Vom FC Bayern wieder nach Dortmund

Hummels zurück beim BVB: Medizincheck erledigt, Vertrag unterschrieben

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Rückkehr zum BVB: Mats Hummels trägt künftig wieder das Trikot von Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund holt Mats Hummels vom FC Bayern zurück. Die Klubs einigten sich über einen Wechsel. FCB-Präsident Uli Hoeneß äußert sich.

  • Mats Hummels kehrt zum BVB zurück
  • Vereine bestätigen Einigung über den Wechsel
  • Die Ablöse soll bei bis zu 38 Millionen Euro liegen

Hummels zurück zum BVB: Vertrag unterschrieben

Update 28. Juni, 15 Uhr: Die letzten Formalitäten sind erledigt. Mats Hummels hat am Freitag den Medizincheck absolviert und im Beisein von Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben. 

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Dies teilte der BVB via Twitter mit. In dem 15-sekündigen Video zeigte sich das Trio in fröhlicher Runde, am Ende präsentierte der 30 Jahre alte Weltmeister von 2014 sein neues Trikot mit der alten Rückennummer 15.

Die Dortmunder hatten den Abwehrchef, der bereits von 2008 bis 2016 für den BVB spielte, in der vergangenen Woche für mehr als 30 Millionen Euro vom FC Bayern verpflichtet. Damit hat der Klub bereits fast 130 Millionen Euro für Neuverpflichtungen ausgegeben.

Hummels hatte bereits nach dem Bekanntwerden seiner Rückkehr erklärt: "Ich freue ich mich unheimlich, zurück nach Dortmund zu kommen und hoffentlich an die erfolgreichen Jahre zuvor anknüpfen zu können." 

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Hummels zurück zum BVB: Lob von FCB-Präsident Hoeneß

Update Montag, 8.31 Uhr: Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, hat sich lobend über Mats Hummels geäußert. "Mats hat darum gebeten, dass er freigeben wird und daraufhin hat der FC Bayern die Gespräche aufgenommen. Das war ein ausdrücklicher Wunsch von Mats Hummels und seinem Vater. Und nachdem wir sehr viele Innenverteidiger haben, ist diese Entscheidung, glaube ich, total richtig", sagte der 67-Jährige: "Obwohl Mats eine sehr gute Rückrunde gespielt hat."

Rückkehr zum BVB: Hummels sagt Top-Klub ab

Update 22, Juni, 8.27 Uhr: Der ehemalige Nationalspieler Mats Hummels hat nach Informationen der Bild-Zeitung vor seiner Rückkehr zu Borussia Dortmund ein Angebot von Manchester United ausgeschlagen.

Der Traditionsklub aus der englischen Premier League soll "sehr großes Interesse am Innenverteidiger gehabt haben, schreibt die Bild. Man United wollte Hummels demnach mit einem lukrativen Gehalt locken, was der Innenverteidiger jedoch abgelehnt habe.

Mats Hummels zurück zum BVB: Wieder Kapitän? Das sagt Zorc

Update 21. Juni, 10.36 Uhr: Mats Hummels kehrt vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund zurück. Der Transfer birgt Möglichkeiten und Gefahren - für alle drei Parteien. Hier geht es zur Analyse.

Update 21. Juni, 8.28 Uhr: BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die spektakuläre Rückholaktion von Mats Hummels als großen Gewinn für Borussia Dortmund bezeichnet. "Er ist für mich der beste deutsche Innenverteidiger! Und genau dazu ist er ja auch gerade gewählt worden. Er hat außergewöhnliche Fähigkeiten", sagte der Sportdirektor des Bundesligisten in einem Interview mit der Bild. Kapitän soll Hummels aber nicht werden. "Marco Reus ist unser Kapitän", betonte Zorc. "Es gibt keinen Grund, daran etwas zu ändern."

Zorc nannte "Übersicht, Spielaufbau, Kopfball- und Zweikampfstärke" als größte Qualitäten von Hummels, den der deutsche Vizemeister für mehr als 30 Millionen Euro vom FC Bayern München zurückgeholt hat. Beim Double-Gewinner aus Bayern hatte der Weltmeister von 2014 noch einen Vertrag bis 2021. Beide Vereine hatten erst am Mittwoch "eine grundsätzliche Einigung" über den Transfer bestätigt.

"Er ist eine druckresistente Führungspersönlichkeit, die immer voran geht", lobte BVB-Manager Zorc den 30 Jahre alten Hummels. "Wir kennen ihn aus achteinhalb gemeinsamen Jahren sehr genau, in denen er etliche Wechsel-Chancen ausgeschlagen hat. In Mats’ Vita stehen exakt zwei Vereine, und der eine davon ist auch noch der Club seiner Heimatstadt. Er bringt viel Mentalität mit", betonte Zorc.

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Mats Hummels zurück zum BVB: Verteidiger meldet sich zu Wort

Update 20. Juni, 18.44 Uhr: Mats Hummels hat sich erstmals nach seinem feststehenden Wechsel zu Borussia Dortmund zu Wort gemeldet und sich beim FC Bayern München bedankt. "Zuallererst: Danke @fcbayern, meinen Teamkollegen, den Fans für die große Zuneigung von Anfang an, die ich nicht als selbstverständlich angesehen habe, und den Mitarbeitern für die letzten drei Jahre", teilte der 30-Jährige am Donnerstag in sozialen Netzwerken mit.

Und weiter: "Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen und unglaublich viele schöne Momente erleben. Wer mich kennt, der weiß, dass München immer ein besonderer Ort für mich sein wird!"

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Zuallererst: Danke @fcbayern, meinen Teamkollegen, den Fans für die große Zuneigung von Anfang an, die ich nicht als selbstverständlich angesehen habe, und den Mitarbeitern für die letzten drei Jahre. Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen und unglaublich viele schöne Momente erleben. Wer mich kennt der weiß, dass München immer ein besonderer Ort für mich sein wird! Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen in München und Dortmund war mir allerdings schnell klar, dass meine fußballerische Heimat zukünftig wieder beim BVB sein soll. Und deshalb freue ich mich unheimlich, zurück nach Dortmund zu kommen und hoffentlich an die erfolgreichen Jahre zuvor anknüpfen zu können. Let’s go @bvb09 #gebuki #orkasontouragain

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Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen der Münchner und des BVB sei ihm allerdings schnell klar gewesen, "dass meine fußballerische Heimat zukünftig wieder beim BVB sein soll. Und deshalb freue ich mich unheimlich, zurück nach Dortmund zu kommen und hoffentlich an die erfolgreichen Jahre zuvor anknüpfen zu können. Let's go @BVB", schrieb Hummels bei Instagram.

Mats Hummels zurück zum BVB: neuer Dortmunder Rekord-Transfer

Update 19. Juni, 14.56 Uhr: Die Bild nennt eine Grundablösesumme von 31,5 Millionen Euro, die der BVB für Mats Hummels an den FC Bayern zahlen muss. Bei Erfolgsprämien kann die Summe um maximal sechs bis sieben Millionen Euro ansteigen. Damit ist Hummels der neue Dortmunder Rekord-Transfer. In diesem Ranking löst er Andre Schürrle (kam zur Saison 16/17 für 30 Millionen Euro aus Wolfsburg) ab.

Wie das Blatt berichtet, wurde der Deal am Dienstag auf Sylt  zwischen den Bossen Karl-Heinz Rummenigge (FCB) und Hans-Joachim Watzke (BVB) eingetütet.

Dazu heißt es, dass Hummels' Vater und Berater Hermann bereits vor rund einem Monat auf der Geschäftsstelle des BVB gesehen worden sei. Womöglich, um alles für die Rückkehr seines Sohnes zu Borussia Dortmund in die Wege zu leiten.

Update 19. Juni, 14.46 Uhr: Jetzt meldet sich auch der BVB zu Wort - via Twitter. Der Klub postete schlichtweg den Emoticon einer Hummel - gefolgt von einem Ausrufezeichen. Was so viel bedeutet: Hummels kehrt zurück.

In Worten teilte Borussia Dortmund mit: "Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat mit dem FC Bayern München grundsätzliche Einigkeit über einen Transfer von Abwehrspieler Mats Hummels erzielt. Der Innenverteidiger, der von 2008 bis 2016 bereits für den BVB gespielt und in dieser Zeit 306 Pflichtspiele (25 Tore) in Schwarzgelb absolviert hat, wird zur kommenden Saison an seine alte Wirkungsstätte zurückwechseln. Der Transfer steht unter der aufschiebenden Bedingung des noch zu absolvierenden Medizinchecks. Beide Partien haben bezüglich der Transfervertrags-Inhalte Verschwiegenheit verabredet."

Kurz darauf bestätigte der FC Bayern die Einigung mit dem BVB offiziell. "Um den Transfer abzuschließen, muss Hummels nun in Dortmund den Medizincheck absolvieren", heißt es in der kurzen Mitteilung der Münchener.

Update 19. Juni,14.01 Uhr: Der Transfer ist offenbar unter Dach und Fach. Mats Hummels kehrt vom FC Bayern zum BVB zurück. Der Rekordmeister aus München bestätigte kurz darauf einen Bericht des kicker, wonach die spektakuläre und noch vor wenigen Tagen für unmöglich gehaltene Rückkehr des 30-Jährigen perfekt sei.

Die Ablösesumme für Hummels beträgt laut Kicker inklusive erfolgsabhängiger Bonuszahlungen 38 Millionen Euro. Der Deal sei am Mittwoch beschlossen worden. Er soll einen Drei-Jahres-Vertrag erhalten.

Der Ex-Nationalspieler war 2016 nach achteinhalb Jahren in Dortmund für 35 Millionen Euro zurück nach München gewechselt, wo er bereits von 1995 bis Januar 2008 gespielt hatte. Sein Vertrag in München war bis 2021 datiert.

Hummels ist der vierte Großeinkauf des BVB. Zuvor hatte die Borussia bereits die Nationalspieler Julian Brandt (Bayer Leverkusen) und Nico Schulz (TSG Hoffenheim) sowie den Belgier Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) verpflichtet.

Update 19. Juni, 10.43 Uhr:Der langjährige BVB-Coach Ottmar Hitzfeld hält eine Rückholaktion von Mats Hummels nach Dortmund für sinnvoll. "Eine Führungspersönlichkeit in der Abwehr - wie es Mats Hummels ist - hat Dortmund in der vergangenen Saison gefehlt", sagte der Meistertrainer der Borussia von 1995 und 1996 der Sport Bild.

Damit werde es wieder zu einem spannenden Titelkampf in der Fußball-Bundesliga kommen, meinte der 70-Jährige. Auch der ehemalige BVB-Profi Christoph Metzelder meinte, das sei ein tolles Signal. "Das ist eine Ansage. Sie verspricht auch im nächsten Jahr einen spannenden Meisterkampf".

Hitzfeld hält den BVB mit seinen bisherigen Verpflichtungen von Nico Schulz, Julian Brandt und Thorgan Hazard für den großen Rivalen des Rekordmeisters aus München. Dass Dortmund das Potenzial hat, den Titel zu holen, hat die Mannschaft in der vergangenen Saison gezeigt. Sie ist jetzt durch die Verpflichtungen noch stärker geworden und in der Breite viel besser aufgestellt. Außerdem wird dadurch der Konkurrenzkampf neu entfacht", sagte Hitzfeld.

Update 19. Juni, 10 Uhr: In Sachen Rückkehr zum BVB beruhigt sich rund um Mats Hummels die Gerüchteküche. In den Verhandlungen geht es offenbar nicht entscheidend weiter.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc weicht indes den Nachfragen der Sportjournalisten aus. Auch in der "Sport Bild" äußert sich Zorc nur sehr verklausuliert. "Wir sind stets bemüht, unseren Kader zu verbessern", wird der BVB-Sportdirektor in der Mittwochsausgabe zitiert.

Und weiter:" Direkt nach der vergangenen Saison haben wir gesagt, dass die eine große Motivation für die neue Serie ist – aber auch eine Verpflichtung für uns darstellt. Darum wollen wir in der neuen Saison versuchen, um den Titel mitzuspielen."

Das kann alles und nichts heißen.  Für die BVB- und Bayern-Fans heißt es weiter warten...

Mats Hummels vor Rückkehr zum BVB: Das sind die Konsequenzen

Update 17. Juni, 9.50 Uhr: Der Wechsel von Mats Hummels zurück zum BVB ist offenbar nur noch eine Frage der Ablösesumme. Das bedeutet: In der Dortmunder Abwehr könnte ein Platz bald fest an den Noch-Bayern-Spieler vergeben sein. Denn ein erfahrener Innenverteidiger, der schon viele große Spiele gemacht hat, fehlte dem BVB am Ende der abgelaufenen Saison.

Speziell für zwei BVB-Verteidiger sind die Perspektiven nun wenig rosig. Ömer Toprak, im Sommer 2017 von Bayer Leverkusen nach Dortmund gewechselt war bereits in der vergangenen Saison nur Bankdrücker. Gerade einmal in neun Bundesligaspielen stand Toprak auf dem Platz, nur eines davon über 90 Minuten. Immer wieder geistern daher Gerüchte über einen Wechsel in die Türkei durch Dortmund. Klar ist: Toprak würde es beim BVB sogar schwer haben, in den Spieltagskader zu kommen.

Einmal München und zurück: Hummels wäre nicht der Erste

Auch für Abdou Diallo, der für fast 30 Millionen von Mainz nach Dortmund gekommen war, hat sich die Perspektive verschlechtert. Diallo strahlte selten Ruhe aus und musste häufig auf der linken Seite verteidigen - offenbar nicht seine Lieblingsposition. Manuel Akanji war bisher als Abwehrchef gesetzt, dem jungen Dan-Axel Zagadou gehört ohne Zweifel die Zukunft. Und nicht zu vergessen: Der Argentinier Leonardo Balerdi rückt in den Profi-Kader. Das wären sechs Verteidiger für zwei Plätze. Viel zu viele...

Mats Hummels zurück zum BVB: Salihamidzic will geduldig bleiben

Update 17. Juni, 13.26 Uhr: Wird die Rückkehr von Mats Hummels zurück zum BVB eine Hängepartie? Aussagen von Bayerns Sportdirektor lassen eine Hängepartie befürchten. Hasan Salihamidzic äußerte sich bei einem Charity-Golfturnier nur sehr vage.

"Wir wollen einiges machen auf dem Transfermarkt", wird der Sportdirektor zitiert. Das kann alles und nichts heißen. Ein wenig konkreter wird er, wie die Verhandlungsstrategie der Bayern aussehen wird. "Wir müssen entspannt und geduldig bleiben, um dann zu sehen, was möglich ist." Heißt: Die Bayern haben überhaupt keinen Druck, einen schnellen Wechsel von Mats Hummels zurück zum BVB herbeiführen.

Mats Hummels zurück zum BVB: So planen die Dortmunder

Update 17. Juni, 8.16 Uhr: Drei Jahre nach seinem Abschied aus Dortmund deutet vieles darauf hin, dass Mats Hummels zum BVB zurückkehrt, sofern sich die Schwarz-Gelben mit dem FC Bayern wegen der Ablöse einig sind (siehe Update 16. Juni, 16 Uhr).

Dabei soll der 30-Jähirge nicht nur Leader-Eigenschaften mitbringen sowie die Abwehr stabilisieren. Wenn laut Bild soll Hummels darüber hinaus für mehr Torgefahr in der Offensive sorgen - besonders nach Standards.

Hintergrund: Die beiden "Neuner" Paco Alcácer (1,75 Meter) und Mario Götze (1,76 Meter) sind eher klein für Stürmer. Nun soll Hummels das Problem gleich mit lösen - und die Borussia würde von der Verpflichtung eines weiteren Stürmers - zuletzt wurde immer wieder Mario Mandzukic (1,90 Meter) gehandelt. Hummels ist 1,91 Meter groß und gilt als Kopfball-Spezialist.

Mats Hummels zurück zum BVB: Ablösesumme für Wechsel noch offen?

Update 16. Juni 16.00 Uhr:  Wie weit ist ein Wechsel von Mats Hummels zurück zum BVB? Während die "Bild"-Zeitung berichtet, dass die Borussia und der FC Bayern mit ihren Verhandlungen bereits sehr weit seien, behauptet der Kicker das Gegenteil.

Die Münchner seien zwar bereit, Mats Hummels abzugeben, heißt es auch dort. Bei der Ablösesumme würden die beiden Vereine allerdings noch auseinander liegen. Der beim Rekordmeister stets gut informierte "Kicker" bezieht sich auf Informationen aus "Bayern-Kreisen". Die Verhandlungen für Hummels führe Vater Hermann. Im Gespräch sei ein Dreijahresvertrag.

Die "Süddeutsche Zeitung schrieb, dass "alle Kontakte zwischen den Klubs bisher höchst informell" seien. Von einer Einigung auf "um die 20 Millionen Euro könne noch keine Rede sein".

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Mats Hummels zum BVB: Erstmal Urlaub mit Ehefrau Cathy

Update 16. Juni 11.11 Uhr:  Während Fußball-Fans über den Transfer von Mats Hummels zurück vom FC Bayern zum BVB diskutieren, entspannen sich der Innenverteidiger und seine Frau im Urlaub. Ehefrau Cathy postete am Samstag ein Bild auf Instagram. Kurios ist das, was sie unter dem Foto schreibt. "4. Hochzeitstag & 12 Jahre ❤️ = @aussenrist15 ��", heißt es dort. Die BVB-Fans interpretieren das natürlich eifrig. Was heißen die drei schwarz-gelben Bienen? Spielt Mats bald wieder beim BVB? Klar ist nur: Mats und Cathy machen erstmal Urlaub, während um sie herum heiß spekuliert wird, ob der 30-Jährige tatsächlich zurück zum BVB wechselt.

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Update, 16. Juni 9.05 Uhr: Offenbar steht ein Wechsel von Mats Hummels zurück zum BVB kurz bevor. Die Bild-Zeitung, die am Freitagabend exklusiv über den Transfer berichtet hat, legte am Samstagabend noch einmal nach. Laut des Berichts habe der FC Bayern eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro akzeptiert. Hummels hat noch zwei Jahre Vertrag beim Deutschen Meister. Auch habe Trainer Niko Kovac bereits sein Okay gegeben. Das Verhältnis von Kovac und Hummels sei ohnehin nicht das Beste, berichtet das Blatt.

Ein Wechsel von Hummels zurück zum BVB werde für den Innenverteidiger auch nur geringe Gehaltseinbußen bedeuten, so die Bild. Hummels werde mit rund zehn Millionen Euro Jahresgehalt in die Reihe der Dortmunder Top-Verdiener wie Mario Götze, Marco Reus und Axel Witsel gehören.

Alle Transfer-Gerüchte rund um den BVB finden Sie hier

Mats Hummels zurück zum BVB: Kein Kommentar von Michael Zorc

Udate 15. Juni: Borussia Dortmund will zu einer möglichen Rückkehr von Fußball-Weltmeister Mats Hummels vom FC Bayern München zu den Schwarz-Gelben vorerst nicht inhaltlich Stellung beziehen. BVB-Sportdirektor Michael Zorc teilte der Deutschen Presse-Agentur am Samstag mit: "Ich möchte die Gerüchte aktuell nicht kommentieren."

Laut Berichten von Bild und Sport Bild vom Freitagabend planen die Dortmunder, den 30 Jahre alten Innenverteidiger zur kommenden Saison zurückzuholen. Es habe bereits "konkrete Gespräche" mit dem FC Bayern gegeben, dessen Trainer Niko Kovac einen möglichen Transfer akzeptiert habe.

Als Ablösesumme für den Weltmeister von 2014 seien 15 bis 20 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Nachschläge im Gespräch.

Hummels und der FC Bayern haben sich bislang nicht geäußert. Eine dpa-Anfrage wollte Vater Hermann Hummels am Samstag ebenfalls nicht kommentieren.

Hummels stammt aus der Jugend des FC Bayern und spielte von 2008 bis 2016 für Borussia Dortmund. Mit dem BVB wurde er 2011 Meister und holte 2012 sogar das Double. Mit den Münchnern gewann er in der abgelaufenen Saison Meisterschaft und Pokal. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte Hummels 70 Länderspiele, im März teilte Bundestrainer Joachim Löw ihm wie auch den Bayern-Profis Thomas Müller und Jérôme Boateng mit, dass er nicht mehr mit ihnen plant.

Mats Hummels zurück zum BVB

Dortmund - Der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund ist angeblich an einer Rückkehr des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Mats Hummels (30) von Bayern München interessiert. Nach Informationen von Bild-Zeitung und Sport Bild habe es bereits "konkrete Gespräche" zwischen beiden Klubs gegeben, und der BVB habe sein Interesse bei den Münchnern "offiziell hinterlegt". Bayern-Trainer Niko Kovac soll dem Bericht zufolge einen möglichen Verkauf Hummels akzeptiert haben.

Die Ablöse soll im Bereich von 15 bis 20 Millionen Euro plus erfolgsabhängigen Nachschlägen liegen. Hummels weiß, dass er bei Bayern spätestens nach der Verpflichtung von Weltmeister Lucas Hernández von Atlético Madrid keine sichere Zukunft mehr in München hat. Hummels müsste laut „Bild“ allerdings Gehaltseinbußen hinnehmen. In München verdient der 30-Jährige über 12 Millionen Euro jährlich, in Dortmund sollen es unter 10 Millionen sein.

Die BVB-Verantwortlichen um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc, Lizenzspielleiter Sebastian Kehl und Berater Matthias Sammer hatten in ihrer Analyse nach der Saison fehlende Titel-Mentalität ausgemacht.

Routinier Hummels könnte mit seiner Erfahrung die hochtalentierte, aber noch junge Innenverteidigung sinnvoll ergänzen. Der Weltmeister von 2014 spielte von 2008 bis 2016 beim BVB, holte mit dem Klub 2011 und 2012 die Meisterschaft und kehrte 2016 zu seinem Jugendverein FC Bayern München zurück. - eB/sid

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Quelle: wa.de

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