SPD-Spitze einigt sich im Rentenstreit

Berlin - Die SPD-Führung hat sich nach internem Streit auf einen Kompromiss bei der Rente mit 67 verständigt.

Sie soll erst dann eingeführt werden, wenn mindest 50 Prozent der 60- bis 64-Jährigen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben. Parteikreise bestätigten am Mittwochabend einen entsprechenden Berichtdes “Tagesspiegels“ (Donnerstag). Von den 60- bis 64-Jährigen gehen derzeit nur 21,5 Prozent einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach.

Außerdem sollen nach dem Willen der SPD flexible Regelungen für besonders belastete Berufsgruppen geschaffen werden. Im Jahr 2015 soll demnach geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters bis zum Jahr 2029 vorliegen. Nach dem geltenden Gesetz soll die schrittweise Erhöhung schon 2012 beginnen.

Über die Korrekturvorschläge soll nach dem Willen der SPD-Spitze mit der Parteibasis diskutiert werden.

dpa

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