Sozialisten-Chefin Aubry will gegen Sarkozy antreten

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Will Präsidentin von Frankreich werden: Die französische Sozialisten-Chefin Martine Aubry.

Paris - Die französische Sozialisten-Chefin Martine Aubry will bei den Präsidentschaftwahlen 2012 gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy antreten.

Die frühere Arbeitsministerin und Tochter des früheren Europapolitikers Jacques Delors ließ am Montag einen entsprechenden Medienbericht vom Wochenende bestätigen. An diesem Dienstag soll es bei einem Auftritt in Lille eine offizielle “Erklärung an die Franzosen“ geben. In der nordfranzösischen Stadt ist die 60-Jährige seit 2001 Bürgermeisterin.

Ob Aubry tatsächlich für die Sozialisten gegen Sarkozy antreten kann, wird sich allerdings erst im Oktober entscheiden. Die Schwesterpartei der deutschen SPD will ihren Spitzenkandidaten dann nach US-amerikanischem Vorbild durch Vorwahlen bestimmen. Neben Parteichefin Aubry haben sich bereits mehrere weitere Bewerber gemeldet. Zu ihnen zählen Ex-Parteichef François Hollande, dessen Ex-Lebensgefährtin und frühere Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal sowie einige Vertreter der jüngeren Generation.

Das Bäuchlein von Deauville

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Als aussichtsreichster möglicher PS-Kandidat hatte bis vor kurzem Dominique Strauss-Kahn gegolten. Er wurde allerdings im Mai von einem New Yorker Zimmermädchen wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs angezeigt und wartet derzeit unter Hausarrest auf seinen Prozessbeginn. Seinen Posten als Chef des Internationalen Währungsfonds IWF legte er bereits nieder.

dpa

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