"Zickenkrieg" in Frankreich

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Mögen sich nicht: Première Dame Trierweiler (l.) und Ségolène Royal (r.).

Paris - Der „Zickenkrieg“ zwischen seiner Lebensgefährtin und der Ex wird für Frankreichs neuen Präsidenten François Hollande zu einer echten Belastungsprobe.

Selbst prominente Regierungspolitiker und Parteigenossen übten am Mittwoch Kritik am Verhalten von Hollandes Partnerin Valérie Trierweiler.

Premierminister Jean-Marc Ayrault forderte die Première Dame offen zu Zurückhaltung und Diskretion auf. Die 47-Jährige sei offensichtlich aus der Rolle gefallen, kommentierte der sozialistische Senator François Rebsamen. „Sie muss lernen, den Platz einzunehmen, der der ihre ist.“

Trierweiler war am Dienstag vollkommen überraschend Hollandes Ex-Lebensgefährtin und Parteifreundin Ségolène Royal (58) in den Rücken gefallen, indem sie Royals Gegenkandidaten bei den Wahlen zur Nationalversammlung über eine Twitter-Nachricht unterstützt hatte. Dies löste einen Eklat aus.

Nach französischen Medienberichten war der Staatschef von der Aktion seiner Lebensgefährtin überrascht worden. Trierweiler soll missfallen haben, dass Hollande seiner Ex ohne ihr Wissen Rückendeckung im Wahlkampf gegeben hatte.

Royal droht am kommenden Sonntag in der zweiten Runde der Wahlen zur Nationalversammlung eine Niederlage, weil sich ein anderes Mitglied der Parti Socialiste (PS) weigert, seine Kandidatur zurückzuziehen. Offiziell unterstützt die PS ihre frühere Präsidentschaftskandidatin Royal, die mit Hollande vier Kinder hat.

dpa

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