Die Rakete

So wichtig ist Hakimi für den BVB

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Aachraf Hakimi ist mit viel Freude bei der Arbeit beim BVB.

Er ist noch so jung, aber auch schon so wichtig: Achraf Hakimi. Dabei überzeugt der 20-Jährige nicht nur in der Defensive beim BVB – Borussia Dortmund braucht ihn auch im Angriff.

Dortmund – "Er kann links spielen, aber auch rechts. Er spürt den Fußball", sagte BVB-Chefcoach Lucien Favre vor einiger Zeit über Achraf Hakimi. Ein großes Lob des akribischen Schweizers, der solche Sätze eher in Verbindung mit Marco Reus, Axel Witsel oder zuletzt auch Joker-Stürmer Paco Alcácer in Verbindung brachte. Er sagt aus, wie wichtig Hakimi – obwohl erst 20 Jahre alt – für Borussia Dortmund ist.

Beim Spiel gegen Hannover am Samstag zeigte sich das wieder einmal. Die Schwarzelben siegten im ersten Heimspiel des Jahres 2019 mit 5:1 (1:0) – der Verteidiger erzielte dabei selbst einen Treffer, bereitete einen weiteren vor. Erst in der 24. Minute nach einem starken Doppelpass mit Raphael Guerreiro netzte er zur 1:0-Führung ein. Nach einer Stunde glänzte Hakimi dann erneut in der Offensive und legte für Reus auf nach einem überfallartigen Ballgewinn im Strafraum des Gegners. Lob gab es auch vom Kapitän nach der Vorarbeit. "Das war einfach super gemacht von Achraf", so Reus.

Vorne und hinten stark

Aber auch hinten ist die Leihgabe von Real Madrid eine echte Macht. Auf den ersten Blick mag Hakimi als Verschwendung gelten in der eigenen Hälfte, müsste mit seinem Tempo und seiner Technik eigentlich auf dem Flügel und den Außenbahnen wirbeln – zu groß aber dort die Konkurrenz bei Borussia Dortmund. Und zu groß seine Ballgewinne. Er wird hinten gebraucht mit seinem Tempo, geht aber auch jeden Meter mit nach vorne. Dort verliert er vielleicht schon mal einen Ball im Aufbau, weil er ihn nicht schnell genug los wird – sei es drum, jugendlicher Leichtsinn.

Der BVB walzt Hannover nieder

Hinzu kommt nämlich  eine weitere Stärke: Hakimi ist extrem variabel, polyvalent. In der 70. Minute etwa verletzte sich Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek. "Er hat nach einem Sprung beim Aufkommen einen Schmerz an der Ferse verspürt. Wir hoffen, dass es nichts ernstes ist", erläuterte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Für Coach Favre kein großes Problem. Er brachte Marcel Schmelzer für die linke Seite, Hakimi rückte nach rechts – ohne Qualitätsverlust. Er rennt weiter.

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Quelle: wa.de

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