Borussia Dortmund

„Es gibt zwei Möglichkeiten“: BVB-Boss Watzke wird wegen Transfer von Erling Haaland deutlich

Borussia Dortmunds Geschäftsführer bezieht Stellung zu einem möglichen Transfer von Erling Haaland und zieht einen treffenden BVB-Vergleich zum Vorjahr.

Hamm - War es noch im vergangenen Jahr Jadon Sancho, so ist es nun Erling Haaland, der die Schlagzeilen in Fußball-Europa prägt. Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat nun Parallelen zum Vorjahr gezogen und über einen Transfer des Norwegers im kommenden Sommer gesprochen.

NameErling Haaland
Geboren21. Juli 2000, Leeds, Vereinigtes Königreich
Größe1,94 Meter
Gewicht88 kg

Erling Haalands Berater Mino Raiola hatte die Gerüchteküche jüngst neu angeheizt. Bei seiner Tour quer durch Europa mit Erling Haalands Vater Alf-Inge im Gepäck, ließ sich der Niederländer mit italienischen Wurzeln von den Fotografen ablichten. „Der BVB war sehr klar in seinen Ansichten. Das ist für uns okay“, bestätigte Mino Raiola bei Sport1 zuvor Gespräche mit den Verantwortlichen von Borussia Dortmund.

Erling Haaland (BVB): „Weiß, wo er spielen wird“ - Watzke hat Spekulationen satt

Die nämlich planen mit Erling Haaland - auch in der kommenden Saison und trotz der Werbetour des Spielerberaters. Ohnehin würde es keine Probleme zwischen dem BVB und Mino Raiola geben, wie beide Seiten bekundeten - nun auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. „Wir kennen uns sehr gut. Er will das Beste für seinen Spieler herausholen, das ist sein Job“, sagte er der BBC.

Völlig entspannt ist Hans-Joachim Watzke dennoch nicht. Der BVB-Boss habe das Thema Haaland-Transfer „satt“, wie er betonte. „Letzten Sommer hat jeder gesagt: ‘Jadon Sancho wird für Manchester United oder wo auch immer spielen’“, erinnerte er an das Hin und Her rund um den Engländer. Woche für Woche gab es sowohl in Deutschland als auch in England neue Schlagzeilen rund um Sancho.

Erling Haaland (BVB): Hans-Joachim Watzke wird wegen Transfer deutlich

Allen Gerüchten zum Trotz blieb der Flügelspieler bei Borussia Dortmund. Manchester United hatte übereinstimmenden Berichten zufolge die geforderte Ablösesumme von deutlich mehr als 100 Millionen Euro nicht zahlen wollen. „Jetzt schreibt jeder: ‘Erling Haaland wird nächste Saison für Real Madrid oder für Barcelona spielen oder für dieses oder jenes’“, fuhr Hans-Joachim Watzke fort und ergänzte: „Ich glaube, ich weiß, wo er spielen wird, aber das ist alles, was ich dazu sage.“

Ob Borussia Dortmund ab einer einer Ablösesumme von mehr als 150 Millionen Euro für Erling Haaland schwach werden könnte, ist durchaus denkbar. Laut Hans-Joachim Watzke gibt es bezüglich des Stürmers deshalb nur zwei mögliche Szenarien. „Es gibt zwei Möglichkeiten. Die erste ist, dass ich den reichen Vereinen dieser Welt sage, dass sie keine Chance haben. Oder ich nenne ihnen den Preis. Dann gibt es keinen anderen Preis“, so der 61-Jährige.

BVB-Star Erling Haaland beim Training vor dem Rückspiel gegen Manchester City.

Der BVB droht die Qualifikation für die Champions League, wo es am Mittwochabend gegen Manchester City (live im TV und Stream) geht, zu verpassen mit aktuell nur Platz fünf in der Bundesliga. „Natürlich wäre es sportlich vom Renommee für uns ein herber Rückschlag“, so Sportdirektor Michael Zorc bei Sport1. Von den fehlenden Einnahmen aus dem prestigeträchtigen Wettbewerb ganz zu schweigen. Zudem könnte Erling Haaland im Sommer 2022 wohl für 100 Millionen Euro dank einer Ausstiegsklausel wechseln. Für den BVB stellt sich somit wohl die Frage: Was macht am meisten Sinn?

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Bernd Thissen

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