3. Bundesliga-Spieltag

Alcacer schießt Dortmund mit Traumtor zum Sieg - doch der Glanz fehlte dem BVB

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Traf zum Einstand: Dortmunds Neuzugang Paco Alcácer (Mitte).

Dortmund - Trainer Lucien Favre muss noch an einigen Stellschrauben drehen, um Borussia Dortmund so richtig auf Kurs zu bringen.

Vier Tage vor dem Auftakt in der Champions League am Dienstag (21 Uhr) beim FC Brügge in Belgien gewannen die Schwarz-Gelben vor 81.000 Zuschauern zwar auch das zweite Heimspiel der noch jungen Bundesliga-Saison mit 3:1 (1:0) gegen die Frankfurter Eintracht, versprühten dabei aber nur selten spielerischen Glanz. Dafür feierte Neuzugang Paco Alcácer drei Minuten vor dem Abpfiff mit einem Traumtore einen Einstand nach Maß

BVB-Trainer Lucien Favre hatte einmal mehr mit der Mannschaftsaufstellung überrascht. Erleichtert war allerdings Mario Götze, der nicht wie Shinji Kagawa, Julian Weigl oder Sebastian Rode auf der Tribüne Platz nehmen musste, sondern diesmal immerhin von der zunächst mit Axel Witsel und Alcácer beim Anpfiff sehr prominent besetzten Dortmunder Bank zuschauen durfte.

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Dafür standen Marius Wolf und erstmals Jakob Bruun Larsen in der Startformation der Schwarz-Gelben. Favre belohnte Bruun Larsen damit für seine außergewöhnliche Leistung mit vier Treffern im Testspiel beim VfL Osnabrück. Doch der Däne, der am 20. September 2017 beim 0:3 gegen den Hamburger SV seine bisher einzigen sieben Bundesliga-Minuten im BVB-Trikot bestritten hatte, biss sich auf Linksaußen immer wieder am starken Frankfurter Verteidiger Danny da Costa fest.

Die Standards sitzen bei Schwarz-Gelb

Immerhin bereitete er das 1:0 (36.) per Eckstoß vor. Innenverteidiger Abdou Diallo scheiterte zwar zunächst per Kopfball am glänzend reagierenden Eintracht-Schlussmann Kevin Trapp, stocherte das Leder aber im Nachsetzen über die Torlinie. Schon der dritte Dortmunder Saisontreffer nach einer Standardsituation.

Wie schon beim 4:1 zum Saisonstart gegen RB Leipzig bewiesen die Westfalen ein hohes Maß an Effizienz, gingen gleich mit der ersten und einzigen Chance bis zum Halbzeitpfiff in Führung. Zuvor hatten die nur optisch überlegenen Dortmunder vergeblich versucht, Struktur in ihr Spiel zu bringen.

Kompakte Hessen sind zu ungefährlich

Sie versuchten zwar, den Ball schnell und direkt durch die Frankfurter Reihen zu kombinieren, doch der entscheidende Pass kam nicht an. Die überaus kompakt agierenden Hessen, die die Mehrzahl an Zweikämpfen gewannen, tauchten lediglich einmal nach sechs Minuten gefährlich vor dem BVB-Tor auf, aber Filip Kostic scheiterte aus halblinker Position an Keeper Roman Bürki.

Die Dortmunder Fans warteten auch im zweiten Durchgang lange vergeblich auf eine spielerisch Steigerung ihrer Mannschaft, der vor allem im Aufbau die zündenden Ideen fehlten. Favre reagierte nach 58 Minuten, brachte den jungen Jadon Sancho für Bruun Larsen. Wenig später (67.) feierte der aus Barcelona verpflichtete Alcácer seine Pflichtspielpremiere in Dortmund. Er kam für den glücklos agierenden Maximilian Philipp, musste aber gleich mit ansehen, wie die Eintracht durch Sebastian Haller nach einer Unaufmerksamkeit in der BVB-Abwehr zum nicht unverdienten Ausgleich (69.) kam. 

Ausgerechnet Wolf..

Doch die Antwort der Westfalen, bei denen auch nicht Axel Witsel für Thomas Delaney eingewechselt wurde, folgte prompt. Nach glänzender Vorarbeit von Sancho war es ausgerechnet der Ex-Frankfurter Wolf, der aus 14 Metern zum 2:1 (72.) traf. Die Eintracht blieb bis zum Schlusspfiff ein sehr unangenehmer Gegner, musste die Heimreise aber mit leeren Händen antreten, da Alcácer drei Minuten vor dem Abpfiff den Ball aus 20 Metern zum 3:1 in das linke Tordreieck zirkelte.

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Quelle: wa.de

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