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Lewandowski bleibt internen Sitzungen fern! Verlässt er 2022 den FC Bayern?

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Von: Florian Schimak

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Robert LEWANDOWSKI (Bayern Muenchen), Manuel NEUER (Torwart Bayern Muenchen), Enttaeuschung, Frust
Robert Lewandowski (l.) ist aktuell etwas enttäuscht. © IMAGO / Sven Simon

Beim FC Bayern herrscht höchste Alarmbereitschaft! Robert Lewandowski schmeckt offensichtlich aktuell einiges nicht, weshalb er nun ganz genau über sine Zukunft nachdenkt.

München - An und für sich gibt es für Robert Lewandowski* aktuell wenig Gründe, um Trübsal zu blasen. In der Liga hat er für den FC Bayern* in sieben Partien bereits wieder sieben Treffer erzielt. In der Champions League* in zwei Spielen sogar vier Mal getroffen. Die Torquote und die Form beim Polen stimmen - und dennoch grummelt der Weltfußballer.

So nervt Ehrgeizling Lewy, dass er am vergangene Bundesliga-Spieltag gegen Eintracht Frankfurt (1:2) torlos blieb und somit einen weiteren Rekord von Gerd Müller nicht knacken konnte (16 Spiele in Folge zu treffen). Julian Nagelsmann* musste seinen Superstar sogar nach der Partie auf den Feld trösten.

In den Tagen nach der Eintracht-Pleite soll sich Lewandowski dann etwas zurückgezogen haben. Wie die Sport Bild berichtet, soll der 33-Jährige auch nicht am freiwilligen Mannschaftsabend am darauffolgenden Donnerstag teilgenommen haben - obwohl er der dritte Kapitän ist. Außerdem soll er intern moniert haben, dass er zuletzt zu wenig ins Spiel eingebunden wurde.

FC Bayern: Geheime Details um Robert Lewandowski enthüllt! Verlässt er 2022 den FCB?

Allerdings ist dies wohl nicht der einzige Grund für seine miese Laune. So schreibt die Sport Bild weiter, dass sich der feinfühlige Angreifer irritiert über die Aussagen von Hasan Salihamidzic zu Erling Haaland* Anfang August gezeigt habe. Brazzo hatte im Sport1-Doppelpass vom Norweger geschwärmt. „60 Spiele, 60 Tore, da muss man hinschauen, sonst wären wir ja Vollamateure“, sagte der FCB-Sportchef über den Norweger - das kam bei Lewy gar nicht gut an.

Denn: Aktuell ist die Zukunft von Lewandowski noch völlig offen, weil er auch gar nicht weiß, wie der FC Bayern mit ihm plant. Sein Vertrag läuft 2023 aus. Will der FCB noch Kohle für den Angreifer sehen, muss er ihn kommenden Sommer verkaufen. Einen Markt gibt es offenbar. ManCity und PSG dürften im kommenden Sommer einen neuen Stürmern holen wollen.

Star-Berater Pini Zahavi hat daher keine Eile mit der Vertragsverlängerung. Erst im Februar oder März will er sich mit den Verantwortlichen zusammensetzen. Zumal es von FCB-Seite auch noch keinen Vorstoß in diese Richtung gab.

Video: Bester Fußballer der Welt? Lewandowski und Haaland nominiert

Außerdem stellt sich die Frage, was der FC Bayern Lewandowski anbieten wird. Eigentlich bekommen Spieler über 30 nur noch Einjahresverträge, das hat man selbst bei den Legenden Arjen Robben und Franck Ribéry so gehandhabt. Ein Angebot über zwei Jahre wäre für Lewy aber eine wahre Wertschätzung.

Allerdings ist der Pole beim Auslaufen seines Kontrakts 2023 bereits 35. Auch wenn Lewandowski zuletzt erklärte, dass er aktuell fitter sei als mit 26, der Zahn der Zeit wird auch am aktuellen Weltfußballer nagen. Insofern muss der Rekordmeister eine Grundsatzentscheidung treffen: Gibt es eine jüngere und gleichwertige Alternative? Haaland wäre eine, allerdings sieht der wohl seine Zukunft in England. Auch für DFB-Youngster Karim Adeyemi ist der FC Bayern wohl nicht unbedingt erste Wahl*.

Daher sollte man beim Rekordmeister in den nächsten Wochen und Monaten dafür sorgen, dass das Gegrummel von Lewandowskis nicht noch schlimmer wird. Denn eins steht fest: Für die Ziele in dieser Spielzeit benötigt der FC Bayern einen Lewandowski in Topform - physisch, aber vor allem auch mental. (smk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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