Neuer Ärger

Weil er im Innenraum saß: Diese Strafe muss Reus zahlen

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BVB-Kapitän Marco Reus saß trotz seiner Sperre in Bremen auf der Bank.

Der DFB hat BVB-Kapitän Marco Reus zu einer Strafe verurteilt. Grund ist sein Verhalten im Spiel von Borussia Dortmund in Bremen.

Update, 8. Mai 2019: Marco Reus muss 5000 Euro als Spende an die Sepp-Herberger-Stiftung überweisen. Dadurch ist das Verfahren gegen ihn nun eingestellt. Weiter teilte der DFB mit, dass Borussia Dortmund zusätzlich 10.000 Euro Strafen zahlen müsse.

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Die zuvor festgelegte Sperre bleibt bestehen. Demnach fehlt Reus noch im letzten Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker oder hier im TV). Am letzten Spieltag darf er bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach wieder ran.

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Bericht: DFB ermittelt gegen Marco Reus

Dortmund - Marco Reus droht neuer Ärger. Denn der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen den Kapitän von Borussia Dortmund, wie ein DFB-Sprecher bestätigte. Zuerst hatte die Bild darüber berichte.

Grund dafür ist sein Beisein im Auswärtsspiel des BVB am Samstag bei Werder Bremen (2:2). Dabei saß Reus, der aufgrund seiner Roten Karte im Revierderby gegen Schalke eine Woche zuvor für zwei Spiele gesperrt worden war, am Spielfeldrand auf der Ersatzbank, um sein Team moralisch zu unterstützen. Was ihm nun zum Verhängnis werden könnte.

Denn in Richtlinien zur Spielordnung des DFB heißt es unter "Organisation der Veranstaltung" zum Thema Mannschaftsbetreuer im Innenraum in Paragraph 3: "Auf der Ersatzspielerbank an der Seitenlinie dürfen nur das technische und medizinische Personal sowie alle Auswechselspieler Platz nehmen (insgesamt höchstens 15 Personen). Die Namen und Funktionen aller Personen, die auf der Ersatzspielerbank sitzen, müssen auf dem Spielberichtsformular aufgeführt sein. Das technische und medizinische Personal sollte jeweils Mitglied eines einem Mitgliedsverband des DFB angeschlossenen Vereins sein."

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Und weiter: "Nicht auf der Ersatzspielerbank Platz nehmen dürfen Personen, denen durch Entscheidung der Rechtsorgane des DFB oder seiner Mitgliedsverbände die Ausbildungserlaubnis entzogen oder die Fähigkeit, Funktionen auszuüben, aberkannt oder als Spieler eine Sperre auferlegt worden ist. Entsprechendes gilt für vorgesperrte und für nach zwei Verwarnungen (gelb/rot) ausgeschlossene Spieler."

Diese Strafe droht Reus und dem BVB

Verstößt ein Spieler dagegen, droht ihm eine Strafe. Dazu heißt es: "Zuwiderhandlungen sind vom Schiedsrichter zu unterbinden und können von den Rechtsinstanzen geahndet werden. Die am Spiel beteiligten Vereine haften neben den Mannschaftsbetreuern für deren Fehlverhalten sportstrafrechtlich."

Das Gute für alle, die es mit der Borussia halten: Eine weitere beziehungsweise verlängerte Sperre droht Reus nicht, sondern "nur" eine Geldstrafe.

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Quelle: wa.de

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