Trotz Trump-Tiraden

US-Außenminister: Tillerson ist offen für Dialog mit Nordkorea

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Rex Tillerson sucht weiterhin den Dialog mit Nordkorea.

Die US-Regierung ist nach den Worten von Außenminister Rex Tillerson "weiterhin" an einem Dialog mit Nordkorea interessiert.

Washington - Es liege am nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un, wann Verhandlungen beginnen könnten, erklärte Tillerson am Dienstag. "Wir sind weiterhin interessiert daran, Wege zu einem Dialog zu finden."

Im Tauziehen mit den USA lenkte Kim zuvor offenbar ein, indem er von Angriffsplänen auf die Umgebung des US-Außengebiets Guam im Pazifik abrückte. Er wolle das Verhalten Washingtons "noch etwas länger beobachten", sagte Kim nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

Tillerson hatte zuvor bereits in einer gemeinsamen Erklärung mit Verteidigungsminister Jim Mattis die Verhandlungsbereitschaft Washingtons signalisiert. Als Bedingung für Verhandlungen nannte er aber Belege für den guten Willen Nordkoreas, etwa die "sofortige Einstellung von Provokationen, Atomwaffentests, Raketentests und anderen Rüstungstests".

Er wisse nicht, ob Kim in dieser Hinsicht Entscheidungen getroffen habe, sagte Tillerson am Dienstag. Die Führung in Pjöngjang verlangt von den USA ihrerseits den Verzicht auf gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea. Nordkorea und die USA hatten die gegenseitigen Drohungen im Atomstreit zuletzt immer weiter verschärft. US-Präsident Donald Trump hatte gewarnt, die USA würden "mit Feuer und Wut" auf neuerliche Raketentests reagieren.

afp

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