Ein unerwarteter Gewinner der Partie gegen Hoffenheim

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Sebastian Rode ist einer der Matchwinner der Partie gegen Hoffenheim

Dortmund - „Er trainiert auf einem sehr hohen Niveau“, so die Einschätzung von BVB-Trainer Thomas Tuchel. Es geht um Sebastian Rode. Bereits auf der Pressekonferenz am Freitag überraschte Tuchel mit der Ankündigung, dass er in der Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim im Kader stehen werde.

Zum einen überraschend, da Rode seit Mitte April mit einem Muselbündelriss außer Gefecht war. Zum anderen, weil der Mittelfeldspieler auch bei bester Fitness in dieser Saison nicht unbedingt zum Stammpersonal zählte und häufig nur als Kurzarbeiter im Einsatz war. Als in der 80. Minute der Partie gegen Hoffenheim (2:1) dann auf der Anzeigetafel die '18' aufleuchtete, war die Verwunderung unter den 81.360 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion groß. 

Reus und Aubameyang sorgen für einen BVB-Sieg gegen Hoffenheim 

Obwohl der verletzungsgeplagte Rode (Blinddarm- und Leistenoperation) seit November 2016 gerade einmal 124 Minuten auf dem Rasen stand, sollte er dafür sorgen, die knappe 2:1-Führung für die Borussen über die Zeit zu bringen. Diese Anforderung erfüllte er perfekt. Nicht nur, dass der 26-Jährige wichtige Zweikämpfe gewann und die Hoffenheimer somit vom eigenen Strafraum fern hielt. Der eher als Spielzerstörer bekannte Rode zeigte sich ballsicher und fügte sich nahtlos ins Dortmunder Kombinationsspiel ein. 

Weitere Einsätze winken

„Das war ein ganz wichtiger Sieg und ich freue mich natürlich sehr über meinen Sieg“, ließ Rode nach dem Abpfiff verlauten. Die Freude war dem Sommer-Zugang vom FC Bayern München nach der Partie ins Gesicht geschrieben. 

Vielleicht hat der Blondschopf in den verbleibenden drei Partien in dieser Spielzeit noch häufiger Grund zur Freude. Julian Weigl, sein Konkurrent im defensiven Mittelfeld, wirkte in den vergangenen Wochen etwas überspielt und könnte von Tuchel eine Pause verordnet bekommen. Nuri Sahin, ebenfalls ein zentraler Mittelfeldspieler, ist aktuell mit einem Außenbandanriss im Sprunggelenk außer Gefecht. 

Dann würde die verkorkste Saison für den ehemaligen Junioren-Nationalspieler noch ein versöhnliches Ende nehmen und könnte mit dem Gewinn des DFB-Pokals sogar noch gekrönt werden.

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Quelle: wa.de

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