Nach Amoklauf

Unter Tränen kündigt Obama Konsequenzen an

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US-Präsident Obama war nach dem Amoklauf in Newtown tief erschüttert.

Washington - Nach dem blutigen Amoklauf an einer Grundschule in Connecticut mit 26 Todesopfern hat US-Präsident Barack Obama politische Konsequenzen angekündigt.

Ein sichtlich bewegter US-Präsident sagte am Freitag in Washington, das Land müsse nun zusammenrücken und etwas tun, um eine solche Tat in der Zukunft zu verhindern. Einzelheiten nannte er noch nicht. Der Präsident sprach den Angehörigen der Opfer zugleich sein Mitgefühl aus. Er sicherte den Behörden in Connecticut zudem jegliche Hilfe zu.

„Unsere Herzen sind heute gebrochen“, unterstrich Obama. Er unterbrach seine kurze Ansprache mehrmals und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Die Opfer seien mehrheitlich „wunderschöne kleine Kinder zwischen fünf und zehn Jahren“ gewesen. „Sie hatte ihr ganzes Leben noch vor sich: Geburtstage, Schulabschlüsse, Hochzeiten, eigene Kinder.“ Er ordnete an, dass zur Trauer an allen öffentlichen Gebäuden bis Dienstag die Flaggen auf Halbmast gesetzt werden.

26 Todesopfer in Newtown

Die USA hätten schon zu viele solcher Taten erlebt, sagte Obama weiter. In seine Amtszeit fielen Amokläufe in Wisconsin, Texas und Colorado. Sprecher Jay Carney erklärte auf die Frage, ob strengere Waffengesetze für den US-Präsidenten jetzt eine höhere Priorität erhielten, es gebe sicherlich einen Tag, um dieses Thema zu diskutieren. „Aber ich glaube nicht, dass heute dieser Tag ist“, fügte er hinzu.

„Michelle und ich werden tun, was alle Eltern in Amerika heute tun, wir werden unsere Kinder etwas fester in den Arm nehmen“, sagte Obama. „Aber es gibt Familien in Connecticut, die das heute Abend nicht tun können und sie brauchen uns alle jetzt.“

Ein Amokläufer hatte am Freitag an der Grundschule der Kleinstadt Newton 20 Kinder und sechs Lehrer getötet. Anschließend nahm er sich das Leben.

dapd

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