Nach dem 0:3 gegen Eintracht Frankfurt

Funkel als schlechter Verlierer? Düsseldorf-Trainer reagiert mit drastischen Worten

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Friedhelm Funkel regt sich im Spiel gegen die Frankfurter Eintracht auf

Nach dem Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Eintracht Frankfurt gab es für Düsseldorf-Trainer Friedhelm Funkel einiges zu besprechen. Im Visier: Schiedsrichter Robert Hartmann.

Düsseldorf/Frankfurt - Die 0:3-Niederlage von Fortuna Düsseldorf gegen die Frankfurter Eintracht am Montagabend war für Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel nur ein kleiner Teil des Problems. Viel mehr sorgten die Begleitumstände rund um das Spiel für jede Menge Gesprächsstoff. 

Friedhelm Funkel trat nach dem Spiel sichtlich erbost vor das Mikrofon von Eurosport. Sein Unmut galt dabei vor allem dem Schiedsrichtergespann rund um Robert Hartmann*. "Wir haben ein klares Tor nicht anerkannt bekommen", klagte Funkel und sprach in Bezug auf Dawid Kownackis Abseitstor nach nicht mal 120 Sekunden von einer "krassen Fehlentscheidung". Funkel weiter: "Der Schiedsrichter (Robert Hartmann, Anm. d. Red.) hat sich bei mir entschuldigt, weil er zu früh gepfiffen hat, so dass der Video-Schiedsrichter nicht mehr eingreifen konnte", sagte Funkel. "Ich habe die Entschuldigung angenommen. Aber kaufen kann ich mir davon nichts."

Friedhelm Funkel legt sich mit Schiedsrichter Robert Hartmann an

"Fünf Mal sind wir in dieser Saison schon benachteiligt worden im Zusammenhang mit einem Videobeweis, das geht schon nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut", sagte Düsseldorfs Trainer. Für Funkel ging es also nicht nur um die Entscheidungen im Spiel. 

Die Summe der Entscheidungen ließ den Puls von Friedhelm Funkel so hochschnellen, dass er sich schon während des Spiels mächtig echauffierte. Schiedsrichter Hartmann wollte ihn daraufhin beinahe auf die Tribüne schicken. Funkel hatte laut eigener Aussage "Beifall geklatscht", was dem Unparteiischen offenbar gar nicht gefiel. 

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter nach 3:0-Sieg über Fortuna Düsseldorf bester Laune

Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte nach dem Sieg am Montagabend hingegen beste Laune: "Am Ende des Tages ist es ein toller Sieg. Wir haben in der ein oder anderen Situation das Glück auf unserer Seite gehabt, aber auch viel investiert. Wir dürfen nicht vergessen, Düsseldorf hat von den letzten fünf Heimspielen vier gewonnen. Der Sieg ist hoch einzuschätzen."

Am Donnerstag wartet jetzt auf Eintracht Frankfurt das Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Inter Mailand*. Den Hessen reicht schon ein Tor für das Weiterkommen, da das Hinspiel 0:0 ausging. 

* fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

msb

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