Wegen Mursi-Sturz

Afrikanische Union schließt Ägypten raus

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Mohammed Mursi

Addis Abeba - Nach dem Sturz von Präsident Mohammed Mursi in Ägypten hat die Afrikanische Union die Mitgliedschaft des Landes in der Organisation ausgesetzt.

Die Absetzung Mursis falle unter eine Doktrin der AU zu verfassungswidrigen Regierungswechseln, teilte der Chef der AU-Kommission, Nkosazana Dlamini-Zuma, am Freitag mit. Die Staatengruppe entschied damit, Ägypten von allen Aktivitäten der Organisation auszuschließen, bis die verfassungsmäßige Ordnung wieder hergestellt ist. Dem war eine Debatte im Friedens- und Sicherheitsrat der AU am Morgen vorausgegangen.

Demonstranten fordern Rücktritt von Ägyptens Präsident Mursi

Demonstranten fordern Rücktritt von Ägyptens Präsident Mursi

In der Regel setzt die AU die Mitgliedschaft von Ländern aus, in denen das Militär eine Regierung gestürzt hat. Am Mittwoch war ein Ultimatum des ägyptischen Militärs an Mursi verstrichen. Daraufhin wurde dieser unter Hausarrest gestellt und der Oberste Verfassungsrichter als Übergangspräsident vereidigt.

AP

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