Rechtsverteidiger bei Borussia Dortmund

Pokalsieger? Deutscher Meister? Neuzugang Meunier verrät seine Ziele mit dem BVB

Thomas Meunier weiß, wie man Titel gewinnt. Achtmal stand der BVB-Neuzugang in den vergangen drei Jahren auf dem Podest. Nun spricht er über seine Ziele mit Borussia Dortmund.

  • Thomas Meunier soll Achraf Hakimi als Rechtsverteidiger bei Borussia Dortmund ersetzen.
  • Der Neuzugang lobt den Kader des BVB und freut sich auf seine Zeit in Dortmund.
  • Zudem spricht er über seine Ziele für die kommende Saison - Deutsche Meisterschaft inklusive?

Dortmund - Er ist aktuell der Königstransfer von Borussia Dortmund. Thomas Meunier kommt ablösefrei von Paris Saint-Germain zum BVB. Mit großer Vorfreude blickt der 28 Jahre alte Belgier auf seine bevorstehende Zeit in Dortmund. Dort soll er die Lücke schließen, die Achraf Hakimi auf der rechten Seite hinterlassen hat. Meunier hat viel vor mit dem BVB, wie seine mutigen Aussagen beweisen. Er will mit Schwarz-Gelb Titel gewinnen.

NameThomas Meunier
Geboren12. September 1991, Sainte-Ode, Belgien
Größe1,90 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund

Der 1,90 Meter große BVB-Neuzugang bringt die nötige Erfahrung mit, die in den vergangenen Jahren wohl gefehlt hat im Team von Trainer Lucien Favre. Meunier weiß, wie es ist, einen Pokal gen Himmel zu strecken. Und das sogar regelmäßig. Dreimal französischer Meister, je zweimal Pokal- und Ligapokalsieger. Dementsprechend selbstbewusst geht Meunier an die kommenden Aufgaben mit Borussia Dortmund heran - und spricht ein Ziel für die im September startende Saison 2020/21 aus.

„Wenn man sich die Qualität in unserem Kader ansieht, dann muss der Klub in den kommenden Jahren einfach mal wieder was gewinnen“, sagt Meunier im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Ohne Frage: Die Mannschaft des BVB ist gespickt mit Talent und internationaler Klasse. Der Titel „Deutscher Meister“ wäre nur folgerichtig - wenn da nicht der Konkurrent aus dem Süden des Landes wäre.

BVB: Deutsche Meisterschaft? Thomas Meunier über Ziele mit Borussia Dortmund

Für Meunier kein Problem. „Und das wird uns auch gelingen“, so der Belgier entschlossen. Zusammen mit seinen belgischen Nationalmannschaftskollegen Axel Witsel und Thorgan Hazard bildet Thomas Meunier ein vielversprechendes Dreieck bei Borussia Dortmund. Zwar bringt der Routinier nicht die Geschwindigkeit mit, mit der Achraf Hakimi den rechten Flügel rauf und runter gerast war. Jedoch ist Meunier, der gegen seinen Ex-Klub PSG nachtritt, deutlich erfahrener - und besitzt wohl etwas mehr Qualität im Defensivverhalten.

Bleibt nur die Frage: Wie schnell ist Meunier in der Lage, sich an das System von Trainer Favre zu gewöhnen? Dreier- statt Viererkette wie unter Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel in Paris. Den hat Meunier übrigens mit Blick auf seinen Transfer nach Dortmund nicht um Rat gebeten, wie er verrät. „Wenn ich eine Entscheidung treffe, versuche ich immer in erster Linie meinem eigenen Gefühl zu vertrauen“, kommentiert Meunier.

Rubriklistenbild: © Alexandre Simoes

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