WM-Qualifikation

Foda: „Jeder weiß, was wir für den ÖFB geleistet haben“

Österreich - Schottland
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David Alaba (l) und Trainer Franco Foda stehen nach dem verlorenen Spiel gegen Schottland auf dem Platz.

Österreichs in der Kritik stehender Fußball-Nationaltrainer Franco Foda hat sich zu seiner Zukunft als Coach der ÖFB-Auswahl geäußert.

Wien - „Wir wissen alle, wie der Fußball funktioniert, wir kennen zudem die extremen Stimmungsschwankungen in beide Richtungen“, sagte er in einem Interview des „Kicker“. „Aber intern weiß jeder, wie wir arbeiten im Trainerteam. Jeder weiß, was wir für den ÖFB geleistet haben, und deshalb schenkt man uns nach zwei Niederlagen weiter das Vertrauen.“ Der frühere deutsche Nationalspieler war nach dem 2:5 in Israel sowie dem 0:1 am Dienstagabend gegen Schottland unter Druck geraten. In der Gruppe F rangiert Österreich mit zwei Siegen und einem Remis aus sechs Spielen nur auf dem vierten Platz.

Der scheidende Verbandspräsident Leo Windtner hatte Foda nach den Pleiten gestützt, ist selbst aber nur noch bis zum 17. Oktober im Amt. Wie sein Nachfolger - entweder Gerhard Milletich oder Roland Schmid - sich verhalten wird, ist offen. „Wenn wir die Playoff-Spiele erreichen - Platz 1 ist ja nicht mehr realistisch -, läuft mein Vertrag bis März, wenn wir dann die Qualifikation noch schaffen sollten, vielleicht sogar über die Nations League, bis zum Ende der WM in Katar. Alles andere kann ein Trainer nicht beeinflussen“, sagte Foda. dpa

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