Borussia Dortmund

Aubameyang bezeichnet Watzke als Clown und droht - Zorc reagiert

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BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Pierre-Emerick Aubameyang hat heftig auf einen Seitenhieb von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke reagiert. Dortmund Sportdirektor Michael Zorc hat dafür null Verständnis.

Update 4. Oktober, 12.57 Uhr: Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat keinerlei Verständnis für die Kritik des ehemaligen BVB-Stürmers Pierre-Emerick Aubameyang und die Tatsache, dass er Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke unter anderem als Clown bezeichnete.

"Ich finde, Auba hat sich dort im Ton und in der Wortwahl vergriffen", sagte der 57-Jährige am Freitag. "Aki (Watzke, Anm. d. Red.) hat nichts Böses gesagt und schon gar nichts Böses gemeint. Gerade in der Zeit, in der Auba bei uns war, haben wir uns auch in schwierigen Situationen hinter ihn gestellt. Daher kann ich die heftige und überzogene Reaktion nicht wirklich nachvollziehen."

Aubameyang hatte darüber hinaus Richtung Watzke und dem BVB gedroht: "Es ist besser für Sie, wenn ich nie darüber spreche, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe." Auch dafür hatte Zorc kein Verständnis: "Da ich alle Hintergründe kenne, weiß ich, dass wir uns in keinster Weise etwas vorzuwerfen haben."

Auslöser für den Ausbruch des Gabuners waren offenbar Aussagen Watzkes im Interview mit der Süddeutschen Zeitung tags zuvor. "Pierre-Emerick Aubameyang, der beim FC Arsenal großartig spielt, wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut", hatte Watzke gesagt: "Aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig."

"Ein Clown": Aubameyang kontert Watzkes Sticheleien

Dortmund - Im Trikot von Borussia Dortmund war Pierre-Emerick Aubameyang so etwas wie der personifizierte Tor-Garant. In seinen 213 Einsätzen für den BVB erzielte der Gabuner 141 Treffer, 36 weitere bereitete er direkt vor. Im Winter 2017/18 wechselte er dann zum FC Arsenal - nicht ganz ohne Nebengeräusche, sondern erzwungen.

Wohl aus diesem Grund konnte sich Hans-Joachim Watzke einen Seitenhieb nicht verkneifen. "Pierre-Emerick Aubameyang, der beim FC Arsenal großartig spielt, wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut, aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig", sagte der Geschäftsführer des BVB jüngst in der Süddeutschen Zeitung über den Angreifer der Gunners, die nicht in der Königsklasse vertreten sind.

Pierre-Emerick Aubameyang wechselte im Januar 2018 vom BVB zum FC Arsenal.

Auf die Frage, ob es schwieriger sei, gegen die finanzstarken Klubs aus der Premier League mitzuhalten, meinte der BVB-Boss: "Klar ist es schwer, einen Spieler angesichts solcher Summen zu halten. Manche gehen dann wegen dieses Geldes zu Klubs, wo sie jahrelang nicht mehr Champions League spielen."

Aubameyang vs. Watzke: "Es ist besser, wenn ich nie darüber rede..."

Auf der Insel sind Aubameyang die Aussagen seines ehemaligen Bosses nicht entgangen. Der Konter des 30-Jährigen ließ nicht lange auf sich warten. "Es ist besser für Sie, dass ich nie darüber rede, warum ich Dortmund verlassen habe", schrieb der Stürmer auf Twitter und bezeichnete Watzke als "Clown".

Und weiter: "Ich erinnere mich daran, dass Sie gesagt haben, Ousmane (Offensivspieler Ousmane Dembele, Anm. d. Red.) niemals verkaufen zu werden. Dann haben Sie die 100 Millionen Euro gesehen und waren der Erste, der das Geld genommen hat."

Der französische Nationalspieler Dembele hatte sich im Sommer 2017 förmlich zum FC Barcelona gestreikt, der BVB kassiert eine Ablöse von bis zu 125 Millionen Euro. Für Aubameyang strich der BVB rund 63,75 Millionen Euro als fixe Ablösesumme ein.

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Quelle: wa.de

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