SPD-Spitze gegen Dialog mit Pegida-Bewegung

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SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi

Berlin - SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi lehnt Gespräche mit den Organisatoren der Pegida-Bewegung, aber auch mit deren Anhängern kategorisch ab.

„Das wäre ein falsches Zeichen dort jetzt hin zu gehen und das zu unterstützen“, sagte sie am Montag in Berlin. Die Landeszentrale für politische Bildung hat Gesprächsforen mit Pegida-Befürworten in Dresden initiiert. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn will daran teilnehmen, um mit den Bürgern in einen Dialog zu treten. Fahimi betonte, eine Dialogsuche mit Pegida sei auch ein „völlig falsches Zeichen“ gegenüber hier lebenden Muslimen.

Zuletzt hatten in Dresden 25 000 Menschen demonstriert. Fahimi betonte, das sei nicht die Masse des Volkes, die Gegenbewegung sei weit größer. Sie warnte vor einem „aufkeimendem Verständnis“ für Pegida. Sie sehe da keinen Anker, um einen vernünftigen Dialog zu führen, sagte Fahimi. Namentlich verwies sie auf den Organisator der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, Lutz Bachmann, dieser sei vorbestraft. Es verfestige sich zudem eine zunehmende Vernetzung mit Hooligans und Rechtsextremen. Die Pegida-Bewegung schüre Ressentiments und Hass, kritisierte sie.

dpa

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