ARD-Deutschlandtrend

Umfrage vor Bundestagswahl 2017: Union punktet - Merkel rutscht ab

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Wahlplakate in Berlin - in der Wählergunst verliert Merkel, liegt aber vor Schulz. 

Noch wenige Wochen, dann wird der nächste Bundestag gewählt. Die Union kann dem Datum entspannt entgegensehen - für ihr Zugpferd, Kanzlerin Angela Merkel, gilt das nicht.

Berlin - Gut sechs Wochen vor der Bundestagswahl wünschen sich 49 Prozent der Bürger, dass die nächste Bundesregierung erneut von CDU und CSU angeführt wird. Dies sind zwei Prozentpunkte mehr als noch im Mai, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des ARD-Deutschlandtrends ergab. 38 Prozent wollen dagegen eine SPD-geführte Regierung (ebenfalls plus 2 Punkte).

In der Sonntagsfrage bleibt die Union demnach mit 39 Prozent stärkste Kraft - ein unveränderter Wert zur letzten Befragung Anfang Juli. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht 24 Prozent. Die Linken und Grünen erreichen unverändert 9 beziehungsweise 8 Prozent. Die FDP kommt laut Deutschlandtrend auf 8 Prozent (-1) und die AfD ebenfalls auf 8 Prozent (-1).

Kanzlerin Angela Merkel verliert im Vergleich zum Vormonat

Wenn man den Bundeskanzler direkt wählen könnte, würden sich 52 Prozent für Angela Merkel entscheiden - minus 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat. 30 Prozent würden sich für den SPD-Mann Martin Schulz entscheiden (+2). 14 Prozent würden sich für keinen von beiden entscheiden. Neben diesen Kandidaten treten noch weitere zur Bundestagswahl 2017 an

Nach dem ebenfalls am Mittwoch veröffentlichten neuen Wahltrend von „Stern“ und RTL gibt es eine Pattsituation zwischen Schwarz-Gelb und den übrigen Parteien. CDU/CSU und FDP kommen demnach auf 47 Prozent (CDU/CSU: 40, FDP: 7) - genauso viel wie alle anderen Parteien zusammen. Dabei erreicht die Union wieder ihren Wert aus der Vorwoche, während die FDP einen Punkt verliert. Die SPD gewinnt einen Punkt dazu und liegt nun bei 23 Prozent. Grüne, Linke und AfD bleiben jeweils bei 8 Prozent stabil. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt demnach 24 Prozent.

US-Magazin erhebt schwere Vorwürfe gegen Kanzlerin Merkel

In einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) verschlechterten sich die Grünen dagegen bei der Sonntagsfrage auf sechs Prozent.

Dass Merkel wieder Kanzlerin wird, ist auch Thema in den internationalen Medien. Ein US-Magazin erhebt allerdings schwere Vorwürfe gegen sie

dpa

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