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„Aus gesundheitlichen Gründen“: Bundesliga-Boss gibt alle Ämter auf

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Von: Patrick Mayer

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Als Präsident des FC Augsburg zurückgetreten: Klaus Hofmann.
Als Präsident des FC Augsburg zurückgetreten: Klaus Hofmann. © IMAGO / Sven Simon

Klaus Hofmann gibt nach dem Bundesliga-Klassenerhalt des FC Augsburg seinen Rücktritt als Präsident und Geschäftsführer der bayerischen Schwaben bekannt. Die Suche nach einem Nachfolger läuft.

München/Augsburg - Klaus Hofmann ist nicht mehr Präsident und Geschäftsführer des FC Augsburg. Der 54-jährige Allgäuer ist von seinen Ämtern bei den bayerischen Schwaben zurückgetreten. Das gab der Bundesliga-Klub an diesem Freitag bekannt. Die Augsburger hatten kürzlich unter seiner Anleitung zum elften Mal in Folge den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga geschafft.

FC Augsburg: Klaus Hofmann tritt als Geschäftsführer und Präsident zurück

Hofmann gab gesundheitliche Gründe für seinen Rücktritt bekannt, ohne genauer darauf einzugehen. „Bereits seit einiger Zeit leide ich durch die Doppelbelastung beim FCA und meiner Firma unter stärker werdenden gesundheitlichen Problemen. Dies führt aus meiner Sicht auch dazu, dass ich beide Themen nicht mehr mit der gewohnten und notwendigen Sorgfalt ausführen kann. Daher habe ich mich nach dem geglückten Klassenerhalt schweren Herzens dazu entschieden, meine Ämter als Präsident des e.V. und als Geschäftsführer der KGaA aufzugeben und mich auf mein Unternehmen zu konzentrieren. Gesundheit ist sicher das Wichtigste im Leben“, wird der langjährige Funkionär in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Der Verein habe „den Rücktritt von Klaus Hofmann mit Bedauern zur Kenntnis genommen, respektieren seinen Entschluss aber natürlich. Dass die Gesundheit unser höchstes Gut ist, haben wir nicht nur durch die Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren zu spüren bekommen. Wir drücken ihm die Daumen und wünschen ihm gesundheitlich nur das Beste“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Müller in einem Statement zu Hofmanns Entscheidung.

Im Video: FC Augsburg – Trainer Markus Weinzierl über den Bundesliga-Klassenerhalt

„Klaus Hofmann hat in seiner Zeit als Präsident seit Dezember 2014 die Entwicklung des Klubs stark mitgeprägt, sodass der FCA nun so stabil ist, wie wir ihn heute erleben. Nicht zuletzt aufgrund seiner Spende für den Nachwuchs zum Amtsantritt, welche den Startschuss für die dortigen Infrastrukturmaßnahmen darstellte, hat er die Entwicklung angeschoben“, wird Müller weiter zitiert: „Daher bedanken wir uns ausdrücklich für sein ehrenamtliches Engagement für unseren FC Augsburg in den vergangenen siebeneinhalb Jahren.“ (pm)

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