Champions League

Niederlage bei Atletico: Dortmunds Erfolgsserie ist gerissen

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Axel Witsel (links) von Borussia Dortmund im Duell mit Atléticos Griezmann.

Der BVB hat in der Champions League am Dienstag gegen Atlético Madrid mit 0:2 (0:1) verloren – und das ausgerechnet vor dem Knaller am Wochenende.

Dortmund – Ausgerechnet vor dem Bundesliga-Gipfel am Samstag (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) gegen den FC Bayern München ist die Erfolgsserie von Borussia Dortmund gerissen. Im 16. Pflichtspiel unter Trainer Lucien Favre kassierte der BVB in der Vorrunde-Gruppe A der Champions League die erste Niederlage.

Atlético Madrid revanchierte sich mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg vor 62000 Zuschauern im Estadio Wanda Metropolitano für die 0:4-Hinspielniederlage. Ein Ergebnis, das der Borussia nicht besonders schmerzte, schließlich kann sie am 28. November im Heimspiel gegen den FC Brügge bereits mit einem Unentschieden endgültig in das Achtelfinale der Königsklasse einziehen.

*** Hier gibt es den Ticker der Partie zum Nachlesen ***

„Ich denke keine Sekunde an die Partie gegen Bayern, bin voll auf das Spiel bei Atlético fokussiert“, hatte BVB-Trainer Lucien Favre im Vorfeld immer wieder beteuert. Was schließlich auch an der Startformation zu erkennen war. Es gab nur eine sanfte Rotation. Der Coach gönnte Dan-Axel Zagadou, der zuletzt neun Begegnungen in Folge absolviert hatte, eine Pause. Gegenüber der Partie in Wolfsburg saßen zudem Jakob Bruun Larsen und Raphael Guerreiro zunächst auf der Bank. Ömer Toprak rückte in die Innenverteidigung, Lukas Piszczek verteidigte rechts Und Christian Pulisic übernahm davor den Offensivpart.

Akanji unglücklich

Nur gut eine halbe Stunde lang hatten die Westfalen die Begegnung einigermaßen unter Kontrolle, doch in der Viertelstunde vor der Pause gerieten sie erstmals unter der Regie von Favre so richtig ins Schwimmen. Und konnten von Glück reden, dass sie zur Pause lediglich mit einem Treffer in Rückstand lagen. Nach 33 Minuten hatte sich Filipe Luis auf dem linken Flügel durchgesetzt und passte zurück auf Saúl. Manuel Akanji versuchte zwar noch, den Schuss abzublocken, traf mit dem Rettungsversuch aber nur ins eigene Netz. 

Bürki stark

Vor allem der Reaktionsschnelligkeit von Schlussmann Roman Bürki hatten es die Dortmunder zu verdanken, dass sie in der folgenden Drangperiode des Europa-League-Siegers nicht vorzeitig untergingen. Immer wieder versuchten es die Madrilenen über die rechte Dortmunder Abwehrseite, die der diesmal schwache Pulisic und Piszczek nicht schließen konnten. Piszczek durfte zudem froh darüber sein, dass der italienische Unparteiische Danielo Orsato bei seinem Foul an Saúl nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (43.). Die Offensive der Borussia blieb bis zur Pause wirkungslos, weil es im Aufbau zu viele Ballverluste gab, der letzte Pass zu dem nie den Adressaten erreichte. Atléticos Torhüter Jan Oblak wurde im ersten Durchgang nicht einmal ernsthaft geprüft.

Borussia Dortmund verliert auswärts gegen Atlético Madrid

Die Spanier blieben auch in der Phase nach der Halbzeit die gefährlichere Mannschaft, obwohl der Bundesligist um mehr Ballkontrolle bemüht war. Nach gut einer Stunde reagierte Favre und brachte Guerreiro für den enttäuschenden Pulisic, der zuvor fast jeden Zweikampf verlor. Ein Fehlpass von Guerreiro führte zur nächsten Großchance Atléticos, doch Angel Correa schoss aus spitzem Winkel knapp vorbei. 

Chance für Guerreiro

Fast wäre Guerreiro wenig später (64.) der Ausgleich gelungen. Eine harte Rechtsflanke von Paco Alcácer traf den Portugiesen genau am Kopf, doch ging der Ball knapp über die Querlatte. Es war eine der wenigen guten Aktionen von Alcácer in dieser Begegnung. Deshalb musste er seine Position in der Schlussphase für Mario Götze räumen. Zudem kam noch Bruun Larsen für Sancho. Sekunden später sorgte Antoine Griezmann mit dem 2:0 (80.) nach einem Konter über Martins für die Entscheidung.

Am Ende waren die Borussen mit dem Ergebnis gut bedient. Immerhin bietet es ihnen weiter die Möglichkeit, angesichts des besseren direkten Vergleichs mit den Madrilen die Gruppenphase auf Platz eins abzuschließen.

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Quelle: wa.de

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