Spekulationen

Wechselt von der Leyen in die Landespolitik? Das sagt sie selbst dazu

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Ursula von der Leyen will ihren Posten behalten.

Nach der Regierungskrise in Niedersachsen wird spekuliert, ob Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in die Landespolitik wechselt. Jetzt erklärte sie, was sie selbst davon hält.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen tritt Spekulationen entgegen, sie wolle in die niedersächsische Landespolitik wechseln. „Mein Platz ist in Berlin“, sagte die CDU-Politikerin, die aus dem Bundesland stammt, der „Passauer Neuen Presse“ (Donnerstag). Bernd Althusmann sei ein hervorragender Spitzenkandidat der CDU. „Er hat Regierungserfahrung, kennt das Land wie seine Westentasche und wäre ein klasse Ministerpräsident für Niedersachsen.“

Deshalb will von der Leyen Verteidigungsministerin bleiben

Leyen betonte, sie wolle auch nach der Bundestagswahl im Herbst Verteidigungsministerin bleiben. Aus der Truppe komme viel positive Resonanz für den eingeleiteten Modernisierungsschub. „Die Bundeswehr hat wieder mehr Personal. Der Materialstau wird aufgelöst und Gerät und Ausrüstung auf den Weg gebracht.“ Weil in zwei Jahren nicht aufgeholt werde, was in 25 Jahren gekürzt worden sei, „möchte ich weitermachen und diesen Prozess weiter begleiten“.

Von der Leyen stand zuletzt in der Kritik

Skandale in der Kaserne in Pfullendorf, rechtsextreme Umtriebe um den terrorverdächtigen Oberleutnant Franco A. und zuletzt Todesfälle im Auslandseinsatz in Mali hatten die Amtszeit von der Leyens zuletzt belastet. Die CDU-Politikerin war unter Kanzlerin Angela Merkel bereits Familienministerin sowie Ministerin für Arbeit und Soziales. Die SPD hat von der Leyen kürzlich Versagen vorgeworfen und ihren Rücktritt gefordert.In einem Interview gab die Verteidigungsministerin zu, dass es das schwerste Amt ist, dass sie je hatte.

dpa

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