Borussia Dortmund

Kommentar: Favre sendet falsches Signal

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Lucien Favre mauerte gegen Mainz.

Lucien Favre hat zu einem ungewöhnlichen Mittel gegriffen und ließ den BVB in der Schlussphase gegen Mainz mit fünf Innenverteidigern spielen. Ein Kommentar.

Dortmunds Trainer Lucien Favre griff in der dramatischen Schlussphase zu einer äußerst ungewöhnlichen Maßnahme. Mit Dan-Axel Zagadou und Ömer Toprak wechselte er zwei zusätzliche Innenverteidiger ein. Ein Tätigkeitsbereich, der auch Manuel Akanji, Abdou Diallo und zuletzt auch Julian Weigl zugeschrieben wird, die zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Rasen standen.

Kaum zu glauben, dass ein ernst zu nehmender Meisterschaftskandidat der Fußball-Bundesliga auf diese Art und Weise den knappen Vorsprung gegen eine Durchschnitts-Mannschaft wie Mainz 05 über die Zeit retten muss. Und das noch vor eigenem Publikum. Fast schon ein bisschen peinlich. Zweifellos auch ein falsches Zeichen des Trainers. 

Bei Dortmund herrscht Verunsicherung

Es zeigt, welch große Verunsicherung derzeit bei der Borussia herrscht. Und das nicht erst seit dem Debakel in München. Schon zuvor gab es einige Zitterpartien für die Schwarz-Gelben, die aus BVB-Sicht glücklich endeten.Ob der Sieg gegen Mainz verdient war oder nicht, wird in einigen Wochen aber niemand mehr interessieren. Fußball ist, das betonte auch Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc, in erster Linie ein Ergebnissport. Und wer am Ende Meister ist, bestimmt allein die Tabelle. Fünf Spieltage vor dem Ende ist die Bundesliga immer noch spannend. Auch das ist ungewöhnlich.

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Quelle: wa.de

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