Revierderby

So bereitet sich die Polizei auf BVB gegen Schalke vor – und gibt Tipps zur Anreise

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Eine Polizisten der Reiterstaffel bei einem Heimspiel von Borussia Dortmund.

Das Revierderby ist nicht nur für Fans von Borussia Dortmund und dem FC Schalke von Bedeutung – die Polizei muss sich auch besonders vorbereiten. Hier gibt's Tipps zur Anreise.

Dortmund – Das 154. Pflichtspiel-Derby zwischen dem BVB und dem FC Schalke 04 steigt am Samstag (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker oder hier im TV) in Dortmund. Die Situation zwischen den beiden Fanlagern ist angespannt, schon im Vorfeld gab es Beleidigungen. Die Polizei bereitet sich also besonders vor – und wird die Gruppierungen frühzeitig trennen.

"Für die Institutionen, die sich mit der Sicherheit am Derby-Tag auseinandersetzen, war schon vor Wochen Anpfiff für die Vorbereitungen zum Revierderby. Das gilt im besonderen Maße für die Dortmunder Polizei", heißt es in einer Pressemitteilung. "Wesentliches Element des Sicherheitskonzeptes ist nach wie vor das Konzept der Neuen Wege, mit dem eine klare und auf Sicherheit ausgelegte Trennung der rivalisierenden Fanlager erzielt werden soll", teilt die Polizei mit. Doch was bedeutet das?

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Das Konzept hat sich bereits seit dem Jahr 2014 bewährt. Die Vereine, die jeweiligen Fanbeauftragten, die Stadt Dortmund selbst sowie die DSW21 und die Deutsche Bahn arbeiten dabei zusammen mit der Bundespolizei und der Dortmunder Polizei. Ziel ist es, ein Aufeinandertreffen von Schalkern und Dortmund vor sowie unmittelbar nach der Partie zu vermeiden.

Polizei verteilte bereits Flugblätter

Polizeibeamte hätten bereits beim letzten Heimspiel vor dem Revierderby, bei der Begegnung gegen den FSV Mainz 05, "das Neue-Wege-Konzept mit 6000 Flugblättern auf den Wegen zum Stadion und auf den Parkplätzen rund um den Signal Iduna Park beworben bzw. den anreisenden Fans in Erinnerung gerufen."

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Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange betont in der Pressemitteilung: "Wenn sich alle Fußballanhänger an dieses Anreisekonzept halten, spricht vieles für einen reibungslosen Verlauf der Anreise. Im Sinne der Sicherheit werden leichtere Einschränkungen und geringere Wartezeiten dennoch nicht zu verhindern sein. Wer sich aber an die Anreiseempfehlungen hält, wird es auch pünktlich ins Stadion schaffen."

Polizeidirektor Udo Tönjann leitet den Einsatz

So heißt es weiter: "Die Dortmunder Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Der Einsatzleiter ist der Leitende Polizeidirektor Udo Tönjann." Er stellt klar: "Unser Ansinnen wird und muss es sein, alle friedlichen Fans zu beschützen und ihnen am Samstag ein tolles Fußballerlebnis zu ermöglichen. Gegen Straf- und Gewalttäter werden wir jedoch konsequent einschreiten! Diesen Anspruch darf die große friedliche Mehrheit der Fußballfans an uns haben!"

Alle Informationen rund ums Revierderby

Tipps zur Derby-Anreise:

  • Reisen Sie frühzeitig an! Wenn möglich, lassen Sie den eigenen PKW zu Hause und greifen Sie auf die umfangreichen Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs zurück!
  • Planen Sie bei Ihrer Anreise mögliche Wartezeiten bei den Einlasskontrollen am Stadion mit ein!
  • Beachten Sie, dass die An- und Abreisewege gleich sind!
  • Beachten Sie das Glasverbot im Veranstaltungsbereich! 
  • Aufgrund eingesetzter Sonderzüge kann es für Bahnreisende ohne Fußballinteressen zu kurzen Wartezeiten kommen.
  • Die Dortmunder Polizei hat am Einsatztag, ab 10 Uhr, ein Bürgertelefon eingerichtet. Sie erreichen die Polizei unter der Rufnummer (0231) 132-5555.
  • Aktuelle Informationen zu dem Einsatz erhalten Sie auch auf den Facebook- und Twitter-Accounts der Dortmunder Polizei.

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Quelle: wa.de

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