"Guttenberg-Partei" käme auf zehn Prozent 

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Würde eine neue Partei mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als Spitzenkandidat antreten, könnte sie auf zehn Prozent der Wählerstimmen kommen.

München - Eine "Guttenberg-Partei" hätte laut einer Umfrage sehr gute Chancen, in Bayern in den Landtag einzuziehen. Die CSU käme lediglich auf 36 Prozent.

Würde eine neue Partei mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als Spitzenkandidat antreten, könnte sie auf zehn Prozent der Wählerstimmen kommen, wie Sat.1 Bayern am Mittwoch in München mitteilte. Die Stimmenverteilung sähe in diesem theoretischen Fall wie folgt aus: CSU 36 Prozent, SPD 21, Grüne 11, Guttenberg-Partei 10, Freie Wähler 8, Piraten 5, FDP 1,5 und Sonstige 7,5 Prozent.

Rund ein Drittel der Befragten würde ein Antreten der Partei begrüßen, 60 Prozent nicht. Bei den CSU-Wählern war die Zustimmung größer. Fast die Hälfte (47 Prozent) der Befragten fände es gut, wenn eine Guttenberg-Partei bei den Landtagswahlen 2013 anträte.

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19 Prozent der Bayern würden eine Rückkehr des über Plagiate in seiner Doktorarbeit gestürzten Ex-Ministers generell begrüßen, mehr als die Hälfte (53 Prozent) allerdings nicht. Von den CSU-Wählern würden sich 33 Prozent über eine Rückkehr freuen, 35 Prozent würden sie nicht begrüßen.

Für die repräsentative Umfrage hat die “GMS Dr. Jung Gesellschaft für Markt und Sozialforschung“ in Hamburg im Auftrag der Sendung “17:30 Sat.1 Bayern“ vom 30.12.2011 bis zum 3.1.2012 insgesamt 1002 Wahlberechtigte in Bayern am Telefon befragt.

dpa

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