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„Ich bin kein Typ ...“: BVB steigt ins Transfer-Tauziehen um zwei Verteidiger ein

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Von: Sven Schneider

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Borussia Dortmund arbeitet offenbar an einem Doppel-Transfer für die Innenverteidigung. Die Konkurrenz ist groß, zumal ein Wechsel ablösefrei wäre im Sommer.

Hamm - Wer sich erst im Frühjahr mit neuen Spielern beschäftigt, der kommt oftmals zu spät. Besonders dann, wenn Verträge auslaufen oder die Konkurrenz groß ist. Deshalb arbeitet Borussia Dortmund nach Angaben der Sport Bild bereits an einem Doppel-Transfer für die Innenverteidigung.

FußballvereinBorussia Dortmund
TrainerMarco Rose
LigaBundesliga

BVB: Nico Schlotterbeck und Niklas Stark sollen kommen - Transfer im Sommer?

Für Dortmund ist es ein logischer Schritt, zumal - Stand jetzt - mit Mats Hummels und Manuel Akanji in der kommenden Saison lediglich zwei Innenverteidiger im Kader des BVB stehen werden. Letzterer steht gar im Fokus einiger europäischer Top-Klubs. Der Vertrag des verletzungsanfälligen Dan-Axel Zagadou läuft ebenso aus wie die Leihe von Marin Pongracic vom VfL Wolfsburg.

Dem Bericht zufolge habe Borussia Dortmund deshalb einen Blick auf Niklas Stark geworfen. Der 26-Jährige ist im kommenden Sommer ablösefrei und dürfte deshalb ab Januar Gespräche mit einem potenziellen neuen Arbeitgeber führen. Zwar gehört Niklas Stark zum Stammpersonal von Hertha BSC und verpasste in der laufenden Saison bislang nur ein Spiel verletzungsbedingt.

BVB: Niklas Stark wäre im Sommer ablösefrei - West Ham pocht auf Winter-Transfer

Dennoch stehen die Zeichen klar auf Trennung. Gespräche ob einer Vertragsverlängerung in Berlin sollen laut Kicker bereits seit Oktober auf Eis liegen. Aber: Die Konkurrenz schläft nicht. Nach Informationen von Sport1 soll es bereits Kontakt zum englischen Erstligisten West Ham gegeben haben. Im Gespräch soll gar ein Transfer im kommenden Winter sein.

Fürths Cedric Itten (l) in Aktion gegen Freiburgs Nico Schlotterbeck (r).
BVB: Nico Schlotterbeck und Niklas Stark sollen kommen - Transfer im Sommer? © Tom Weller/dpa

Kandidat Nummer zwei ist Nico Schlotterbeck. Mit dem SC Freiburg befindet sich der deutsche Nationalspieler aktuell auf Kurs Champions League nach dem fulminanten 6:0-Erfolg über Borussia Mönchengladbach. Der 22-Jährige stand in jedem Bundesliga-Spiel der Breisgauer in dieser Saison auf dem Rasen und steigerte seinen Marktwert mittlerweile auf 13 Millionen Euro.

BVB: Nico Schlotterbeck will nächsten Schritt wagen und flirtet mit Top-Klub

Nico Schlotterbeck ist Teil der besten Defensive und im Ranking der besten Zweikampfspieler auf Rang sechs. „Wenn ich meine Leistung bringe, klopfen noch größere Vereine an“, sagte Nico Schlotterbeck dem Kicker. Wann der Defensivallrounder also den nächsten Karriereschritt wagt, ist nur noch eine Frage der Zeit.

Eine Tendenz, wohin es den 22-Jährigen zieht, ist dennoch vorhanden. „Ich bin kein Typ, der unbedingt in England oder Spanien spielen will. Ich wollte immer in der Bundesliga spielen, und das am liebsten beim besten Verein“, so Nico Schlotterbeck. Das allerdings ist seit einigen Jahren der FC Bayern. Und der soll den kleinen Flirt des Verteidigers erwidern. Schlotterbecks Vertrag in Freiburg läuft aber erst 2023 aus.

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