Steuern sprudeln - Gemeinde-Defizit sinkt

Wiesbaden - Die Steuereinnahmen sprudeln und verbessern die Lage der kommunalen Kassen. So gut stehen die Städte und Gemeinden finanziell mittlerweile da:

Wegen deutlich gestiegener Einnahmen und moderater Steigerung der Ausgaben hat sich das Defizit der Gemeinden im ersten Halbjahr 2011 verringert - es beträgt nun 4,8 Milliarden Euro. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch 3,5 Milliarden Euro weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Vor allem die Gewerbesteuer trug dazu bei: In den ersten sechs Monaten kassierten die Gemeinden aus dieser Quelle 16,7 Milliarden Euro, ein Plus von fast 20 Prozent. Insgesamt flossen 86,3 Milliarden Euro in die kommunalen Kassen, 7,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. Die Ausgaben stiegen um 2,7 Prozent auf 91,1 Milliarden Euro.

dpa

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