Predigten gegen deutsches Staatsverständnis?

Volker Kauder fordert staatliche Kontrolle der Moscheen

Muslime beten im Gebetsraum der DiTiB-Moschee in Stuttgart.
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Muslime beten im Gebetsraum der DiTiB-Moschee in Stuttgart.

Berlin - Unionsfraktionschef Volker Kauder hat eine staatliche Kontrolle der Moscheen gefordert. Die Begründung: In einigen Moscheen würden Predigten gehalten, die mit dem deutschen Staatsverständnis nicht in Einklang stünden.

Das sagte der CDU-Politiker der "Berliner Zeitung" (Freitagsausgabe). Der Staat müsse das kontrollieren. Schließlich sei Deutschland ein Land, in dem der Staat über der Religion stehe.

"Daran haben sich alle zu halten und dies müssen die Vertreter und die Angehörigen aller Religionen akzeptieren", sagte Kauder. Forderungen unter anderem aus der CSU, Imame müssten ihre Predigten auf Deutsch halten, bezeichnete Kauder aber als "Scheindebatten". "Für Italiener wird die Heilige Messe auch auf Italienisch angeboten. In den Synagogen wird auf Hebräisch gebetet." Dies sei "alles zu akzeptieren".

dpa

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