#ThermiLindner

Warum FDP-Chef Lindner im Netz unfreiwillig für Thermomix wirbt

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Was könnte unter diesem Bild von Christian Lindner stehen? Etwa: „Den Thermomix steuern Sie einfach über die Zeit und die Drehzahl“?

Stylische Plakate, freches Design: Christian Lindner geht im Wahlkampf zur Bundestagswahl neue Wege. Mindestens genauso frech sind einige Kreative, die den FDP-Chef im Internet mit Thermomix-Sprüchen veräppeln.

München - Der Thermomix. Ikone der Luxus-Küchenmaschinen. Rund 1200 Euro kostet das aktuelle Modell. Also was für Besserverdienende - die traditionelle Stammklientel der FDP? Diese Gedanken huschen einem durch den Kopf, wenn man sich eine verrückte Internet-Kampagne ansieht: Unter dem Hashtag #ThermiLindner finden sich im Netz Fotos des FDP-Chefs mit Thermomix-Werbesprüchen. Besser gesagt: Eine Flut an Bildern.

Losgetreten hat die Lawine der Twitter-User „Wankelmut“ - offenbar ziemlich weit links im politischen Spektrum zu verorten. Nach dem ARD-Talk am Sonntag mit Anne Will, bei der Christian Lindner als Gast dabei war, postete „Wankelmut“ auf Twitter ein Foto des FDP-Chefs mit dem Spruch: „Und jetzt kommt das beste mit dem Thermomix können sie wirklich ALLES zubereiten.“ 

„Oh mein Gott, was habe ich nur angerichtet“

Irre komisch fanden das offenbar viele Follower und fertigten eigene Sprüche-Bilder. Allen gemeinsam: Lindner wirbt auf ihnen unfreiwillig für den Thermomix. Mittlerweile sind es so viele Postings, dass Spruch-Urheber „Wankelmut“ selbst nur staunen kann: „Oh mein Gott, was habe ich nur angerichtet“, schrieb er nun via Twitter. 

Derzeit sieht ja alles danach aus, dass Christian Lindner mit seiner FDP die 5-Prozent-Hürde locker nimmt. Sollte die Partei bei der Bundetagswahl den Einzug ins Parlament verpassen ist Lindner nun aber eine Zweitkarriere in den Schoß gefallen. Er könnte bei Vorwerk anheuern - als Thermomix-Vertreter.

„Und jetzt kommt das beste Mit dem Thermomix können sie wirklich ALLES zubereiten.“

Lesen Sie auch: FDP-Wahlplakt sorgt für Spott

mab

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