Arbeitssieg zum Auftakt 

Frauen-WM 2019: Marozsan fällt schwer verletzt aus - ist die WM für sie beendet?

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Das erste WM-Spiel gegen China könnte für die deutsche Nummer zehn schon das letzte gewesen sein.

Deutschland startete mit einer harten Partie gegen China in die Fußball-WM der Frauen. Der DFB muss um seinen Star bangen und hat jetzt traurige Gewissheit. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Deutschland - China 1:0 (0:0) | Frauen-WM 2019

Deutschland: Schult - Hendrich, Doorsoun, Hegering, Simon (46. Oberdorf) - Leupolz (63. Magull), Däbritz - Huth (86. Schüller), Marozsan, Gwinn - Popp

China: Peng - Lin, Han, Wu, Liu - Lou (33. Tan), Zhang, Wei (46. Wang), Gu - Wang, Yang (69. Song)

Tore: Gwinn (66.)

Schiedsrichterin: Marie-Soleil Beaudoin (CAN) 

Update vom 11. Juni: Jetzt ist es offiziell. Wenn es am Mittwoch (12. Juni 2019) gegen Spanien um den Gruppensieg geht, wird die deutsche Nationalmannschaft auf ihre Spielmacherin Dzsenifer Marozsan (27) verzichten müssen. Das gab Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sichtlich angefasst auf der Pressekonferenz bekannt. 

Der Blick der Bundestrainerin schweifte ins Leere, die sonst so volle Stimme klang ungewohnt leise. Drei Tage lang wurde der Gesundheitszustand der deutschen Nummer zehn geheim gehalten, jetzt ist es traurige Gewissheit: Bruch der linken Mittelzehe, Deutschlands beste Fußballerin kann in der WM-Gruppenphase nicht mehr spielen - es droht sogar das Endrunden-Aus. 

Voss-Tecklenburg suchte nach Worten: "Dieser Ausfall tut weh, sportlich und persönlich, denn es ist ein besonderes Turnier für Dzseni", erklärte sie schließlich. Ob Marozsan bei der Frauen-WM in Frankreich überhaupt nochmal auf den Platz zurückkehren kann, ist noch unklar. "Wir werden versuchen, sie bei der WM wieder auf den Platz zu bringen, aber eine Prognose können wir nicht abgeben", beschrieb die Bundestrainerin die Situation. 

Die gesamte deutsche Elf ist von dem Ausfall schwer getroffen. Auch die Mitspielerinnen von Marozsan „waren alle geschockt und traurig", sagte Abwehrspielerin Leonie Maier, betonte aber: "Unser Kader ist breit aufgestellt, wir können das kompensieren und werden für Maro spielen."

Bei der Frauen-WM in Frankreich konnten sich auch einige junge Spielerinnen des DFB-Teams in den Mittelpunkt spielen. Eine davon ist die erst 19-jährige Giulia Gwinn. Doch der aufgehende Stern der Frauen-Nationalmannschaft zeigt, dass sie nicht nur Fußballerin ist. Mit einem heißen Bikini-Foto beweist Giulia Gwinn, warum sie als die "Hübscheste" im DFB-Team gilt, wie extratipp.com* berichtet.

Frauen-WM 2019: Bangen um DFB-Star geht nach Behandlung im Krankenhaus weiter

Update vom 9. Juni, 16.24 Uhr: Die harte chinesische Gangart hat bei den deutschen Spielerinnen Spuren hinterlassen. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg fasste die personelle Lage unmittelbar nach nach dem Auftaktsieg besorgt zusammen: „Es haben unheimlich viele mit dem Sprunggelenk Probleme.“ Am schlimmsten scheint es Spielmacherin Dszenifer Marozsan erwischt zu haben. Die gebürtige Ungarin spielte trotz einer aus der ersten Hälfte erlittenen Verletzung am linken Fuß durch, nach der Partie musste sie dann allerdings im Krankenhaus behandelt werden, wie die Bild berichtet. Ihr Einsatz im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg am Mittwoch gegen Spanien scheint derzeit völlig offen - das Bangen um Marozsan geht weiter. 

Update vom 9. Juni, 6.25 Uhr: Martina Voss-Tecklenburg schickte sofort nach dem Abpfiff ihren Dank mit gefalteten Händen gen Himmel. Die Bundestrainerin hatte offenbar den Eindruck, dass die deutschen Fußballerinnen bei ihrem Stotterstart in die WM mit höheren Mächten im Bunde waren. Nur weil sich Youngster Giulia Gwinn in der 66. Minute ein Herz gefasst und von der Strafraumgrenze abgezogen hatte, stand am Ende ein 1:0 (0:0) für den zweimaligen Weltmeister gegen China.

"Es ist natürlich schön, zum Auftakt der WM so ein Tor zu schießen. Das gibt Selbstvertrauen. Aber wichtig ist vor allem, dass wir mit drei Punkten gestartet sind", sagte die 19 Jahre alte Gwinn in der ARD: "Wir hatten Höhen und Tiefen in unserem Spiel, wir haben viel auf die Socken bekommen. Aber was zählt, sind die drei Punkte."

Dank Gwinn bleibt es dabei, dass die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu Endrundenbeginn nicht zu schlagen ist. Sieben Siege und ein Remis stehen zu Buche. "Wir haben uns durchgebissen und uns mit dem verdammten Tor belohnt", sagte Voss-Tecklenburg im Anschluss an ihr erstes Pflichtspiel: "Es war nicht das schönste Spiel, aber vielleicht war der Start mit Widerständen sogar gut."

Vor der Partie hatte das deutsche Team Unterstützung von zahlreichen Seiten erhalten. Die Männer-Mannschaft und die U21 wünschten viel Glück. Ex-Trainer Horst Hrubesch ließ verlauten, dass er die Endrunde als "größter Fan" verfolgen wird. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel drückte die Daumen.

Die 15.283 Zuschauer im Roazhon Park sahen aber keine gute Vorstellung des Weltranglistenzweiten, bei dem sechs WM-Debütantinnen in der Startformation standen. Die Asiatinnen agierten extrem defensiv und rustikal in der Zweikampfführung. Die ideenlose DFB-Elf arbeitete sich weitgehend erfolglos an der Defensive des Gegners ab und hatte bei Kontern der Chinesinnen Glück.

Zu allem Überfluss trug Spielmacherin Dzsenifer Marozsan als Folge der harten Gangart der Chinesinnen die wohl heftigste Verletzung davon. "Ihr Fuß sieht nicht so toll aus", sagte Voss-Tecklenburg, nachdem ihre Nummer 10 trotz Blessur durchgespielt hatte.

Die Umstellungen nach dem Seitenwechsel inklusive Einwechslung von Lena Oberdorf (46.), die als 17-Jährige zur jüngsten deutschen WM-Spielerin der Fußball-Geschichte aufstieg, fruchteten dann aber: Gwinn, die zur kommenden Saison vom SC Freiburg zu Bayern München wechselt, sorgte mit ihrem zweiten Tor im neunten Länderspiel für den Sieg.

Zwei Jahre nach dem EM-Debakel unter Steffi Jones, als der Rekordeuropameister im Viertelfinale scheiterte, wurde deutlich, dass sich die deutsche Auswahl nach wie vor im Umbruch befindet. Voss-Tecklenburg ist erst ein halbes Jahr im Amt, das DFB-Team die fünftjüngste Mannschaft der 24 Teilnehmer. 15 Spielerinnen sind erstmals bei einer WM dabei.

Das große Ziel ist die Qualifikation für Olympia 2020 in Tokio. Dafür muss das DFB-Team unter die drei besten Teams Europas kommen. Holt Deutschland den Titel, winkt eine Prämie von 65.000 Euro plus 10.000 Euro Olympia-Bonus.

Erstes Etappenziel ist Platz eins in der Gruppe B, um einem Achtelfinale gegen den Titelverteidiger aus den USA aus dem Weg zu gehen. Schlüsselspiel wird womöglich das Duell mit Spanien, das zum Auftakt Südafrika 3:1 besiegte, am Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF und DAZN). Gegen die Afrikanerinnen am 17. Juni (18.00 Uhr/ARD und DAZN) ist Deutschland klarer Favorit.

Frauen-WM 2019: „Das war sehr brutal“ - harte Chinesinnen sorgen für Bangen um DFB-Star

18 Uhr: Deutschland startet erfolgreich in die WM - nach der Partie sorgt allerdings die harte chinesische Gangart für Gesprächsstoff. Wir haben für Sie weitere Stimmen zum Spiel gesammelt.

17.20 Uhr: Auch wenn Dzsenifer Marozsan heute (wohl wegen der Verletzung) eher unauffällig agierte, wäre ein Ausfall der Spielmacherin ein herber Verlust für die DFB-Frauen. Ex-Nationalspielerin Steffi Jones bezeichnete die in Budapest geborene Mittelfeldspielerin von Olympique Lyon zuletzt als „weltweit beste Spielerin.“ 

Nach Deutschland gegen China: Bangen um DFB-Star

17.17 Uhr: Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg erklärte zu den Folgen der vielen Fouls der Chinesinnen: „Wir wissen bei Dzsenifer Marozsan noch nicht, wie es aussieht, das war sehr brutal, was sie auf den Fuß abgekommen hat. Wir müssen abwarten. Es haben unheimlich viele mit dem Sprunggelenk Probleme.“ Ihr Team habe sich in die Partie „hineingekämpft“ und schlussendlich dank „deutscher Mentalität“ gewonnen.

„Deutsche Mentalität“ schlägt harte chinesische Gangart bei Frauen-WM 2019

17.13 Uhr: Kapitänin Alexandra Popp erklärte im Nachgang der Partie, wie sehr das harte Einsteigen der Chinesinnen das deutsche Spiel beeinflusste: „Die kamen oft zu spät und haben immer wieder unsere Füße getroffen. Da mussten wir uns echt durchkämpfen und diese Zweikämpfe annehmen. Wir haben uns zunächst beeindrucken lassen von den Zweikämpfen, sie dann aber angenommen und verdient mit 1:0 gewonnen.“

17.04 Uhr: Siegtorschützin Giulia Gwinn, die zur „Spielerin des Spiels“ gewählt wurde, gibt sich nach dem Auftaktsieg erleichtert: „Am Ende zählt der Sieg und die drei Punkte.“ Die 19-Jährige zeigt sich in den sozialen Netzwerken übrigens auch von einer anderen Seite - freizügig posiert sie am Strand

16.58 Uhr: Arbeitssieg für die DFB-Frauen - Deutschland gewinnt mit 1:0 gegen China, hätte im ersten Abschnitt allerdings durchaus zurückliegen können, die Asiatinnen nutzten ihre Chancen allerdings nicht. In der zweiten Hälfte steigerte sich das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg dann allerdings und sicherte sich dank des Traumtors von Giulia Gwinn letztlich nicht unverdient die drei Punkte.

Frauen-WM 2019 beginnt für Deutschland mit Sieg gegen China

90. Minute + 3:Schlusspfiff: Die Ecke wird weggeköpft und kurz darauf beendet Schiedsrichterin Beaudoin die Partie - Deutschland startet erfolgreich in die WM in Frankreich.  

90. Minute + 3: Es gibt Ecke für China - wohl die letzte Aktion der Partie.

90. Minute + 2: China fällt nicht wirklich etwas ein. Deutschland gelingt es gut, die Asiatinnen vom eigenen Tor fernzuhalten.

90. Minute: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

89. Minute: Diese wird allerdings äußerst schwach getreten - keine Gefahr für Deutschland.

88. Minute: Zwei Minuten vor Ende der Partie gibt es noch einmal Ecke für China..

86. Minute: Martina Voss-Tecklenburg wechselt ein letztes Mal aus. Für Svenja Huth soll Lea Schüller, die für die SGS Essen auf Torejagd geht, für Entlastung im Offensivspiel sorgen. Regulär sind noch fünf Minuten zu spielen. 

82. Minute: DFB-Küken Lena Oberdorf sieht die gelbe Karte. Aus dem folgenden Freistoß für China resultiert eine Abschlussschance für Mittelfeldspielerin Zhang - Der Ball geht knapp drüber.

79. Minute: Torschützin Gwinn hat durch ihr Traumtor Selbstbewusstsein getankt. Ihr Abschluss aus rund 20 Metern landet jedoch in den Armen von Peng.

77. Minute: Svenja Huth löst sich auf der rechten Seite und bringt den Ball flach in die Mitte des Sechzehners. Letztlich verpassen jedoch drei deutsche Spielerinnen - da war mehr drin.

75. Minute: Das Tor hat der deutschen Mannschaft merklich Sicherheit gegeben. Die DFB-Frauen lassen das Leder sehenswert durch die eigenen Reihen laufen. Die Chinesinnen können sich nahezu kaum entfalten.

73. Minute: China muss jetzt mehr riskieren. Dadurch ergeben sich momentan mehr Räume für die deutsche Mannschaft.

71. Minute: Chinas Superstar Shuang Wang sieht nach einem Foul im Mittelfeld die gelbe Karte.

69. Minute: China reagiert - die vor dem Tor unglückliche Li Yang wird durch Duan Song ersetzt.

Gwinn bringt Deutschland mit Traumtor gegen China in Führung

66. Minute: Toooooor für Deutschland! Giulia Gwinn kommt nach einer Marozsan-Ecke frei auf Höhe des Sechzehners zum Schuss und versenkt sehenswert ins linke Eck - ein klasse Tor und der zweite Länderspieltreffer für die 19-Jährige, die zur neuen Saison vom SC Freiburg zum FC Bayern wechseln wird. 

63. Minute: Die deutsche Mannschaft wechselt das zweite Mal aus. Für Melanie Leupolz kommt Lina Magull im zentralen Mittelfeld.

61. Minute: Die auf den kurzen Pfosten geschlagene Marozsan-Ecke bringt allerdings nichts ein.

60. Minute: Und die wird richtig gefährlich. China kann nur unzureichend klären, doch die Schüsse von Hegering und Popp werden geblockt - nächste Ecke für Deutschland.

59. Minute: Deutschland wird mutiger. Giulia Gwinn holt eine Ecke heraus...

57. Minute: Gute Aktion der deutschen Frauen: Giulia Gwinn flankt vom linken Flügel auf Kathrin Hendrich, die nach vorne aufgerückt war. Die Defensivspielerin vom FC Bayern kommt allerdings nicht mehr entscheidend an den Ball - Peng ist zur Stelle.

54. Minute: Die Partie ist derzeit eine sehr chancenarme. China konzentriert sich wieder auf das Verteidigen und Deutschland fehlen die kreativen Moment im Offensivspiel - es passiert nahezu nichts.

49. Minute: Die deutschen Frauen sind bemüht, werden aber weiterhin früh von China gestört - meist durch Fouls.

46. Minute: Die zweite Halbzeit beginnt mit zwei personellen Veränderungen. Beim deutschen Team rückt das 17-jährige Toptalent Lena Oberdorf rückt für Carolin Simon ins Team. Bei China wirbelt fortan Superstar Shuang Wang im Sturm, die Angreiferin von Paris Saint-Germain kommt für Yao Wei.

Frauen-WM 2019: Deutschland gegen China im Glück - der Pfosten rettet

45. Minute + 5: Halbzeit. Durchatmen beim DFB-Team. Die deutschen Frauen agierten von Beginn an zielstrebig und kontrollierten die Partie - hatten allerdings Glück als Yang in der 14. Minute das 1:0 vergab. Kurz danach landete eine Flanke von Carolin Simon an der Latte. Nachdem dem deutschen Spiel durch mehrere Fouls der Chinesinnen der Spielfluss genommen wurde, fand die Offensive um Spielmacherin Dzsenifer Marozsan nahezu kaum Ideen im Spiel nach vorne. In den letzten Minuten hatte das Team von Martina Voss-Tecklenburg ein zweites Mal Glück, als Yang nur den Pfosten traf. Das deutsche Team muss im zweiten Abschnitt definitiv ein anderes Gesicht zeigen - defensiv kompakter stehen und insgesamt wieder Zugriff im Mittelfeld zu bekommen sowie unnötige Fehlpässe vermeiden. Im Offensivspiel fehlen zudem die kreativen Momente. 

45. Minute + 2: Die DFB-Frauen wirken komplett verunsichert. Yasha Gu taucht völlig frei im Strafraum auf und muss nur schießen, bringt stattdessen den Ball allerdings in die Mitte, wo Marina Hegering klären kann. Die deutsche Hintermannschaft wackelt derzeit bedenklich.

45. Minute: Es gibt vier Minuten Nachspielzeit. 

44. Minute: Pfosten! Die nächste Riesenchance für China! Deutschland verliert auf Höhe der Mittellinie unnötig den ball und ist hinten komplett offen. Wang legt quer auf Yang, die Stürmerin schließt direkt ab und zirkelt den Ball an den Pfosten, im Nachhinein packt Schult vor Yang zu, die dann in die deutsche Keeperin hineinrauscht. es gibt gelb für die Angreiferin und Freistoß - großes Glück für Deutschland.

40. Minute: Deutschland versucht fünf Minuten vor Ende der ersten Hälfte noch einmal die Schlagzahl zu erhöhen - wirklich gefährlich wird es aktuell allerdings nicht.

36. Minute: Die Partie ist momentan äußerst zerfahren. Mehrere Unterbrechungen nach Fouls sorgen dafür, dass quasi kaum Spielfluss aufkommen kann. 

33. Minute: China ist zu einem frühen Wechsel gezwungen. Für Mittelfeldspielerin Jiahui Lou geht es nicht mehr weiter, für sie kommt Ruyin Tan - ein positionsgetreuer Tausch.

30. Minute: Das Spiel ist derzeit wegen einer Verletzung einer Chinesin unterbrochen. Bislang sind es im Übrigen stets die Asiatinnen, die mit einer harten Gangart auffallen - Schiedsrichterin Beaudoin muss immer wieder mahnend einschreiten.

27. Minute: Nach einem langen Ball können die Chinesinnen nicht richtig klären. Svenja Huth schnappt sich den Ball, zieht von links nach innen und dann sofort ab - knapp drüber. Gute Aktion der Stürmerin im Dienste von Turbine Potsdam.

24. Minute: Die deutschen Frauen setzten sich jetzt in der gegnerischen Hälfte fest und provozieren mehrere Ecken in Serie - diese sorgen zwar immer wieder für kurze Gefahr, letztlich können die Chinesinnen bislang aber stets klären.

21. Minute: Chinas Großchance hat das deutsche Team etwas aufgeweckt. Hegering schlägt den Ball aus dem Halbfeld in den Fünfmeterraum, wo sich Torhüterin Peng verschätzt. Kapitän Popp kommt allerdings nicht mehr entscheidend zum Kopfball - das Leder geht über den Kasten.

Großchance und Lattentreffer - Hin und Her bei Deutschland gegen China 

17. Minute: Latte! Deutschland führt eine Ecke kurz aus, Simons Flanke wird länger und länger und klatscht schlussendlich an die Latte des chinesischen Tores.

15. Minute: Die Ecke bringt nichts ein - Durchatmen im deutschen Team, das hätte das 1:0 für China sein können, sein müssen.

14. Minute: Riesenglück für Deutschland! Nach einem Katastrophen-Pass von Doorsoun eilen zwei Chinesinnen auf den Kasten von Almuth Schult zu. Kurz vor dem Tor legt Wang per Querpass auf Li Yang, doch der Stürmerin versagen die Nerven. Das Tor ist eigentlich leer, letztlich kann Doorsoun zur Ecke klären.

13. Minute: Die Chinesinnen konzentrieren sich derzeit auf das Verteidigen - sie stehen äußerst tief und lassen ihr Offensivspiel gänzlich außer Acht. Deutschland hat derzeit etwas Probleme, kreative Ideen nach vorne zu entwickeln.

12. Minute: Nach einen üblen Einsteigen gegen Dzsenifer Marozsan sieht Stürmerin Wang vollkommen zu Recht die gelbe Karte - ohne Rücksicht auf ihre Gegenspielerin rauscht sie mit offener Sohle in den Zweikampf . 

9. Minute: Von den Chinesinnen kommt bislang äußerst wenig. Eine Flanke von Yasha Gu landet direkt in den Armen von Torhüterin Almuth Schult.

6. Minute: Die deutsche Elf agiert sehr zielstrebig im Offensivspiel. Über Svenja Huth gerät das Leder zu Dzsenifer Maroszan, letztlich kann eine Chinesin jedoch klären.

3. Minute: Und gleich die nächste gute Gelegenheit für die deutschen Frauen. Sara Däbritz wird nicht richtig angegriffen und zieht aus etwa 20 Metern trocken ab. Der gut platzierte Schuss geht hauchdünn am rechten Pfosten vorbei - starker Start der DFB-Frauen.

2. Minute: Nach etwas mehr als 90 Sekunden brennt es das erste Mal im chinesischen Strafraum. Spielmacherin Dzsenifer Marozsan flankt von rechts in Richtung Svenja Huth. Torhüterin Peng im Kasten der Chinesinnen kann denn Ball gerade noch entscheiden ablenken.

1. Minute: Die kanadische Schiedsrichterin Marie-Soleil Beaudoin pfeift die Partie an. China hat Anstoß.

14.55 Uhr: Die beiden Teams betreten den Rasen im Roazhon Park in Rennes. Es folgen die Hymnen.

14.46 Uhr: China hingegen wird wohl keine Rolle im Kampf um den Turniersieg mitspielen. Der Erfolg vergangener Tage samt WM-Finalteilnahme 1999 ist vorbei, das Land arbeitet derzeit an einem Comeback - ab 2020 muss jeder chinesische Männerverein auch ein Frauenteam stellen und es unterstützen.

14.40 Uhr: Noch zwanzig Minuten bis zum Anpfiff. Die deutschen Frauen gehen als klarer Favorit in die Partie gegen die Weltranglisten-16. Nach den WM-Titeln 2003 und 2007 soll in Frankreich der dritte Triumph gelingen. Darüber hinaus geht es übrigens auch um das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Um sich zu qualifizieren muss Deutschland am Ende der WM zu den drei besten europäischen Teams gehören.

14.12 Uhr: Ohnehin spielt im gesamten Kader Chinas lediglich eine Spielerin im Ausland - die Stürmerin Shuang Wang verdient ihr Geld in Frankreich bei Paris Saint-Germain und ist der Star im Team. Deswegen verwundert es durchaus, dass die Angreiferin nicht von Beginn an auf den Platz geschickt wird. In der Doppelspitze spielen nämlich Li Yang und Shanshan Wang.

14.03 Uhr: Die Chinesinnen fuhren vor der WM eine regelrechte Verwirrungstaktik was die eigene Mannschaft angeht - kaum öffentliche Trainingseinheiten und Testspiele mit wilden Formationen sollten eine fundierte Analyse des Teams erschweren. 

Deutschland gegen China zum Auftakt der Frauen-WM 2019 - mit Popp & Co. auf Siegeskurs

13.50 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Im Vergleich zur WM-Generalprobe im Test gegen Chile (2:0) nimmt Cheftrainerin Martina Voss-Tecklenburg eine Änderung vor. Defensivspielerin Kathrin Hendrich rückt für die offensivere Lea Schüller ins Team. Dafür wird wohl Giulia Gwinn von der Außenverteidigerposition auf den Flügel vorrücken. Die deutsche Mannschaft agiert üblicherweise in einem 4-2-3-1 System. Im Sturm geht Kapitänin Alexandra Popp auf Torejagd.

13.45 Uhr: Das Turnier ist übrigens aufgeteilt in 6 Vierergruppen. Insgesamt treten 24 Nationen im Kampf um den Titel an. Fürs Achtelfinale qualifiziert sind neben den jeweiligen Gruppenersten und -zweiten auch die vier besten Gruppendritten. Das Team von Maritna Voss-Tecklenburg sollte allerdings dennoch darauf bedacht sein, am Ende ganz oben von der Tabelle zu grüßen, damit im Achtelfinale beispielsweise ein Aufeinandertreffen mit den starken US-Amerikanerinnen vermieden werden kann. 

13.30 Uhr: In 90 Minuten starten die DFB-Frauen in die WM. In der Gruppe B mit China, Spanien und Südafrika kommt es zum Duell mit den Asiatinnen.  

+++ Hallo und herzlich willkommen zur Auftaktpartie der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der WM in Frankreich. Gegner in der Partie ist China. Anpfiff im Roazhon Park in Rennes ist um 15 Uhr.

Vorbericht: Frauen WM 2019 - Deutschland gegen China

Was ist drin für die deutschen Damen bei der WM in Frankreich? Das wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Dann kämpft das Team von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg um den Titel. 

Zum Auftakt geht‘s gegen den Weltranglisten-16. aus China. Doch was können die Asiatinnen? „Wir wissen um die Stärken der Chinesinnen. Aber wir haben einen guten Matchplan“, erklärt Co-Trainerin Britta Carlson. 

Stressen will man sich nicht - und vor allem will man sich als Tabellenzweiter der Weltrangliste vor den Chinesinnen auch auf keinen Fall verstecken. „Wenn man gut gearbeitet hat, kann man auch locker in die letzte Vorbereitung gehen“, gibt sich Carlson selbstbewusst.   

Allerdings stagniert die Akzeptanz des Frauenfußballs in Deutschland. Anders als auf dem Rest der Welt, wo in den vergangenen Jahren ein regelrechter Boom um die kickenden Girls entstanden ist. 

Popp führt die DFB-Frauen in die Fußball-WM

Für Superstar Alexandra Popp ist es das erste große Turnier, in dem sie die DFB-Mädels anführt. „Natürlich ist es für mich eine große Ehre, die Mannschaft erstmals bei einer WM als Kapitänin aufs Feld zu führen. Aber noch bin ich sehr entspannt, das Kribbeln kommt wahrscheinlich am Freitagabend, wenn man ins Bett geht“, so die Angreiferin im Dienste des VfL Wolfsburg. Trotz der harten Arbeit hinken die Frauen den Männern in Sachen Gehalt und Prämien deutlich hinterher. Wie krass die Unterschiede zwischen Frauen- und Männerfußball sind, zeigt ein unglaublicher Neymar-Vergleich.

Nach dem Auftaktspiel am Samstag geht es für die DFB-Damen am kommenden Mittwoch um 18 Uhr gegen Spanien weiter, ehe zum Abschluss der Vorrunde am 17. Juni die Auswahl Südafrikas wartet (Anstoß 18 Uhr). 

fs

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