Beliebtheit der Kanzlerin nimmt ab

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Schlechte Nachrichten für Angela Merkel: Die Union verharrt in ihrem Umfragetief. Doch nicht nur das. Auch die Beliebtheit der Kanzlerin ist gesunken.

Hamburg - Schlechte Nachrichten für Angela Merkel: Die Union verharrt in ihrem Umfragetief. Doch nicht nur das. Auch die Beliebtheit der Kanzlerin ist gesunken.

CDU und CSU liegen weiter bei 32 Prozent, ihrem schlechtesten Wert in diesem Jahr, wie Forsa für den Wahltrend von “Stern“ und RTL ermittelte. Die SPD erreichte 26 Prozent, einen Punkt weniger als in der Vorwoche. Gesunken ist der Beliebtheitswert von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie die beiden Medien am Mittwoch mitteilten. Wenig Veränderung gab es auch bei den kleineren Parteien: Für die Grünen ergeben sich wie in der Vorwoche 16 Prozent. Die Linke verbesserte sich um einen Punkt auf 12 Prozent. Die FDP stieg im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 7 Prozent. Für sonstige Parteien würden sich 7 Prozent der Wähler entscheiden (minus 1).

Nahaufnahmen: Merkels Minik

Merkels Mimik

Demnach liegen die drei Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke mit zusammen 54 Prozent 15 Punkte vor Union und FDP (gemeinsam 39 Prozent). Den schlechten Umfragewert für die Union führte Forsa-Chef Manfred Güllner auf den parteininternen Streit um den Führungsstil der Kanzlerin, den Atomausstieg und um Sparprogramme zurück - dieser habe viele Unionsanhänger irritiert.

Der Zwist in der Union zieht laut “Stern“ und RTL auch die persönlichen Werte der Kanzlerin in Mitleidenschaft: Wenn die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich bei der Alternative Angela Merkel gegen Sigmar Gabriel noch 54 Prozent für die Kanzlerin entscheiden, 6 Punkte weniger als noch vor fünf Wochen. Der SPD-Chef kann davon aber nicht profitieren: Nur 21 Prozent würden laut der Umfrage für ihn stimmen.

dapd

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