Borussia Dortmund

Schürrle beendet Karriere im Alter von 29 Jahren - seine Frau reagiert auf Instagram emotional

André Schürrle hat nach der Vertragsauflösung beim BVB seine Karriere im Alter von 29 Jahren beendet. Seine Ehefrau Anna reagierte auf Instagram emotional.

  • André Schürrle war bis zum Sommer von Borussia Dortmund an Spartak Moskau ausgeliehen.
  • Kurz nach der Auflösung seines Vertrags beim BVB beendet André Schürrle offiziell seine Profi-Karriere (Update vom 17. Juli, 14:21 Uhr).
  • Seine Frau Anna hat emotional auf die Entscheidung von Schürrle reagiert (Update vom 18. Juli, 15.24 Uhr).

Update vom 18. Juli, 15.24 Uhr: Mit 29 Jahren hat André Schürrle seine Fußball-Karriere beendet. Daraufhin hat seine Frau Anna ihm nun eine emotionale Liebeserklärung gemacht.

„Ich liebe dich unendlich und kann es nicht erwarten, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Eine neue Welt wartet auf dich“, schrieb sie auf Instagram unter einem Foto, an dem sie sich an Schürrles Schulter lehnt. Weiter schrieb sie: „Sei stolz auf dich. Auf deine Leistungen und auf diese mutige Entscheidung, die du getroffen hast.“

Schürrle hatte am Freitag das Ende seiner Karriere mit nur 29 Jahren verkündet. Sein Vertrag bei Borussia Dortmund war nach Ende des Leihgeschäfts mit Spartak Moskau zuletzt aufgelöst worden.

In einem Interview mit dem Spiegel hatte Schürrle seinen Rücktritt begründet und offen über Einsamkeit, über Druck und über ein tiefes mentales Loch nach dem WM-Rausch gesprochen. „Die Entscheidung ist lange in mir gereift“, sagte Schürrle. „Ich brauche keinen Beifall mehr."

Er sei oft einsam gewesen, berichtete Schürrle, gerade als „die Tiefen immer tiefer wurden und die Höhepunkte immer weniger“. Die Branche habe es nicht erlaubt, Gefühle zu zeigen. „Man muss ja immer eine gewisse Rolle spielen, um in dem Business zu überleben“, sagte er: „Sonst verlierst du deinen Job und bekommst auch keinen neuen mehr.“

Nach Vertragsauflösung mit dem BVB: Schürrle beendet Karriere im Alter von 29 Jahren

Update vom 17. Juli, 14.21 Uhr: Es wurde viel darüber spekuliert, wohin es André Schürrle in der kommenden Saison ziehen wird. Nach seiner Vertragsauflösung mit Borussia Dortmund war der ehemalige Nationalspieler vermeintlich auf Klubsuche. Der 29-jährige jedoch hat eine andere Entscheidung getroffen. André Schürrle beendet seine Profi-Karriere.

Name:André Schürrle
Geboren:6. November 1990 (Alter 29 Jahre), Ludwigshafen am Rhein
Größe:1,84 Meter
Gewicht:74 kg
Ehepartnerin:Anna Sharypova (verheiratet seit 2018)
Gehalt:7 Millionen Euro (2015)

„Die Entscheidung ist lange in mir gereift“, sagt Schürrle dem Spiegel. Der WM-Held zieht einen Schlussstrich unter dem Profi-Geschäft, welches er oft als „einsam“ erlebt hatte. Daran änderte auch nicht seine Zeit bei Borussia Dortmund und die Leihen zum FC Fulham und zuletzt Spartak Moskau. „Die Tiefen wurden immer tiefer und die Höhepunkte immer weniger“ so Schürrle.

Schürrle hatte zuletzt angekündigt, bei seiner Familie in Berlin bleiben zu wollen. Am Mittwoch folgte die Vertragsauflösung beim BVB. Über die Formalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Geld hatte Schürrle, ähnlich wie Mario Götze, genug verdient, wie die Abschlussabrechnung zeigt. Nun will sich Schürrle anderen Dingen widmen. Vielleicht weit weg vom Fußball-Geschäft.

André Schürrle und Borussia Dortmund gehen getrennte Wege

Update vom 16. Juli, 8.19 Uhr: Der BVB muss keinen Abnehmer mehr für André Schürrle (29) finden, Borussia Dortmund und der Offensivspieler haben den bis 2021 gültigen Vertrag aufgelöst (siehe Update 5. Juli, 12.08 Uhr). Das haben sich die Schwarz-Gelben einiges kosten lassen.

Nach Informationen der Bild kassiert der Stürmer eine Abfindung in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Das teure Missverständnis - Schürrle kam 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum BVB nach Dortmund - ist endgültig beendet. Schürrle hätte bei der Borussia noch rund sieben Millionen Euro Jahresgehalt kassiert, das sich der Klub nun definitiv spart.

Update vom 15. Juli, 12.08 Uhr: BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte die Beziehung zwischen André Schürrle und Borussia Dortmund zuletzt als schwierig bezeichnet. Nach Schürrles vorzeitig abgebrochenen Leihe zu Spartak Moskau stand eine Rückkehr nach Dortmund im Raum. Nun haben der Spieler und der Verein eine Lösung gefunden: Borussia Dortmund und Andrè Schürrle gehen getrennte Wege.

Borussia Dortmund und André Schürrle haben sich auf eine einvernehmliche Aufhebung des ursprünglich noch bis 2021 gültigen Vertrages verständigt“, verkündete der Verein am Mittwoch. Schürrle war im Sommer 2016 für rund 25 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg verpflichtet worden. Der Transfer dürfte im Nachhinein als Missverständnis abgestempelt werden, konnte Schürrle doch nie die Leistungen abrufen, die von ihm erhofft wurden.

BVB: André Schürrle zum Ramschpreis? Borussia Dortmund senkt Ablösesumme

Update vom 9. Juli, 15.53 Uhr: Was passiert mit André Schürrle (29)? Beim BVB hat der Offensivspieler bekanntlich keine Zukunft. Um den Weltmeister von der Gehaltsliste zu bekommen, hat Borussia Dortmund einen Sonderpreis für Schürrle ausgerufen: nur 2 Millionen Euro Ablöse verlangen die Schwarz-Gelben laut Bild.

Das hat offenbar Klubs aufmerksam gemacht. Türkische Medien berichten, dass Fenerbahçe Istanbul an einem Transfer von Schürrle interessiert sei. Der Klub habe aber auch Bedenken - aus mehreren Gründen.

Spartaks Spieler Andre Schürrle jongliert mit dem Ball während eines Besuchs in der Otkrytie Arena, dem Heimstadion von Spartak Moskau.

Seine Leihe zu Spartak Moskau verlief unterm Strich wenig erfolgreich: Nach gutem Start brachte er es - auch wegen einer Verletzung - nur auf 18 Spiele, in denen er zwei Tore erzielte und vier weitere direkt vorbereitete.

Dazu kommt das Gehalt: Beim BVB verdient Schürrle rund 7 Millionen Euro pro Jahr - eine Summe, bei der Fenerbahçe nicht mithalten könne - und es wohl auch nicht will.

Schürrle-Transfer zum Ramschpreis: So wenig Ablöse verlangt der BVB

Update vom 8. Juli, 8.08 Uhr: Er kam 2016 für 30 Millionen Euro zum BVB, nun droht Borussia Dortmund ein großes Verlustgeschäft. Damit Borussia Dortmund einen Abnehmer für Ladenhüter André Schürrle (Vertrag bis 2021) findet, haben die Schwarz-Gelben den Preis bewusst tief angesetzt.

Nach Informationen der Bild ist der BVB bereit, Schürre für eine Ablösesumme von gerade einmal 2 Millionen Euro ziehen zu lassen - ein absoluter Ramschpreis. Borussia Dortmund würde dennoch profitieren und immerhin rund 7 Millionen Euro Gehalt einsparen.

Schürrle spielt in den Planungen des BVB um Trainer Lucien Favre (62) keine Rolle. Dennoch soll er dem Bericht zufolge angedroht haben, zum Trainingsstart von Borussia Dortmund am 30. Juli wieder auf der Matte zu stehen.

Denn: Trotz der vom BVB ausgerufenen Schnäppchen-Ablöse habe sich noch kein Klub bei den Dortmundern wegen eines Transfers von Schürrle gemeldet.

BVB darf auf Abnehmer hoffen: Aufsteiger beschäftigt sich mit Schürrle - Berater reagiert

Update vom 20. Juni, 10.52 Uhr: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte es bereits vor einigen Wochen angekündigt. "Beide Seiten wissen, dass es sicherlich keine einfache Geschichte wird", sagte Watzke mit Bezug auf André Schürrle, dessen Leihe zu Spartak Moskau aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorzeitig beendet wurde. Eine Rückkehr zu Borussia Dortmund steht bevor - oder doch nicht?

Klar ist: Der BVB will André Schürrle loswerden. Ein möglicher Abnehmer soll gefunden sein. Wie der italienische Transfer-Experte Gianluca Di Marzio berichtet, beschäftigt sich Benevento Calcio mit Schürrle, dessen Vertrag beim BVB noch bis zum Sommer 2021 läuft. Benevento steht bereits als Aufsteiger in die italienische Serie A fest und will nun mit einigen Transfers den Kader erstliga-tauglich machen.

Mit Loïc Rémy (OSC Lille) und Kamil Glik (AS Monaco) scheint der Aufsteiger bereits zwei erfahrene Profis von einem Wechsel überzeugt zu haben. Bei Schürrle jedoch beißen die Italiener auf Granit. "Das ist absoluter Schwachsinn. Weder mit mir noch mit André hat irgendjemand von Benevento gesprochen. Dieser Transfer ist zu 100 Prozent auszuschließen", positioniert isch Schürrles Berater Ingo Haspel deutlich gegenüber Sport1. Die Suche des BVB nach einem Abnehmer geht also weiter.

Hans Joachim Watzke (BVB) über die bestmögliche Lösung mit André Schürrle

Update vom 26. April, 12 Uhr: Die Leihe von André Schürrle zu Spartak Moskau ist beendet. Im Sommer kehrt der Flügelspieler zu Borussia Dortmund zurück. Sein Vertrag endet 2021. Schürrle erhält somit ein Jahr, um sich beim BVB neu zu beweisen und für Weiteres zu empfehlen.

So lautet zumindest ein mögliches Szenario. Für BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist das jedoch unwahrscheinlich. "Natürlich ist er erst einmal Vertragspartner von uns", so Watzke bei "Wontorra - Allein zu Hause" auf Sky. "Ich denke aber mal, dass beide Seiten wissen, dass es sicherlich keine einfache Geschichte wird", so Watzke weiter.

André Schürrle ist für diese Saison vom BVB an Spartak Moskau ausgeliehen.

Rund sieben Millionen Euro jährlich verdient Schürrle beim BVB. Gutes Geld, welches die Borussia für Talente wie Mohamed Simakan gebrauchen könnte. Weshalb Watzke in den kommenden Wochen Gespräche mit Schürrle und seinem Berater ankündigte. Das Ziel: Die bestmögliche Lösung für beide Seiten zu finden. Die Zeichen stehen deutlich auf Abschied.

Wie geht es mit Schürrle beim BVB weiter? Das sagt Sportdirektor Zorc

Update vom 21. April, 13.48 Uhr: Weil Spartak Moskau die Kaufoption für Andre Schürrle (29) nicht zieht, kehrt der Offensivspieler im Sommer zum BVB zurück. Und dann?

Offenbar will Schürrle seinen bis 2021 gültigen Vertrag bei Borussia Dortmund mit einem Jahresgehalt von 7 Millionen Euro erfüllen - auch wenn die Schwarz-Gelben eigentlich keine Verwendung mehr für den 29-Jährigen haben. Das berichtet die Bild.

"Spartak Moskau hat ja bereits offiziell mitgeteilt, dass sie die Kauf-Option nicht ziehen werden", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc (57) der Bild: "Alles andere werden wir mit André persönlich besprechen."

Keine Zukunft in Moskau: Schürrle kehrt zum BVB zurück - und dann?

Update vom 19. April, 10.03 Uhr: Fünf Jahre, fünf Vereine. Die Statistik des André Schürrle liest sich wie die eines Wandervogels. Beim FC Chelsea wurde der Weltmeister von 2014 nicht glücklich, in Wolfsburg ließ Schürrle mit 13 Treffern und zehn Vorlagen seine alte Stärke aufblitzen. Überzeugt hatte er die Verantwortlichen von Borussia Dortmund allemal, rund 30 Millionen Euro legten sie im Sommer 2016 für Schürrle auf den Tisch.

Deutlich zu viel, wie sich anschließend herausstellte. An seine alte Form konnte Schürrle nicht mehr anknüpfen, sein Marktwert beträgt nur noch 6,5 Millionen Euro - so viel, wie sein aktueller Klub für eine feste Verpflichtung hätte bezahlen müssen. Schürrle ist bis zum Sommer vom BVB an den russischen Erstligisten Spartak Moskau ausgeliehen. Doch auch der verzichtet auf das Ziehen der im Leihvertrag integrierten Kaufoption.

André Schürrle: Rückkehr zu Borussia Dortmund im Sommer - und dann?

"Es ist korrekt. Wir sind mit André einvernehmlich übereingekommen, die vertraglich vereinbarte Kaufoption nicht zu ziehen. Aber André ist ein herausragender Fußballer, der unser junges Team mit seiner Erfahrung bereichert hat", wird Spartaks Geschäftsführer Tomas Zorn von der Bild zitiert.

Nach 13 Einsätzen mit drei Torbeteiligungen kehrt Schürrle zum BVB zurück. Ob er dort allerdings eine Zukunft besitzt, ist mehr als fraglich. Daran wird wohl auch der bevorstehende Abgang von BVB-Star Jadon Sancho nichts ändern. Zudem vertraut der BVB auf die jungen wilden an vorderster Front. Der 29-jährige Schürrle fällt nicht mehr in diese Kategorie. Vertraglich ist er noch bis 2021 an Schwarz-Gelb gebunden, weshalb der BVB wohl nun nach einem Abnehmer für Schürrle sucht. 

Der türkische Erstligist Besiktas Istanbul soll laut der türkischen Sportseite aspor.com.tr zu Monatsbeginn Interesse bekundet haben. Seitdem ist es allerdings still geworden.

André Schürrle erklärt: So halte ich mich fit

Update vom 12. April. 10.14 Uhr: Was macht eigentlich André Schürrle? Der 29-Jährige erholt sich derzeit in Berlin von einer leichten Knöchelfraktur, wie er in einer Video-Schalte mit Ironman-Champion Jan Frodeno bei dessen "Tri@home" und Tennis-Legende Boris Becker verriet. Er mache zurzeit nur Reha-Übungen, betonte Schürrle, der von Borussia Dortmund an Spartak Moskau ausgeliehen ist. Die Spielzeit ruht wegen des Coronavirus auch in Russland.

Das meiste versuche er per Video zu machen und sein Bein auszuruhen. Er habe sich aber auch viele Sachen für die Terrasse gekauft, um sich fit zu halten, berichtete Schürrle und zeigte sich begeistert von Frodenos Aktion: "Sehr cool."

Wechsel von Schürrle nach Istanbul geplatzt - BVB-Leihgabe präsentiert Produkt in "Die Höhle der Löwen"

Update vom 7. April, 12.37 Uhr: Die Zukunft von André Schürrle bleibt weiter offen. Nach übereinstimmenden türkischen Medienberichten wurde der Weltmeister von 2014 bei Besiktas Istanbul angeboten. Ein Wechsel in die türkische Süper Lig sei aber schon längst vom Tisch. Nach Informationen von Sky habe Schürrle kein Interesse an einer Anstellung am Bosporus.

Schürrles Leih-Vertrag bei Spartak Moskau endet im Sommer, anschließend wäre eine Rückkehr zu Borussia Dortmund möglich. Der russische Erstligist zögert noch mit einer festen Verpflichtung, die dem BVB rund acht Millionen Euro in die Kassen spülen würde.

Schürrle: Kein Wechsel nach Istanbul - zu Gast bei "Die Höhle der Löwen"

Ein zweites Standbein außerhalb des Profi-Fußballs hat sich der 29-jährige Schürrle schon längst aufgebaut. Als Investor beim Start-Up 'FitterYOU' ist die BVB-Leihgabe, die derzeit aufgrund der Corona-Pause bei seiner Familie in Berlin weilt, am Dienstag in der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ (20.15 Uhr/Vox) zu sehen. Dort wird er per Video eine digitale Trainingsmatte vorstellen - ein nicht ganz unwichtiger Gegenstand in Zeiten des Home-Office und der Workouts für Zuhause.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Quick walk and back home @sharypova_nna

Ein Beitrag geteilt von Andre Schürrle (@andreschuerrle) am

"Wichtig ist mir, dass die Ideen neue Ansätze mit sich bringen, die einen Mehrwert schaffen und Nutzen für eine breite Mehrheit beinhalten", berichtet Schürrle von seinem Unternehmer-Dasein in einem Interview mit der Bild. "Es sollte auch ein Bezug zu meinen persönlichen Interessen bestehen. Ernährung, Mediation und Gesundheit sind für mich immer spannende Themen.“

Ein anderer Akteur hingegen könnte noch in den kommenden Monaten beim BVB verlängern. Allerdings liegen die Gespräche derzeit auf Eis.

Schürrle langfristig bei Spartak Moskau? Klub-Boss Zorn über BVB-Leihgabe 

Dortmund - Die Coronavirus-Pandemie stellt alles auf den Kopf. Auch den Sport. Und damit auch den Transfermarkt. Sämtliche Klubs haben mitgeteilt, dass die Planungen in Sachen Zu- und Abgänge erst einmal auf Eis liegen. Aber was ist eigentlich mit ausgeliehenen Spielern?

Im Fall von Borussia Dortmund sind es aktuell sieben Leihspieler, die im Sommer zum BVB zurückkehren könnten. Einer davon ist André Schürrle. Der 29-Jähirge läuft in dieser Saison in Russland für Spartak Moskau auf, wo mittlerweile Ex-Schalke-Coach Domenico Tedesco Cheftrainer ist.

Nach einem guten Start fiel die Bilanz von Schürrle jedoch ernüchternd aus. Vor der Coronavirus-Krise wurde der Stürmer zudem durch eine Knöchelverletzung gebremst. 

Spartak-Boss Zorn kündigt Entscheidung im Fall Schürrle an

"Er befindet sich gerade in einer schwierigen Phase, musste nach seiner Einreise aus Deutschland in Quarantäne, ist 14 Tage in einem Moskauer Hotel isoliert", sagte Spartak-Boss Tomas Zorn im Interview mit Transfermarkt.de: "Er hatte einen super Saisonstart bei uns. In der Winterpause hat er sich nach einer verschleppten Erkältung dann gut herangekämpft, war zuletzt aber angeschlagen und musste sich behandeln lassen."

Ob Schürrle auch über den Sommer hinaus bei Spartak spielen wird? Offen. "Die Entscheidung über seine Zukunft ist noch nicht gefallen", so Zorn: "Glücklicherweise erlaubt uns die vertragliche Situation mit Dortmund, dass wir noch abwarten können. Gemeinsam mit dem Trainer-Stab werden wir uns dann im April zusammensetzen und klären, wie es weitergeht. Die Entscheidung wird aber sicherlich vor dem 30. Juni fallen."

BVB-Leihgabe Schürrle bei Spartak: Klub schaut auf kurzfristige Ziele 

Auf die Frage, ob Schürrle signalisiert hätte, in Moskau bleiben zu wollen, antwortete der Generaldirektor des Klubs ausweichend. "Wir schauen zunächst auf die kurzfristigen Ziele: dass er fit wird und wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann. So wie er sich im Winter gezeigt hat, war das ordentlich. Alles andere werden wir sehen."

Der BVB verpflichtete Schürrle im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg, schlug bei Borussia Dortmund aber nie richtig ein. In der Saison 2018/2019 war er an den FC Fulham ausgeliehen, mit dem er aus der Premier League abstieg.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare