Friedensmission in Mali sei trotzdem notwendig 

Von der Leyen zum Hubschrauber-Absturz: „Der schwerste Moment“ 

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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird am Flughafen in Niamey (Niger) von ihrem nigrischen Amtskollege Kalla Moutari mit militärischen Ehren begrüßt.

Der Tod von zwei Soldaten in Mali ist nur wenige Tage her. Für Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist es ihr schwerster Moment als oberste Befehlshaberin.

Berlin - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen betrachtet den tödlichen Hubschrauber-Absturz von zwei Soldaten in Mali als die schlimmste Erfahrung in ihrer Zeit als Ministerin. „Das war der schwerste Moment für mich, nicht nur als Verteidigungsministerin, sondern in meiner gesamten Zeit als Ministerin über die letzten 14 Jahre“, sagte die CDU-Politikerin in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur am Montag. „Man spürt in einem solchen Moment die ganze Wucht der Verantwortung, aber auch die tiefe Trauer, die die Bundeswehr jetzt trägt.“ Als Verteidigungsministerin fühle sie sich verantwortlich. Dennoch sei die Friedensmission in Mali „eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste“ Mission der Vereinten Nationen. „Es geht um die Stabilität der gesamten Sahelzone.“

Am Mittwoch kamen zwei Soldaten bei einem Hubschrauber-Absturz in Mali ums Leben. Es sind die ersten Todesfälle der Bundeswehr im Einsatz seit zwei Jahren. Die Ursache ist noch unklar.

dpa

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