Umfrage: Vertrauen in Westerwelle auf Rekordtief 

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Für die Partei von Guido Westerwelle geht es in den Umfragen nicht richtig vorwärts.  

Berlin - Außenminister Guido Westerwelle ist der Politiker, dem die deutschen Bürger am wenigsten vertrauen. Dies ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des “Stern“.

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In der regelmäßig durchgeführten, repräsentativen Erhebung fiel das Vertrauen in den FDP-Vorsitzenden auf ein Rekordtief von 29 von 100 möglichen Punkten. Wenig Vertrauen haben die Deutschen auch in Westerwelles Parteifreund, Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (38 Punkte). Brüderle landete auf dem drittletzten Platz vor Linken-Fraktionschef Gregor Gysi (34).

Vertrauenswürdigster Politiker ist der Umfrage zufolge Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (64). Großes Vertrauen haben die Deutschen auch in Bundeskanzlerin Angela Merkel (59) und SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier (55), sie belegen die Plätze zwei und drei. Mittlere Vertrauenswerte erzielten die Kabinettsmitglieder Ursula von der Leyen (50), Thomas de Maiziére (48) und Wolfgang Schäuble (47), sie liegen knapp vor SPD-Chef Sigmar Gabriel (45), Grünen-Fraktionschefin Renate Künast (45) und dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer (42). Durchgeführt wurde die Umfrage am 27. und 28. Dezember 2010 unter 1.002 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern.

FDP verharrt unter 5 Prozent

Die FDP bleibt vor ihrem Dreikönigstreffen im Umfragetief. Nach dem am Dienstag veröffentlichten Forsa-Wahltrend von “Stern“ und RTL kommen die Liberalen nur auf 4 Prozent. Das ist zwar ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche, die FDP würde damit aber immer noch an der Fünfprozenthürde scheitern. Die Union startet mit unverändert 34 Prozent ins neue Jahr. Die SPD sinkt um einen Punkt auf 24 Prozent. Die Grünen behaupten sich bei 20 Prozent, die Linke erzielt erneut 11 Prozent. Für “sonstige Parteien“ würden 7 Prozent der Wähler stimmen.

Die Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke kommen zusammen auf 55 Prozent. Sie haben damit einen Vorsprung von 17 Prozentpunkten vor dem schwarz-gelben Regierungslager, das 38 Prozent erreicht. Rot-Grün hätte mit 44 Prozent jedoch keine eigene Mehrheit.

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

dpa/dapd

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