzini (50.), Samuel Eto'o (51./57.), Goran Pandev (71.) und Yuto Nagatomo (84.) den 17. Saisonsieg für den Meister perfekt machten. Damit liegt Inter in der Tabelle weiter fünf Punkte hinter dem Lokalrivalen AC Mailand.

Der Tabellenführer hatte am Samstagabend durch ein Tor seines Rüpels Gennaro Gattuso Rekordmeister Juventus Turin mit 1:0 (0:0) bezwungen und einen großen Schritt zum 18. Meistertitel gemacht. Der Kapitän, der mit seinem Ausraster im Champions-League-Achtelfinale für Aufsehen gesorgt hatte, traf in der 68. Minute. Dabei machte Juve-Torwart Gianluigi Buffon nicht die beste Figur. Gattuso hatte beim 0:1 gegen Tottenham Hotspur dem gegnerischen Co-Trainer Joe Jordan einen Kopfstoß verpasst und ihn gewürgt. Dafür wurde er für vier Europapokalspiele gesperrt.

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Die italienischen Gazetten feierten Milan. „Milan besiegte Juventus mit der Souveränität, mit der man gegen einen Provinzklub spielt. Die Mailänder gewannen gegen einen verängstigten und orientierungslosen Rivalen“, kommentierte die Tageszeitung La Repubblica. Großes Lob erntete der Ex-Bayern-Spieler Mark van Bommel. „Mit der Ruhe des Veteranen kontrolliert er das Mittelfeld wie kein anderer“, schrieb der Corriere dello Sport. Auch der Ex-Bundesliga-Spieler Kevin Boateng bestätigte sich als Eckpfeiler bei den Mailändern.

Scharfe Kritik musste sich derweil der ehemalige Bayern-Star Luca Toni aufseiten von Juventus gefallen lassen. „Toni ist wie eine Statue auf dem Spielfeld, das offensive Gewicht des Stürmers ist nicht relevant“, kritisierte die Gazzetta dello Sport.

dpa

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