Tuchel führt Blues ins Champions-League-Halbfinale

Unfassbares Traumtor kommt für Porto zu spät - Chelsea zittert sich ins Halbfinale

Trotz Last-Minute-Treffer scheitert Underdog FC Porto an Chelsea London im CL-Viertelfinale
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Trotz Last-Minute-Treffer scheitert Underdog FC Porto an Chelsea London im CL-Viertelfinale.

Der FC Chelsea setzt sich dank einer starken Defensivleistung gegen den FC Porto durch. Das Traumtor von Mehdi Taremi kommt für die Dragões zu spät. Trotz eines 1:0-Erfolgs scheiden sie aus

  • Der FC Chelsea setzt sich trotz einer 0:1-Niederlage gegen den FC Porto durch. Die 0:2-Hinspiel-Hypothek war für die Dragões zu hoch.
  • Chelsea-Trainer Thomas Tuchel führt die Blues zum ersten Mal seit 2014 in das Halbfinale der Königsklasse. Sie treffen entweder auf Real Madrid oder den FC Liverpool.
  • Der Live-Ticker zum Nachlesen.

FC Chelsea - FC Porto 0:1 (0:0) | Hinspiel: 2:0

Aufstellung Chelsea:Mendy - Azpilicueta, Thiago Silva, Rüdiger - James, Kante, Jorginho, Chilwell - Mount (86. Ziyech), Havertz (90. Giroud), Pulisic
Aufstellung Porto:Marchesin - Manafa (75. Nanu), Mbemba, Pepe, Zaldu - Sergio Oliveira (85. Vieira), Grujic (63. Taremi), Uribe - Tecatito (75. Díaz), Marega (75. Evanilson), Otavio
Tore:Taremi (90.+4)

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Update vom 13. April, 23.30 Uhr: „Das war ein harter, harter Kampf. Vielleicht am Fernsehen nicht so schön anzuschauen, aber an der Seitenlinie sehr intensiv“, analysierte Chelsea-Trainer Tuchel nach dem Abpfiff. Die Defensive sorgte in den zwei Viertelfinal-Begegnungen für das Weiterkommen der Blues. Es seien harte Spiele gewesen, gibt der 47-Jährigen zu. „Wir haben es verdient, weiterzukommen“, beharrt Tuchel trotzdem. Ob allein eine Top-Defensivleistung im Champions-League-Halbfinale reicht, um weiterzukommen bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass die Tuchel-Elf mit Real Madrid oder dem FC Liverpool ein anderes Kaliber erwartet.

Fazit: Der FC Chelsea zieht in das Champions-League-Halbfinale ein! Gegen den FC Porto reicht den Blues eine starke Defensivleistung, um zum ersten Mal seit 2014 die Runde der besten Vier zu erreichen. Für die Dragões endet die Saison in der Königsklasse bitter: Über 90 Minuten agierten sie harmlos, ehe Mehdi Taremi in der Nachspielzeit mit einem Fallrückzieher zur 1:0-Führung traf. Es hätte einen zweiten Treffer hätte für die Verlängerung gebraucht, doch letztlich kam das Tor zu spät. So ermauern sich die Blues den Halbfinal-Einzug. In der nächsten Runde treffen sie auf den Sieger der Begegnung Real Madrid - FC Liverpool.

90. Minute +5: Abpfiff! Der FC Chelsea verliert gegen den FC Porto und steht trotzdem im Halbfinale der Königsklasse.

90. Minute +5: Mehdi Terami kassiert wegens Meckerns die gelbe Karte. Jetzt wird es nochmal turbulent, eine echte Torchance springt für die Portugiesen jedoch nicht heraus.

90. Minute +4: Unfassbares Tor für Porto! Mehdi Taremi befördert den Ball per Fallrückzieher in die Maschen. Kommt der Treffer zu spät?

90. Minute: Es gibt vier Minuten Nachspielzeit. Dass sich an Chelseas Weiterkommen etwas ändert, ist stark zu bezweifeln. Tuchel nutzt die Zusatzminuten, um noch einmal zu wechseln: Olivier Giroud kommt für Kai Havertz.

89. Minute: Die letzten Spielminuten laufen. Dass Porto noch das Wunder schafft, glauben nichtmal die Spieler in weiß. Es wirkt, als hätten die Dragões mit dem Spiel abgeschlossen - gefrustet von der Chelsea-Defensive.

87. Minute: Luis Diaz fällt Christian Pulisic im Mittelfeld. Der Referee verwarnt den Einwechsel-Spieler.

86. Minute: Thomas Tuchel greift zum ersten Mal mit einem Personal-Wechsel in das Spielgeschehen ein. Er nimmt Mason Mount vom Spielfeld und bringt Hakim Ziyech.

85. Minute: Porto wechselt erneut: Sergio Oliveira verlässt den Platz, Fábio Vieira kommt.

84. Minute: Jetzt muss für Porto langsam ein Treffer her. Etwas mehr als fünf Minuten haben die Portugiesen noch Zeit, um das Viertefinal-Aus abzuwenden. Derzeit strahlen die Portugiesen keine Gefahr aus, kreative Ideen sind gefragt.

82. Minute: Pepe foult Christian Pulisic auf der rechten Defensivseite. Clément Turpin verwarnt den Abwehr-Hühnen.

78. Minute: Die Blues-Defensive zeigt eine beeindruckende Vorstellung! Seit drei K.o-Spielen ohne Gegentreffer, zeigen die Londoner auch gegen Porto eine unaufgeregte, sichere Abwehrleistung.

FC Chelsea steht kompakt - Dragões beißen sich die Zähne aus

75. Minute: Dreifach-Wechsel bei Porto: Der kürzlich verwarnte Tecatito räumt das Feld für Luis Diaz, Nanu kommt für Mananfa und Evanilson für den glücklosen Marega. Die Dragões spielen jetzt auf den ersten Treffer.

73. Minute: Tecatito kassiert nach einem taktischen Foul die nächste gelbe Karte.

69. Minute: Noch etwa 20 Minuten bleiben den Dragões um den 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Bislang bietet die Vorstellung des FC Porto wenig Hoffnung auf eine spannende Schlussphase, da Torchancen nur rar gesät sind. Chelsea kann mit dem Spiel zufrieden sein: Die Defensive steht sicher, immer wieder sorgt die Offensive für vielversprechende Ansätze.

65. Minute: Taremi überrascht mit dem ersten Abschluss auf das Tor. In den 64 Minuten zuvor brachte weder Chelsea noch Porto das Spielgerät auf den gegnerischen Kasten Nur wenige Sekunden nach seiner Auswechslung köpft Mehdi Taremi auf das Londoner Tor, der Abschluss ist jedoch kein Problem für Chelsea-Torwart Mendy.

62. Minute: Der erste Wechsel des Spiels findet auf Seiten Portos statt: Für den Mittelfeldspieler Gruijc bringt Sérgio Conceição Offensivspieler Mehdi Taremi. Die Dragões setzen nun voll auf Offensive.

59. Minute: Obwohl Chelsea in den letzten Minuten aktiver wird, ist ein Spieler kein Faktor bei den Blues. Kai Havertz als klassische Neun aufgeboten, findet keinen Zugang ins Offensivspiel der Londoner.

Chelsea wird stärker - von Porto kommt zu wenig

55. Minute: Da wurde es brenzlig für Porto. Ben Chilwell geht bis zur Grundlinie und spielt den Ball scharf in den Strafraum. Christian Pulisic kann den Ball auf Höhe des Elfmeterpunkts jedoch nicht verarbeiten.

54. Minute: Porto versucht es nach dem Seitenwechsel vermehrt mit Flanken in den Strafraum. Chelsea verteidigt die hohen Bälle gekonnt, sodass die Angriffe ins Nichts führen.

50. Minute: Das nächste Foul führt zu einer weiteren Unterbrechung. Porto-Verteidiger Mbemba verteilt nach einer Ecke einen Body-Check an Chelsea-Keeper Mendy. Dieser muss kurz Luft holen, dann geht es weiter.

49. Minute: Vielleicht würden dem Spiel offensive Akzente guttun. Porto-Fans warten weiter auf den Einsatz von Mehdi Taremi, bei Chelsea sitzt Timo Werner auf der Bank.

47. Minute: Nach dem 17. Foul des Spiels gibt es die erste Verwarnung. Portos Sergio Oliveira kassiert nach einem harten Einsteigen im Mittelfeld die gelbe Karte.

46. Minute: Der Ball rollt wieder, beide Teams kommen unverändert aus der Kabine.

Halbzeit: Erstmal Durchatmen: Die ersten 45 Minuten zwischen Porto und Chelsea waren intensiv, schnell und körperbetont. Es ist kein Spektakel, das die Teams auf dem Rasen bieten. Trotzdem können die Blues mit der ersten Halbzeit zufrieden sein, da Porto zwar bemüht aber ungefährlich agiert.

Ein Blick auf die Statistiken der ersten Hälfte offenbart, wie sich beide Teams gegenseitig neutralisieren: Der Ballbesitz ist fast ausgeglichen, ebenso die Lauf- und Passwerte. Für den zweiten Durchgang muss nun ein genialer Moment her, um dem Spiel eine neue Richtung zu geben. Nach einem Treffer, egal für welches Team, würde sich die Statik des Spiels wohl völlig ändern.

45. Minute +1: 60 Sekunden gibt es im ersten Durchgang obendrauf.

42. Minute: Ecke für Porto. Im Achtelfinale sorgten die Standards der Portugiesen für ihr Weiterkommen (Ronaldo und Co. erinnern sich ungern), doch Chelsea verteidigt auch die Ecken und Freistöße geschickt.

39. Minute: Noch fünf Minuten bis zur Halbzeit. Porto und Chelsea schenken sich weiter nichts, sodass die Defensivreihen beider Teams im Fokus stehen.

37. Minute: Das Spiel findet weiter zwischen den Strafräumen statt. Beide Teams laufen fleißig Lücken zu, pressen auf die Gegenspieler. Ob die Mannschaften das Tempo über die volle Spielzeit aufrechterhalten zu können, bleibt abzuwarten. Für Chelsea kann es so weitergehen, Porto ist unter Zugzwang.

FC Porto drückt Chelsea sein Spiel auf - Torchancen für die Blues sind Mangelware

33. Minute: Porto-Stürmer Tecatito hat die Führung auf dem Fuß! Ben Chilwell schätzt einen langen Ball hinter die Abwehrkette völlig falsch ein, Tecatito kommt frei zum Abschluss. Seinen Gewaltschuss setzt er allerdings in den Nachthimmel von Sevilla.

30. Minute: Der nächste Pfiff gellt durch das Stadion. Christian Pulisic fällt Pepe, das nächste Foul, die nächste Unterbrechung. Trotz des zerfahrenen Spiels verzichtet Schiedsrichter Clément Turpin auf gelbe Karten.

28. Minute: Da wäre mehr drin gewesen. Die Blues haben bei einem Konter Überzahl, doch Kai Havertz verpasst das Abspiel im richtigen Moment. So verpufft die Chance für Chelsea, die anschließende Ecke bringt keine Gefahr.

27. Minute: In den letzten Spielminuten beruhigte sich das Spiel etwas. Beide Teams gönnen sich eine Verschnaufpause nach intensiven Anfangsminuten.

23. Minute: Und der nächste Spieler liegt am Boden. Diesmal hat es Portos Tecatito im Gesicht erwischt. Scheint nicht schwerwiegend zu sein, der Mittelfeldakteur spielt weiter.

Chelsea - Porto: Zweikämpfe und Fouls - Dragões und Blues liefern sich hartes Duell

19. Minute: Der FC Chelsea kommt zum nächsten Abschluss: Kante leitet einen Angriff der Blues geschickt ein, legt im Strafraum auf Außenverteidiger Reece James ab. Sein Schuss verfehlt das Tor letztlich deutlich, doch die Sequenz zeigt, dass die Londoner ins Spiel finden.

14. Minute: In der ersten Viertelstunde kommen vor allem Liebhaber des körperbetonten Fußballs auf ihre Kosten. Viele Nickligkeiten, Fouls und Unterbrechungen prägen bislang das Spielgeschehen.

10. Minute: Schrecksekunde für Chelsea: Eine harmlose Rüdiger-Rückgabe spielt Blues-Keeper Mendy in Tecatitos Beine. Seine Direktabnahme fälscht Jorginho zur Ecke ab. Da hatten die Londoner Glück.

8. Minute: Da ist sie, die Chelsea-Antwort: Mason Mount, Torschütze des Hinspiels, zieht ab. Sein Schuss wird gefährlich abgefälscht, verfehlt das Tor nur knapp. Die Blues haben die bislang größte Chance des Spiels.

Porto beginnt stürmisch - Wie reagiert Chelsea?

7. Minute: Porto presst hoch gegen Chelsea. Die Portugiesen wirken giftiger als im Hinspiel, es bleibt abzuwarten, wie Chelsea reagiert.

4. Minute: Erster Aufreger der Begegnung! Abwehrkante Pepe räumt Chelsea-Akteur Kai Havertz beim Kopfball ab. Der Ellbogen-Einsatz bleibt unbestraft, doch eines wird deutlich: Den Blues steht ein ungemütlicher Abend bevor.

1. Minute: Anpfiff - Kai Havertz stößt für die Blues an. Die Londoner spielen traditionell in dunkelblauen Trikots, Porto trägt weiß.

Update vom 13. April, 20.59 Uhr: Die Champions-League-Hymne erklingt, entschlossene Mienen blicken in die Kamera. Auch ohne Fans im Stadion sorgen die Minuten vor einem Königsklassen-K.o-Spiel für Gänsehaut.

Update vom 13. April, 20.55 Uhr: Die beiden Viertelfinalisten stehen sich im Spielertunnel gegenüber. Auf das Spielfeld führt sie der französische Schiedsrichter Clément Turpin.

FC Chelsea - FC Porto: Dragões gehen mit Hypothek ins Rückspiel

Update vom 13. April, 20.35 Uhr: Blicken wir auf letzten Mittwoch zurück. „Stets bemüht“ - so könnte man die Leistung des FC Porto zusammenfassen. Zwar ackerten die Portugiesen 90 Minuten lang, kreierten Torchancen, doch hochkarätige Torgelegenheiten blieben Mangelware. Der FC Chelsea hingegen bestach durch gnadenlose Effizienz: Mit dem ersten Torschuss brachte Mason Mount die Londoner in Führung, ehe die Porto-Hintermannschaft in den letzten Minuten Ben Chilwell den Ball zum 2:0 auflegte.

So gehen die Dragões mit einem 0:2-Rückstand ins Hinspiel, in dem sie jetzt unter Zugzwang stehen. Zwei Treffer braucht Porto für die Verlängerung, mindestens drei Tore, um in die nächste Runde einzuziehen. Eine Herkulesaufgabe für Sérgio Conceiçãos Elf, doch auch für die Champions League gilt die alte Fußballweisheit: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze!

Update vom 13. April, 20.20 Uhr: Chelsea-Coach Tuchel geht wohl mit einer Fünfer-Kette in das bislang wichtigste Spiel der Saison. DFB-Spieler Antonio Rüdiger bildet zusammen mit Thiago Silva und César Azpilicueta das Zentrum, über die Außen sollen Reece James und Hinspiel-Torschütze Ben Chilwell für Gefahr sorgen. Den Offensiv-Stars der Blues halten N‘Golo Kanté und Jorginho den Rücken frei.

Beim FC Porto gibt es im Vergleich zur Hinspiel-Aufstellung zwei Änderungen: Sanusi muss seinen Platz für Zaidu räumen, und Sergio Oliveira startet für Luis Diaz. Für viele überraschend: Mehdi Taremi sitzt nur auf der Bank.

FC Chelsea - FC Porto: Die Aufstellungen sind da - Tuchel verzichtet auf Werner

Update vom 13. April, 20.00 Uhr: Die Startformationen der Teams sind da: Chelsea-Coach setzt in seiner Offensive auf Christian Pulišić, Kai Havertz und Mason Mount. Timo Werner? Muss mit der Ersatzbank Vorlieb nehmen. Bei Porto setzt Sérgio Conceição auf Angriffspower: Sérgio Oliveira rückt in die Startelf.

Update vom 13. April, 19.40 Uhr: Vor dem Viertelfinal-Hinspiel bekam die makellose Tuchel-Bilanz einen ersten Kratzer: Eine 2:5-Niederlage beim Abstiegskandidaten West Bromwich Albion erschütterte das traditionell nervöse Chelsea-Umfeld. Nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Porto kehrte jedoch schnell wieder Ruhe ein, beim Sieg gegen Crystal Palace am vergangenen Wochenende tankten die Londoner weiter Selbstvertrauen. Entsprechend breit ist die Brust bei den Blues: „Wir haben keine Angst“, verkündete Tuchel am Wochenbeginn. In wenigen Minuten werden wir sehen, ob die Blues ihre Entschlossenheit gegen die Dragões auf dem Platz zeigen.

Update vom 13. April, 19.05 Uhr: In weniger als zwei Stunden rollt der Ball! Für den FC Chelsea bietet sich heute eine historische Chance. Bezwingen die Blues den FC Porto, ziehen sie zum ersten Mal seit der Saison 2014 in das Champions-League-Halbfinale ein.

Der FC Porto setzt alles daran, ein Weiterkommen der Blues zu verhindern. Doch nicht nur in der Offensive muss bei den Portugiesen heute alles klappen, auch die Abwehr sollte halten. Porto-Coach Sérgio Conceição wird wohl wieder auf Defensiv-Veteran Pepe setzen, der in seiner langen Karriere schon dreimal die Champions League gewann. Ob der Abwehr-Hühne gegen die pfeilschnelle Blues-Offensive bestehen kann? In wenigen Stunden wissen wir mehr.

Chelsea gegen Porto: Blues erinnern sich gerne an Spielort Sevilla

Update vom 13. April, 18.10 Uhr: Der FC Chelsea hält sein Heimspiel in Spanien ab. Wie schon im Hinspiel messen sich die Blues und der FC Porto im Stadion Ramón Sánchez Pizjuán in Sevilla. Aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen müssen die Londoner auf ihr Heimspiel an der Stamford Bridge verzichten. Dass die Viertelfinal-Begegnungen in Sevillas Arena stattfinden, können die Blues als gutes Omen werten. In der Gruppenphase der diesjährigen Champions-League-Saison feierten sie gegen den FC Sevilla im Ramón Sánchez Pizjuán einen 4:0-Erfolg.

Update vom 13. April, 17.30 Uhr: Zwischen den Champions-League-Highlights hieß es für Porto und Chelsea: Liga-Alltag. Beide Teams erfüllten ihre Pflichtaufgabe gegen Gegner im Tabellenmittelfeld. Die Dragões rangen Tondela mit 2:0 nieder, der FC Chelsea schoss sich beim 4:1 gegen Crystal Palace warm. Bemerkenswert: Bei den Blues brillierte DFB-Akteur Kai Havertz mit einer starken Partie und dem Führungstreffer. In seiner derzeitigen Verfassung ist der 21-Jährige ein Kandidat für die Startformation im Viertelfinal-Rückspiel. Die Aufstellungen werden circa eine Stunde vor Anpfiff bekanntgegeben.

FC Chelsea - FC Porto: Dragões können in der Offensive aus dem Vollen schöpfen

Update vom 13. April, 17.00 Uhr: Einen 0:2-Rückstand gegen die Top-Defensive der Blues aufholen? Für Porto-Trainer Sérgio Conceição nicht unmöglich. „Wir sind erst bei Halbzeit. Deswegen lasst uns weiter an uns glauben“, gibt sich der Coach kämpferisch. Für eine mögliche Aufholjagd der Portugiesen sprechen zwei wichtige Spieler, die im Hinspiel gesperrt fehlten: Mit Sérgio Oliveira und Mehdi Taremi kehren wahrscheinlich zwei torgefährliche Stürmer in die Startelf zurück. Auf die Blues-Defensive um DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger könnte mehr Arbeit zukommen als noch im Hinspiel.

Unüberwindbar: Im Hinspiel verzweifelte die Porto-Offensive an Chelsea-Torwart Edouard Mendy

Chelsea - Porto: Thomas Tuchel appelliert an sein Team „Vergangenheit uninteressant“

Update vom 13. April, 16.20 Uhr: Die Ausgangslage vor dem Viertelfinal-Hinspiel zwischen dem FC Chelsea und dem FC Porto ist klar: Die Blues sind gegen die Dragões der klare Favorit. Nicht nur die komfortable Ausgangslage nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel, auch der hochkarätig besetzte Kader spricht für die Londoner. Trotzdem bremst Chelsea-Coach Thomas Tuchel die Halbfinal-Euphorie: „Wir müssen das Ergebnis vergessen. Im Profi-Fußball gibt es nichts Uninteressanteres als die Vergangenheit“, erinnert er. In der Abschluss-Pressekonferenz ermahnte der 47-Jährige seine Mannschaft „nicht nachzudenken“. Das Team müsse „liefern“.

Dass Porto Comeback-Qualität besitzt, zeigte sich im Achtelfinale. Sérgio Conceiçãos Truppe warf Juventus Turin nach Verlängerung aus der Königsklasse.

Update vom 13. April, 14.55 Uhr: Die Champions-League-Woche hat wieder einiges zu bieten! Neben Chelsea-Porto müssen am Dienstag die Bayern gegen PSG ran, am Mittwoch will der BVB seine Mini-Chance gegen Manchester City nutzen*. Zudem spielt der FC Liverpool gegen Real Madrid.

Chelsea gegen Porto im Live-Ticker:

Erstmeldung vom 13. April: London - Der FC Chelsea* steht schon mit einem Bein im Halbfinale der Champions League*. Die Blues gewannen das Hinspiel gegen das vermeintliche Glückslos FC Porto* mit 2:0. Am Dienstagabend kommt es in Sevilla zum Wiedersehen. Und natürlich ist Thomas Tuchel* hochmotiviert - schafft er vielleicht schon in seinem ersten Halbjahr den ersten Titel*?

Der Deutsche will jedenfalls schon bald Trophäen in den Händen halten, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Viertelfinal-Rückspiel verkündete: „Das ist es, was ich von mir selbst verlange. Warum sollten wir jetzt sagen, dass wir erst in zwei, drei oder fünf Jahren Titel gewinnen wollen? Jetzt ist die Zeit dafür.“

Chelsea gegen Porto im Live-Ticker: Champions-League-Halbfinale für Tuchel?

Und warum auch nicht? Die Blues haben unter Tuchel eine sensationelle Trendwende gezeigt. Das bestätigt der Aufwärtstrend in der Premier League, wo man plötzlich wieder auf Champions-League*-Kurs ist. Und im FA Cup sieht es ebenfalls gut aus: Das Tuchel-Team kämpft schon am Samstag gegen Manchester City um den Einzug ins Finale. In bislang 17 Spielen unter dem ehemaligen Bundesliga-Coach verloren die Blues erst einmal.

„Wenn man viele Spiele in Folge gewinnt, kann man natürlich auch Titel holen. Chelsea ist ein Klub, der die Kultur, die Geschichte, die Qualität und die Struktur dafür hat“, sagte Tuchel.

FC Chelsea: Kai Havertz auf dem Vormarsch, Timo Werner zuletzt nur auf der Bank

Zuletzt brillierten die Londoner im Stadtderby gegen Crystal Palace, Kai Havertz zeigte dabei eine starke Leistung. Er dürfte auch im Rückspiel gegen Porto eine zentrale Rolle einnehmen - ebenso wie DFB-Kollege Antonio Rüdiger. Und Timo Werner? Für den pfeilschnellen Stürmer läuft es aktuell nicht gut. Gegen die Eagles saß er 90 Minuten auf der Bank, vor allem im Torabschluss wirkt der ehemalige Leipziger gehemmt. Aber vielleicht platzt ja gegen Porto endlich der Knoten. (akl/sid) *tz.de und ruhr24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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