Westerwelle: Sparpaket macht miese Laune

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"Es geht darum, das Richtige zu tun und eben nicht zuerst um die eigene Beliebtheit“, sagte Außenminister Guido Westerwelle.

Frankfurt/Main - Bei der FDP herrscht miese Laune. Schuld daran ist das Sparprogramm. Chef Guido Westerwelle hat Kopfschmerzen, findet aber auch: Man muss nicht immer beliebt sein.

FDP-Chef Guido Westerwelle hat das Stimmungstief seiner Partei mit dem Sparprogramm und dem Euro-Rettungspaket begründet. “Das hat uns Kritik eingebracht, war aber notwendig. Es geht darum, das Richtige zu tun und eben nicht zuerst um die eigene Beliebtheit“, sagte der Außenminister der “Bild“-Zeitung laut Vorabmeldung. Die Umfragen seien nicht schön, aber auch nur Momentaufnahmen. Westerwelle will nach eigenen Worten Parteichef und Außenminister bleiben. “Auch die Kanzlerin ist gleichzeitig Parteivorsitzende“, wurde er zitiert.

“Die Bündelung der Ämter hilft, liberale Positionen durchzusetzen. Vom Sparpaket bis zur Opelentscheidung wird unsere Handschrift immer deutlicher.“ Aus der Opposition kam dagegen erneut Kritik. “Schwarz-Gelb ist nicht regierungsfähig“, sagte Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin der “Thüringer Allgemeine“. Das Sparpaket werde in weiten Teilen der CDU abgelehnt. “Wenn Regierungspolitik professionell nicht durchgesetzt werden kann, muss man wieder vor den Wähler treten.“

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