Zu wenig Torgefahr beim BVB

BVB beschäftigt sich mit Mandzukic

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Mario Mandzukic könnte beim BVB wieder ein Thema werden.

Borussia Dortmund plant wohl einen erneuten Anlauf, einen Stürmer zu holen. Der Name Mario Mandzukic wird diskutiert.

Update 27. November, 10.39 Uhr: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat auf der Mitgliederversammlung des Vereins einen entscheidenden Fehler bei der Personalplanung eingeräumt. "Es war ein Fehler, keine zweite Nummer neun verpflichtet zu haben", sagte der Geschäftsführer: "Unter dem Strich haben wir es falsch bewertet."

Dieses Versäumnis wird Borussia Dortmund wohl im Winter nachholen. Ein Name, der dafür weiterhin immer wieder genannt wird: Mario Mandzukic. Der Stürmer kommt bei Juventus Turin unter dem neuen Trainer Maurizio Sarri kaum noch zum Einsatz, wurde nicht mal für den Champions-League-Kader berücksichtigt. Daher darf der 33-Jährige den Klub im Winter verlassen. Richtung Dortmund?

Nach Informationen der Sport Bild wäre der 33-Jährige für weniger als zehn Millionen Euro zu haben. BVB-Berater kennt und schätzt Mandzukic aus gemeinsamen Zeiten beim FC Bayern, und auch Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc soll dem Bericht zufolge die Situation des Kroaten genau beobachten. Daher sei der Name auch schon in der großen Runde mit Watzke, Sammer, Zorc und Lizenzspiel-Leiter Sebastian Kehl gefallen. 

Neben Mandzukic könnte der BVB einen weiteren Spieler von Juventus holen: Denn auch mit Emre Can soll sich Borussia Dortmund beschäftigen.

Mandzukic könnte beim BVB erneut Thema werden

Dortmund - Fast immer, als es in der jüngsten Vergangenheit darum ging, dass Borussia Dortmund einen neuen Stürmer sucht, fiel der Name Mario Mandzukic. Zweimal soll der Kroate schon auf der Liste des BVB gestanden haben - zuletzt im Sommer, als Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc, Lizenzspiel-Leiter Sebastian Kehl und Berater Matthias Sammer über den ehemaligen Bayern-Profi gesprochen haben. Allerdings soll sich Trainer Lucien Favre gegen einen bulligen Stoßstürmer ausgesprochen haben.

Genau das, so ist es zu vernehmen, sollen die Verantwortlichen des BVB in einer Analyse als Fehler ausgemacht haben sowie als einen (von mehreren Gründen) dafür, dass der selbst ernannte Titel-Aspirant seinen eigenen Ansprüchen aktuell sowohl in puncto Ergebnissen wie auch in puncto Entwicklung hinterherhinkt.

Alcacer ist zu verletzungsanfällig beim BVB

Denn: Paco Alcacer ist weiterhin verletzungsanfällig, und weder Mario Götze noch Marco Reus oder Julian Brandt sind adäquate Lösungen für die Stürmer-Positionen. Sie können ihre Qualitäten schlichtweg woanders besser einbringen.

Denkt der BVB nun also erneut über Mandzukic nach? Die Bild jedenfalls spekuliert, dass der 33-Jährige wieder in den Fokus der Schwarz-Gelben rücken könnte. Ebenso kommen aber auch Gerüchte rund um Zlatan Ibrahimovic auf.

Bei Juventus Turin (Vertrag bis 2021) spielt er in den Überlegungen von Trainer Maurizio Sarri keine Rolle mehr. Mandzukic wurde nicht einmal für den Champions-League-Kader der Italiener nominiert, zuletzt stellte Sarri den Angreifer sogar vom Training frei - damit dieser sich mit anderen Vereinen über einen möglichen Transfer unterhalten könne. Unter Sarri stand Mandzukic nicht eine Minute lang auf dem Rasen.

BVB hat wohl nicht nur Mandzukic im Visier

Mit dem kroatischen Nationalstürmer, der in der Bundesliga schon für den FC Bayern und den VfL Wolfsburg aufgelaufen war, hätte der BVB jedenfalls eine spielerische Option mehr. Allerdings gilt Favre nicht gerade als Freund von Stoßstürmern, die auf lange Bälle warten. Die Bosse um Watzke müssten wohl Überzeugungsarbeit leisten.

Auf der anderen Seite ist Mandzukic dafür bekannt, sich nicht gerade mit einer Rolle auf der Ersatzbank zufrieden zu geben. Favre müsste das ganze gut moderieren und kommunizieren - was ihm zuletzt im Fall von Mario Götze meist weniger gelungen ist.

Ohnehin sei Mandzukic nicht der einzige Angreifer, den der BVB im Visier hat. Auch Maxi Gomez vom FC Valencia und Willian José von Real Sociedad sollen laut Bild im Dortmunder Blickfeld sein.

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Quelle: wa.de

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