Von einer Metropole in die nächste

Ex-“Krieger“ des FC Bayern zieht es wohl weg vom FC Barcelona

Arturo Vidal ist unzufrieden mit seiner Spielzeit beim FC Barcelona. Nun ergreift der Ex-FCB-Star wohl die Flucht und wechselt zu einem italienischen Spitzenklub.

  • Im Sommer 2018 verließ Arturo Vidal die Bundesliga und heuerte beim FC Barcelona an.
  • Nun steht der Chilene wohl vor dem nächsten Transfer.
  • Inter Mailand soll sich mit dem „Krieger“ einig sein.

Barcelona - Der ehemalige Münchner Arturo Vidal steht nach einem Medienbericht vor einem Wechsel vom FC Barcelona zu Inter Mailand. Der chilenische Nationalspieler hat sich laut der Gazzetta dello Sport mit dem italienischen Tabellenführer geeinigt, dort soll der 32-Jährige einen Vertrag bis 2022 unterschreiben.

Arturo Vidal zu Inter Mailand? Nun geht es um die Ablösesumme

Laut italienischer Presse müssen sich die beiden Vereine allerdings noch verständigen. Die Lombarden bieten angeblich zwölf Millionen Euro, die Katalanen fordern hingegen 20 Millionen Euro. Im Gespräch sei auch eine Leihe des Mittelfeld-Abräumers mit anschließender Kaufoption.

Offensichtlich hat Arturo Vidal (l.) zum letzten Mal mit Griezmann, Suarez und Co. gejubelt.

Zuletzt hatte Vidal öffentlich mit einem Wechsel geliebäugelt. "Wenn ich im Dezember oder am Ende der Saison nicht merke, dass ich hier gebraucht werde, dann sollte ich eine Entscheidung treffen und eine andere Möglichkeit finden", hatte Vidal Ende November erklärt. In dieser Saison war Vidal beim spanischen Meister um Superstar Lionel Messi meist Teilzeitarbeiter. In der Liga kam er nur in zwei Partien über 90 Minuten zum Einsatz.

Inter Mailand: Trainer Conte möchte mit Vidal seinen Kader aufpeppen

Der Mittelfeldspieler soll Wunschkandidat von Inters Trainer Antonio Conte sein, der die Tabellenführung seiner Mannschaft in der Serie A konsolidieren will. In der Champions League hatte man jedoch gegen Barcelona und Borussia Dortmund das Nachsehen und landete in der Gruppe lediglich auf Platz drei. Conte macht seit Wochen Druck auf das Klubmanagement für stärkere Investitionen in neue Spieler. In seiner Zeit bei Bayern München hatte Vidal den Spitznamen „Krieger“ inne.

Nach seinem Wechsel vom FC Bayern äußerte Vidal die These, dass sein Ex-Klub mit Videobeweis „zwei Champions-League-Titel mehr“ auf dem Konto hätte, wie tz.de* berichtet.

PF mit SID

*tz.de ist ein Angebot des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © AFP / LLUIS GENE

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