Aus für Stoiber? CSU will keinen Kandidaten stellen

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CSU-Ehrenvorsitzender Edmund Stoiber wird wohl nicht Bundespräsident.

München - CSU-Ehrenvorsitzender Edmund Stoiber wird wohl nicht Bundespräsident. Die CSU verzichtet auf einen eigenen Kandidaten für das Amt und überlässt der CDU das Vorschlagsrecht.

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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt erklärte am nach Beratungen des CSU-Präsidiums am Mittwoch: “Die CSU will zusammen mit der CDU einen gemeinsam abgestimmten Kandidaten/Kandidatin für das Bundespräsidentenamt finden. Die CSU würde einen geeigneten Vorschlag der CDU unterstützen. Dafür werden jetzt Abstimmungsgespräche innerhalb der Union geführt.“

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Die als mögliche Köhler-Nachfolger gehandelten Ex-CSU-Chefs Edmund Stoiber und Theo Waigel könnten somit nur noch in Schloss Bellevue einziehen, wenn die CDU diese als Kandidaten vorschlägt. Was aber unwahrscheinlich ist. Denn Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll als Kandidatin derzeit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen favorisieren. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bundestagspräsident Norbert Lammert (beide CDU) gelten als mögliche CDU-Kandidaten.

fro/apn

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