Sieg gegen Gladbach

Kommentar: Die Defensive des BVB ist immer noch ein fragiles Gebilde

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Keeper Roman Bürki (rechts) hielt seinen BVB mit seinen Paraden gegen Gladbach im Spiel.

Der BVB landet zumindest aus Ergebnissicht gegen Gladbach einen Befreiungsschlag. Doch ein Grundproblem bleibt in Dortmund vorhanden. Kommentar.

Punktgleich mit den Münchner Bayern, der Tabellenführer in direkter Schlagdistanz. Nach nur einem Sieg scheint in Dortmund wieder die Sonne. Was allerdings in erster Linie an der fehlenden Konstanz der Konkurrenz liegt, nicht an einer Leistungs-Explosion der Schwarz-Gelben.

Es war zweifellos ein wichtiger Sieg des BVB, bei dem Einstellung und Laufbereitschaft stimmten. Die Mentalitätsfrage war nach den insgesamt 98 packenden Minuten gegen Mönchengladbach nicht zu stellen. Dortmund nahm den Kampf diesmal an, lag in der Zweikampfquote am Ende mit 57 Prozent gewonnener direkter Duelle vorn.

Dank Bürki und Hitz stand beim BVB die Null

Dennoch war es am Ende dank des Treffers des grippegeschwächten Marco Reus ein glücklicher Sieg der Westfalen, weil die Defensive weiter ein äußerst fragiles Gebilde ist. Der Vizemeister hatte es am Ende in erster Linie den beiden Schweizer Torhütern Roman Bürki, der verletzt ausscheiden musste, und Ersatzmann Marwin Hitz zu verdanken, dass am Ende die Null stand. Und Schiedsrichter Sascha Stegemann, der gleich zweimal bei elfmeterwürdigen Aktionen von Mats Hummels im Strafraum der Dortmunder beide Augen zudrückte.

Dortmund siegt knapp im Borussen-Duell: Heute nicht 2:2!

Wenn der BV Borussia die nun anstehenden harten Englischen Wochen mit den Aufgaben in der Champions League, dem Derby auf Schalke und im Pokal schadlos überstehen will, müssen die Löcher in der Abwehr möglichst zeitnah geschlossen werden.

Nachlässigkeiten können sich die Schwarz-Gelben nicht erlauben, wenn sie in allen Wettbewerben weiter mitmischen wollen. Schon die kommende Woche wird zeigen, wohin der Weg führen wird.

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Quelle: wa.de

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