Neue Zahlen von transfermarkt.de

Marktwert eines Bayern-Stars explodiert - Mitspieler nähert sich 100-Millionen-Marke

Transfermarkt hat die Marktwerte aller Bundesliga-Spieler aktualisiert. Beim FC Bayern überragt ein Youngster. Der teuerste Kicker spielt aber bei einem Rivalen.

  • Alphonso Davies kam im Januar 2019 aus der MLS zum FC Bayern.
  • Zukünftig könnte ihm ein Stammplatz als Linksverteidiger winken.
  • Der Kanadier verzeichnete einen starken Marktwert-Zuwachs.

Update vom 31. Dezember 2019: Alphonso Davies gehört beim FC Bayern zu den großen Gewinnern der Hinrunde - beim Sieg gegen Freiburg sorgte er zudem mit seiner Vorlage auf Lewandowski für ein echtes Highlight. Nun hat sich der Kanadier zu seiner Zukunft geäußert.

Update vom 17. Dezember 2019, 12.00 Uhr: Die Statistik-Seite Transfermarkt.de bringt in regelmäßigen Abständen eine Liste mit Marktwerten der Bundesliga-Spieler heraus. Beim FC Bayern verzeichnet vor allem ein Spieler einen enormen Sprung: Alphonso Davies. Der Marktwert des jungen Kanadiers stieg um satte 66,7 Prozent von 15 auf 25 Millionen Euro.

Ebenfalls einen starken Anstieg gab es bei Serge Gnabry, der bislang eine formidable Saison spielt. Der Wert des Nationalspielers stieg um 33,3 Prozent von 60 auf 80 Millionen Euro. Vom Rekordmeister finden sich in den Top 15 gleich zehn Spieler.

Der derzeit teuerste Bundesliga-Spieler kickt allerdings nicht beim Rekordmeister. Jadon Sancho von Borussia Dortmund ist mit einem Marktwert von 120 Millionen klar an erster Stelle. Das Kracher-Duell des BVB gegen RB Leipzig am Dienstagabend gibt es im Live-Ticker. Einen Tag darauf gastieren die Münchner an der Dreisam. Die Partie des FC Bayern beim SC Freiburg wird auch im Live-Ticker begleitet. 

Die Übersicht aller neuen Bundesliga-Marktwerte gibt es auf transfermarkt.de

Davies im Nacken - David Alaba spricht über Bayern-Abgang: „Auch mal anderen Weg einschlagen“

Update vom 16. Dezember, 10.28 Uhr: Alphonso Davies überzeugt beim FC Bayern aktuell als Linksverteidiger, der etatmäßige Außenverteidiger David Alaba glänzt dafür in der Zentrale. Die Münchner haben die Verletztensorgen in der Defensive sehr gut kompensieren können, es stellt sich allerdings die Frage, wie die Viererkette nach der Rückkehr von Lucas Hernandez und Niklas Süle aussieht. Bleibt Alaba in der Zentrale? Rückt er wieder auf Links? Oder muss er ob der starken Davies-Auftritte sogar auf der Bank Platz nehmen?

Ein beim FCB nicht mehr gesetzter David Alaba scheint schwer vorstellbar und könnte den Österreicher womöglich sogar zum Wechseln bewegen. Der Vertrag des 27-Jährigen läuft 2021 aus - und noch lässt der Linksfuß seine Zukunft offen, ein Abgang aus München scheint nicht ausgeschlossen.

Gegenüber Sport1 erklärte Alaba angesprochen auf seine Zukunft: „Ich kann mir beides vorstellen: Hier zu bleiben oder auch mal einen anderen Weg einzuschlagen. Im Moment haben wir hier aber Ziele und die will ich mit Bayern München erreichen.“ Eines dieser Ziele lautet Champions League - am Montagmittag wird das Achtelfinale ausgelost, wir sind für Sie im Live-Ticker mit dabei

Nimmt ein Youngster David Alaba den Stammplatz weg? „Wir sind hier beim FC Bayern“

Update vom 15. Dezember, 10.30 Uhr: Alphonso Davies spielt sich auf der Linksverteidiger-Position des FC Bayern München fest. 

Der 19-Jährige Kanadier überzeugt defensiv, obwohl er ursprünglich eine Reihe weiter vorne spielt. Das hilft dem Rekordmeister aktuell ungemein. Fallen mit Niklas Süle (Kreuzbandriss) und Lucas Hernández schließlich zwei Innenverteidiger verletzt aus.

Nimmt Alphonso Davies Bayern-Kollege David Alaba den Stammplatz weg?

Und muss David Alaba deshalb in die Abwehrmitte rücken. Doch was ist, wenn Süle und Hernández wieder zurückkommen? Es droht ein Luxusproblem im Kader des FC Bayern. Und Alaba sogar die Bank?

„Wir sind hier beim FC Bayern, da gehört das dazu. Damit bin ich groß geworden. Darum nehme ich das sehr gerne an“, meinte der 27-Jährige nach dem 6:1 gegen Werder Bremen gegenüber der tz über den zu erwartenden Konkurrenzkampf links hinten.

David Alaba über Alphonso Davies: „Ich versuche, ihn zu führen“

Über Davies sagte er weiter: „Er ist ein junger Spieler, der seine Entwicklung noch vor sich hat und noch viel Erfahrung sammeln muss. Darum versuche ich, ihn so gut es geht zu helfen und zu führen.“

Die ewige Torschützen-Bestenliste der Bundesliga führt währenddessen Kollege Robert Lewandowski nicht an, doch der polnische Superstar ist zumindest mit einem Ex-Trainer des FC Bayern gleich gezogen, während Spielmacher Philippe Coutinho ein unmoralisches Angebot von Schmuddel-Bloggerin Katja Krasavice bekam.

Verstehen sich: Alphonso Davies (li.) und Thomas Müller beim FC Bayern München.

Alphonso Davies fehlt im Training des FC Bayern München

Update vom 28. November, 14.34 Uhr: Der FC Bayern hat sich zur Abwesenheit von Alphonso Davies sowie Benjamin Pavard und Robert Lewandowski im Training des FCB geäußert. Auf Twitter erklärte der Rekordmeister das Fehlen der drei Spieler mit „individueller Trainingssteuerung“.

Grundsätzlich ist es kein Drama, wenn ein Spieler eine Einheit verpasst und muss nicht zwangsläufig auf einen Ausfall hindeuten. Individuelles Training ist ja ebenfalls eine Einheit. 

Allerdings weist reduzierte Belastung auf ein Problem hin, das das vollständige Absolvieren einer normalen Trainingseinheit unmöglich macht. Ob Davies am Samstag spielen kann, wird Hansi Flick möglicherweise auf der Bayern-PK (um 13.30 Uhr im Live-Ticker von tz.de*) am Freitag auflösen.

Update vom 28. November, 11.41 Uhr: Beim 6:0-Sieg gegen Roter Stern Belgrad überzeugte Alphonso Davies erneut mit einer couragierten Leistung. Als Linksverteidiger brilliert der junge Kanadier immer öfter und hat sich auf dieser Position einen Stammplatz beim FC Bayern München erkämpft.

Am Donnerstag, zwei Tage nach der Gala, bei der Robert Lewandowski viermal traf, fehlt Davies aber im Training. Grund dafür gibt es bislang noch keinen. Muss man sich etwa Sorgen machen? Bislang ist nichts über eine mögliche Verletzung beim Youngster bekannt.

Alphonso Davies und die Leistungsexplosion: Kommender Superstar für den FC Bayern?

Erstmeldung vom 21. November 2019:

München - Als Hasan Salihamdzic nicht ohne Stolz den Transfer von Alphonso Davies verkündete, wussten wahrscheinlich die Wenigsten etwas mit dem Namen anzufangen. Zehn Millionen Euro überwiesen die Bayern an die Vancouver Whitecaps damals.

Ein 18-jähriger Kanadier, der in der MLS spielt - hat so einer das Zeug für den FC Bayern? Nicht wenige Negativbeispiele gab es dafür in der Vergangenheit bei den Bayern

Nach knapp einem Jahr an der Säbener Straße kann man zumindest eine Prognose abgeben: Alphonso Davies befindet sich auf einem guten Weg - wenn nicht sogar auf einem richtig gutem.

Alphonso Davies beim FC Bayern: Wird er der neue Superstar?

Zum Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC wurde der Youngster von Niko Kovac kurz vor Schluss eingewechselt. Bereits in der vergangenen Spielzeit durfte „Phonsie“ insgesamt 74 Minuten in der Bundesliga ran. Beim 6:1-Erfolg im August über den FSV Mainz 05 trug sich Davies in die Torschützenliste ein und auch gegen RB Leipzig kam der Youngster in der Schlussphase zum Zug. Anschließend sammelte er immer wieder Spielpraxis bei der zweiten Mannschaft in der 3. Liga. 

Seit den Verletzungen von Niklas Süle und Lucas Hernandez gehört Davies allerdings zum Stammpersonal der Bayern-Profis - und zwar als Linksverteidiger. In den letzten fünf Pflichtspielen stand der 19-Jährige stets in der Startelf. 

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Beim 4:0-Statement-Sieg vor knapp zwei Wochen in der Allianz Arena über den BVB gehörte Davies neben Robert Lewandowski zu den besten Akteuren auf dem Feld. Er schaltete keinen geringeren als Jadon Sancho komplett aus. 

Alphonso Davies: Bayern-Bosse schwärmen vom jungen Kanadier

Anders als die Youngsters Breno, Takashi Usami oder Renato Sanches ist Davies zuzutrauen, dass er den Durchbruch bei den Bayern schafft. Davon ist auch Karl-Heinz Rummenigge überzeugt: „Man kann davon ausgehen, dass wir an ihm viel Spaß haben werden“, so der FCB-Boss: „Er hat physische Voraussetzungen, großes Potenzial. Und er wird sich technisch und taktisch stabilisieren und besser spielen.“

Als Außenverteidiger gewinnt er 64,2 Prozent seiner Zweikämpfe, 89 Prozent seiner Pässe kommen an und in Sachen Schnelligkeit (34,30 km/h) macht ihm lediglich Kingsley Coman (35,66) etwas vor. Im Schnitt zieht Davies 34,3 Sprints pro 90 Minuten an - ein überragender Wert. Ebenso wie seine Erfolgsquote bei den Dribblings (76 Prozent). 

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Seine Physis prädestiniert ihn bereits jetzt dafür, einen mehr als ordentlichen Linksverteidiger zu geben und gibt dem Trainer die Möglichkeit, David Alaba ins Abwehrzentrum zu ziehen. 

Als Uli Hoeneß auf der JHV von Davies sprach, fielen unter viel Applaus die Worte „Juwel“ und „Schnäppchen“. Besteht bei so viel Lob nicht die Gefahr, dass ein 19-Jähriger da abhebt? „Wir passen auf, dass er auf dem Boden bleibt“, sagt Salihamidzic. 

Alphonso Davies beim FC Bayern: Linksverteidiger als Lehrjahre

Zumal Davies technisch und taktisch noch nicht auf dem Niveau ist, um eine offensivere Rolle im Team auszufüllen. Die Linksverteidiger-Position also als Lehrjahre? „Defensiv hat er eine Athletik und Schnelligkeit, um jeden Gegner einzuholen“, stellt Joshua Kimmich im kicker fest: „Auf Dauer wird er sich in der Offensive trauen, mehr Akzente zu setzen.“

Bis es so weit ist, dürfte Davies aber weiterhin gesetzt sein. Zu stark waren seine Leistungen zuletzt. Zumal auch Alaba als Innenverteidiger überzeugte. Leidtragender ist daher Jerome Boateng, der gegen Fortuna Düsseldorf zudem noch gesperrt fehlt.  

Bei Davies‘ Schnelligkeit wünscht man sich als Fan des FC Bayern fast, dass der Deal mit Leroy Sané zustande kommt - gemeinsam mit Coman hätte der FC Bayern dann mit die schnellsten Akteure Europas in seinem Kader.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

fs

Rubriklistenbild: © dpa / Sven Hoppe

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