Umdenken im Verein

„Wir sind intern in finalen Diskussionen“ - Rummenigge über Kehrtwende beim FC Bayern

Der FC Bayern München steht offenbar vor einer Kehrtwende und will nun doch in das eSport-Segment einsteigen. Das gab Karl-Heinz Rummenigge zu Protokoll.

  • Der FC Bayern München will nun wohl doch in den eSport einsteigen
  • Intern würden „finale Diskussionen“ geführt
  • Das gab FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge zu Protokoll

München - Fußball-Rekordmeister Bayern München steht offenbar kurz vor einem Einstieg in den eSport. "Wir sind intern in finalen Diskussionen. Ich kann mir vorstellen, dass wir uns im eSport den Fußballspielen zuneigen", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge bei der Eröffnung des Digital Campus' des Klubs in der Allianz Arena.

Aktuell unterhält nur die Basketball-Abteilung der Münchner ein eSport-Team im Spieletitel NBA2K. Schon zu Beginn des Jahres hatte Rummenigge ein Engagement des Fußball-Zweigs ins Spiel gebracht, Ex-Präsident Uli Hoeneß hatte sich in der Vergangenheit klar abgeneigt gezeigt. Mit Rummenigges neuster Aussage scheint zudem ein Einstieg in populärere Titel abseits des Sportgenres (Counter-Strike, League of Legends) vom Tisch.

FC Bayern München: Fifa oder Pro Evolution Soccer?

"Wir wollen Erfahrung sammeln auf dem Gebiet und wir werden zeitnah eine Entscheidung fällen. Ich kann mir vorstellen, dass es die pro eSport Soccer sein wird", sagte Rummenigge. Welcher Fußball-Simulation sich der FC Bayern dann zuneigen würde, ist noch unklar. Der Verein pflegt eine Sponsoring-Partnerschaft mit dem japanischen Spielehersteller Konami, der das Spiel "eFootball Pro Evolution Soccer" herausbringt. Das berichtete auch tz.de*.

Jedoch ist derzeit Konkurrent FIFA von Electronic Arts im eSport wesentlich fester verankert. Sollten die Bayern sich für ein FIFA-Team entscheiden, ist über kurz oder lang auch eine Teilnahme an der von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) organisierten VBL Club Championship möglich.

Neben den Bayern haben aus der Bundesliga bislang Borussia Dortmund, der SC Freiburg, die TSG Hoffenheim, Fortuna Düsseldorf, Union Berlin und der SC Paderborn kein Team gemeldet. In der Liga spielen die eSport-Abteilungen von 22 Profiteams ihren Meister aus.

In der Bundesliga läuft es für das Starensemble des Seriensiegers derzeit eher mäßig:Laut einer Statistik haben die Bayern kaum noch Chancen auf den Titel.

SID

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Marius Becker

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