Borussia Dortmund

So war das Familienfest bei der BVB-Saisoneröffnung

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Im Rahmen der BVB-Saisoneröffnung hat auch wieder das Familienfest stattgefunden.

Borussia Dortmund hat am Samstag seine Mannschaft vorgestellt. Im Rahmen der BVB-Saisoneröffnung gab es auch noch ein Familienfest. Wir waren dabei.

Dortmund - Borussia Dortmund wirbt mit dem Slogan "Echte Liebe" – immer wieder. "Stimmt", sagen die einen. "Pures Marketing", sagen die anderen. Beim Familienfest am Samstag im Rahmen der BVB-Saisoneröffnung rund um das Stadion und auch im "Tempel" selbst waren vor allem Anhänger anwesend, die auch "Echte Liebe" mit "Stimmt!" antworten.

Der Verein hatte ein "schwarzgelbes Programm", vorbereitet. Für viele Familien mit kleinen BVB-Fans ist so ein Tag gut, um sich mal dem Verein abseits des großen Spieltagstrubels zu nähern, um Borussia-Luft zu schnuppern. Manche waren auch einfach da, weil sie immer da sind. Weil ein Leben ohne BVB für viele einfach nicht möglich ist. Und manch ein anderer kam etxra aus einer anderen Stadt angereist.

"Ich habe mich sofort in diesen Verein verliebt", sagte Chris Smith aus Emmerich.


Chris Smith etwa kommt ursprünglich aus den Niederlanden, wohnt jetzt in Emmerich. "Ich habe mich sofort in diesen Verein verliebt", sagte er unserem Reporter auf Englisch. Deutsch spreche er noch nicht so gut. Ein Satz klappt aber sicher. "Borussia Dortmund ist gut", so der Niederländer. Im nächsten Jahr wolle er wieder kommen, hoffe auch, seinen Verein mal wieder im Stadion zu sehen. In der vergangenen Saison klappte es. Gegner damals: der 1. FC Köln. Zumindest das wird in dieser Bundesliga-Saison schwierig.

Kölner und Dortmunder in einer Familie – das klappt.


Gegen die Partie Köln – Dortmund hätte wohl auch Familie Rosenkranz nichts. Zusammen mit Freundin Inga Becker (rechts) und deren Sohn Lukas (links) waren sie auf dem Familienfest. "Normalerweise nehmen wir immer beide Saisoneröffnungen mit. Die von Köln und die von Dortmund", erklärte Vater Eric Rosenkranz – der ist nämlich Effzeh-Fan. So wie Sohn Linus. Mutter Verena und Sohn der ältere Sohn Julian hingegen sind BVB-Fans. Klappt trotzdem.

Familie Schulze hat die Saisoneröffnung für einen Wochenend-Ausflug genutzt.


"Es war schön, mal wieder die Legenden von früher zu sehen", sagte Opa Rainer Schulze, der seine Enkel Tuana (6) und Sam (2) die schwarzgelbe Leidenschaft vererbt hat. Und auch offenbar eine Prise Optimismus. "Dortmund wird erster", sagte Enkeltochter Tuana. Der Opa will nicht so hoch greifen. "Ich denke, es wird der dritte Platz", so Rainer Schulze.

Sören und Ela Langer mit Sohn Luis sind jedes Jahr auf dem Familienfest.


Luis ist drei Jahre alt, hat an der linken Hand einen blau-weißen Verband. Die "verbotenen Farben" hat er aber auf dem Foto clever hinter dem Rücken seiner Mutter Ela versteckt. Die junge Familie ist schwarzgelb durch und durch. "Seit der Geburt meines Sohnes gehen wir jedes Jahr zum Familienfest. Borussia Dortmund ist eine große Familie. Da ist es egal, ob du auf dem Bau bist oder bei der Bank. Wenn du ein Trikot anhast, sind alle gleich. Das ist Borussia", sagte Sören Langer, der den "zweiten Platz hinter den Bayern" erwartet. "Ein Stürmer wäre noch gut. Ich glaube, ohne eine feste Neun wird es schwer", so Langer.

Hat gerne Trikots neuer Spieler an: Mike Lengelsen


Über die BVB-Transferpolitik hat auch Mike Lengelsen gesprochen. Der 40-jährige BVB-Fan hatte ein Trikot an mit dem Flock des Neuzugangs Axel Witsel. "Ich hole mir gerne ein Trikot mit dem Namen neuer Spieler. Das hat sowas von Aufbruchstimmung", sagte er. Er sieht es aber auch kritisch. "Er hat in China gespielt und muss hier erst Leistung bringen. Wenn ihm das gelingt, könnte er ein echter Borusse werden", so Lengelsen. Und welche Leistung bringt Borussia gesamt? Lengelsen: "Wir machen den zweiten Platz, hinter den Bayern." Und wer macht die meisten Tore für die Schwarzgelben? "Maxi Philipp." Warum? "Weil der vorne drinsteht." Zumindest für einen ist die Stürmerfrage also geklärt. Dann kann die Saison ja starten.

Mannschaftsvorstellung

Und nach dem Familienfest gab es dann natürlich noch die obligatorische Mannschaftsvorstellung von Borussia Dortmund. Nach und nach rief Stadionsprecher Norbert Dickel die Spieler auf's Feld. Erst die Verteidiger, dann die Mittelfeldspieler, dann die Stürmer. Darauf folgten die Neuzugänge und das Trainerteam.

Die Stimmung war ausgelassen und gut. Etwa 30.000 Fans waren im Stadion. Jubel brandete auf, wann immer einer Spieler aufgerufen wurde. In der Saison werden dann noch mehr Fans die Namen der Spieler schreien. Vielleicht hat Mike Lengelsen also Recht: Aufbruchstimmung.

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Quelle: wa.de

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