Vor Bundesliga-Duell

Freiburgs Trainer Streich: "Können dem BVB die Stirn bieten"

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Christian Streich ist überzeugt davon, dass sein Team gegen den BVB nicht chancenlos ist.

Freiburg - Der Sportclub peilt trotz acht Niederlagen gegen den BVB in Folge eine Überraschung an. Weltmeister Matthias Ginter warnt vor seinem ehemaligen Arbeitgeber.

Der SC Freiburg ist so etwas wie ein Lieblingsgegner für den BVB. Am 8. Mai 2010 siegten die Breisgauer das letzte Mal gegen die Borussen. Auf der Trainer-Bank saß damals noch Robin Dutt. Die Ausbeute von SC-Trainer Christian Streich gegen die Schwarz-Gelben fällt dementsprechend bescheiden aus. Achtmal verlor sein Team, bei einer Tordifferenz von 3:26 Treffern. Dennoch will der Coach im Vorfeld nicht den Kopf in den Sand stecken. "Wenn alles passt, können wir Dortmund die Stirn bieten", sagte Streich dem Kicker.

Kübler: "Wir wollen drei Punkte, nicht nur einen"

Auch Rechtsverteidiger Lukas Kübler will eine Überraschung gegen den Vize-Meister nicht abschreiben: "Bayern hatte es schon schwer, warum also soll es Dortmund nicht auch schwer haben. Wir wollen drei Punkte, nicht nur einen."

In der Offensive muss der Sportclub am Samstag (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) den gelbgesperrten Janik Haberer ersetzen. "Wir wissen fast, wie wir es machen, aber noch nicht ganz", sagte Streich. Edel-Joker Nils Petersen, Florian Niederlechner und Maximilian Philipp sind die Kandidaten. In der Defensive könnte Marc-Oliver Kempf nach langer Verletzungspause seine Rückkehr feiern. "Ich bin sehr glücklich, dass wir jetzt eine so enge Konkurrenzsituation haben", sagte Streich mit Blick auf seine Defensive.

Ginter warnt vor schwieriger Aufgabe

Lob gab es für den Aufsteiger, der mit neun Siegen aus 21 Partien und Rang neun mehr als im Soll ist, auch von einem ehemaligen Spieler. "Sie haben mit dem Abstieg nichts zu tun. Dass sie so weit oben stehen, ist für Freiburger Verhältnisse außerordentlich gut", sagte BVB-Verteidiger Mattias Ginter und ergänzte: "Es ist immer schwierig, in Freiburg zu spielen. Es ist eine super Kulisse, ein enges Stadion. Es wird schwierig, weil wir auch auswärts oft nicht so gespielt haben wie zuhause. Wir müssen hochkonzentriert wieder spielen und unsere beste Leistung zeigen, um dort zu gewinnen."

Sollte das nicht gelingen, dann könnten die Borussen ein Déjà-vu erleben. Denn schon gegen Darmstadt war der BVB vor zwei Wochen klarer Favorit und unterlag dennoch mit 1:2.

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Quelle: wa.de

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