Borussia Dortmund

Wechsel-Verbot für BVB-Star Erling Haaland? Mino Raiola treibt Transfer-Tauziehen voran

Erteilt der BVB Erling Haaland ein Wechsel-Verbot für den kommenden Sommer? Jetzt schickt Berater Mino Raiola das Transfer-Tauziehen in die nächste Runde.

Hamm - Es waren Bilder, die die Verantwortlichen von Borussia Dortmund und besonders die Fans stutzig machten. Berater Mino Raiola und Alf-Inge Haaland tourten vor dem wichtigen Bundesliga-Spiel des BVB-Kaders gegen Eintracht Frankfurt quer durch Europa. Erst Barcelona, Madrid und dann weiter nach England.

NameErling Haaland
Geboren21. Juli 2000, Leeds, Vereinigtes Königreich
Größe1,94 Meter
Beitrittsdaten2020 (Borussia Dortmund), 2019 (FC Red Bull Salzburg), 2017 (Molde FK), 2015 (Bryne FK)

BVB-Topstürmer Erling Haaland und seine helfenden Begleiter basteln an der kurz- oder langfristigen Zukunft außerhalb von Dortmund. Dass der Norweger nicht auf ewig das schwarz-gelbe Trikot tragen wird, ist allen Beteiligten klar. Dennoch positionieren sich die Bosse um Sportdirektor Michael Zorc und Lizenzspielleiter Sebastian Kehl deutlich.

Erling Haaland (BVB): Transfer-Verbot? Berater Mino Raiola will dennoch wechseln

„Wir haben die ganz klare Planung, mit Erling in die neue Saison zu gehen“, hatte Michael Zorc kürzlich in der ARD-Sportschau klargestellt. Bis 2024 steht Erling Haaland bei Borussia Dortmund noch unter Vertrag. Eine Ausstiegsklausel soll erst im kommenden Jahr greifen. Real Madrid, Barcelona, die beiden Klubs aus Manchester, der FC Chelsea und der FC Liverpool stehen Schlange. Dass einer der europäischen Spitzenklubs spätestens im Sommer 2022 zuschlagen wird, ist wohl sicher.

Bis dahin wollen die BVB-Bosse, dass Erling Haaland bleibt. Das große Problem, das Borussia Dortmund bekommen könnte, ist wohl das Verpassen der Qualifikation für die Champions League. Erling Haaland will sich mit den Besten der Welt messen. Das hatte er bereits des Öfteren deutlich unterstrichen. Möglich ist das in der Europa League nicht.

Erling Haaland (BVB): Transfer-Verbot? Wechsel für Berater Mino Raiola nicht vom Tisch

Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf Eintracht Frankfurt und Rang vier. Bei nur noch sechs Spielen in der laufenden Saison sprach Mats Hummels zuletzt das aus, was viele BVB-Fans denken: Eine Aufholjagd ist nicht unmöglich, aber unrealistisch. „Wir hecheln hinterher, hinken hinterher. Der Punktedurchschnitt ist deutlich schlechter als in den Jahren zuvor“, so Sportdirektor Michael Zorc. Die Champions League sei der „Hauptwettbewerb“ von Borussia Dortmund. „Natürlich wäre es sportlich vom Renommee für uns ein herber Rückschlag“, so Zorc.

Wechsel-Verbot für BVB-Star Erling Haaland (l.). Wohl nicht für Mino Raiola.

Das weiß auch Erling Haaland, der dennoch ein Transfer-Verbot von Borussia Dortmund für den kommenden Sommer erhalten haben soll. „Ich kann bestätigen, dass ich in Dortmund zu Gesprächen war“, wird sein Berater Mino Raiola von Sport1 zitiert. Auch er weiß, dass „der BVB Erling in diesem Sommer nicht verkaufen will“, wie der 53-Jährige den Dialog mit Michael Zorc zusammenfasste.

Erling Haaland (BVB): Wechsel-Verbot? Mino Raiola treibt Transfer-Tauziehen voran

Ist der Transfer von Erling Haaland zum FC Barcelona, Real Madrid oder nach England somit endgültig vom Tisch? Nicht für den wohl bekanntesten Spielerberater der Welt. Zwar betonte Mino Raiola, es gäbe keinen Krieg mit Borussia Dortmund - und die Beziehung zu den Verantwortlichen sei nach wie vor gut.

Gespräche mit Spitzenklubs wegen Erling Haaland wird es aber wohl nach wie vor geben. Er respektiere die Meinung von Michael Zorc, „was aber nicht automatisch heißt, dass ich auch der gleichen Auffassung bin. Der BVB war sehr klar in seinen Ansichten. Das ist für uns okay“, so Mino Raiola.

Das Tauziehen um BVB-Star Erling Haaland geht in die nächste Runde. Wie schwer sein Abgang wirken würde beim BVB, beweist ein Blick auf die Zahlen. Seit Haalands Wechsel zu Jahresbeginn 2020 erzielte der 20-Jährige 49 Tore in 52 Pflichtspielen. Zudem bereitete er 13 Weitere vor.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Lindsey Parnaby

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