US-Botschafter Murphy: "Vertrauen wiederaufbauen"

+
Nach der Veröffentlichung geheimer Diplomaten-Depeschen durch die Internetplattform Wikileaks arbeite die US-Botschaft in Berlin “hart daran, Vertrauen wiederaufzubauen“.

Berlin - Nach der Veröffentlichung geheimer Diplomaten-Depeschen durch die Internetplattform Wikileaks arbeite die US-Botschaft in Berlin “hart daran, Vertrauen wiederaufzubauen“.

Lesen Sie dazu auch:

Amazon sperrt seine Server für Wikileaks

Wikileaks: Die FDP sucht ihren Maulwurf

In der “Bild“-Zeitung (Onlineausgabe) kündigte Botschafter Philip D. Murphy an: “Wir können nicht wie gewohnt weitermachen, wir müssen daraus lernen und ich bin mir sicher, das werden wir auch!“

Auf den Vorwurf, die USA ließen private Informationen über Politiker sammeln, versicherte Murphy, “gute Diplomaten verdienen ihren Lebensunterhalt ähnlich wie gute Journalisten - mit Recherche und Analyse. Das meine ich als Lob für beide Seiten.“ Für Außenminister Guido Westerwelle (FDP) empfinde er “große Wertschätzung und respektiere ihn sehr.“

Wikileaks: So denken die Amis WIRKLICH über Merkel & Co.

Wikileaks: So denken die Amis WIRKLICH über Merkel & Co.

Die Internetplattform Wikileaks hatte am Wochenende mehr als 250.000 teils geheime Dokumente aus dem US-Außenministerium veröffentlicht. In den Berichten hatten amerikanische Diplomaten auch zum Teil harsche Einschätzungen deutscher Spitzenpolitiker vorgenommen.

dapd

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare