Finanzielle Schieflage

Rote Zahlen bei den „Roten Teufeln“ - Dem 1. FC Kaiserslautern fehlen Millionen

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Der Drittligist aus Kaiserslautern befindet sich in einer finanziellen Schieflage.

Der Drittligist aus Kaiserslautern befindet sich in einer finanziellen Schieflage. Bis zum 1. März müssen sie mehrere Millionen Euro nachweisen.

Kaiserslautern - Der viermalige deutsche Fußball-Meister 1. FC Kaiserslautern ist in eine finanzielle Schieflage geraten. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Beim Verbleib in der 3. Liga müssen weitere drastische Sparmaßnahmen getroffen werden", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf auf der Jahreshauptversammlung am Sonntag vor 459 Mitgliedern und gestand ein: "Wir haben über Jahre auf zu großem Fuß gelebt und haben sportlich auf die falschen Pferde gesetzt."

12 Millionen Euro fehlen

Durch fehlende liquide Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro sowie der Rückzahlung der Fan-Anleihe in einer Größenordnung von 6,7 Millionen Euro belaufen sich die Roten Zahlen auf rund 12 Millionen Euro, die bis zur Einreichung der Lizenzunterlagen am 1. März als Liquidität nachgewiesen werden müssen. Angesichts der angespannten Lage verzichtete der Vorstandsvorsitzende Rainer Keßler auf seinen angedachten Rücktritt.

Umsatzrückgang von 60 Prozent

In der Zweitliga-Abstiegssaison 2017/2018 verbuchten die Roten Teufel bei einem Umsatz von 36,11 Millionen Euro ein Minus von 931.000 Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der FCK mit einem Umsatzrückgang von 60 Prozent und einem Verlust von mehr als fünf Millionen Euro.

Lesen Sie auch: FCK und Braunschweig erhalten nach Abstieg finanzielle Hilfe aus der 2. Liga

SID

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